Nr. 18/93— Seite 14
STUDENTEN
Wahl des Studentenrats/Urabstimmung 7. bis 9, Dezember 1993
Alljährlich wird der Studentenrat der Uni Potsdam neu gewählt. Dieses Mal am 7., 8. und 9. 12. 1993 jeweils von 9.00 bis 15.00 Uhr. Da erstmals nach der neuen Wahlordnung gewählt wird, möchten wir einige Hinweise geben:
1.) Gewählt wird in den fünf Fakultäten(Juristische Fakultät, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Philosophische Fakultät I, Philosophische Fakultät II, MathematischNaturwissenschaftliche Fakultät). Zu welcher Fakultät Ihr gehört, richtet sich nach Eurem
Vor über 500 Jurastudenten der[|
Universität Potsdam sowie Professoren der Fakultät erläuterte der kürzlich ernannte Präsident
des Justizprüfungsamtes von|
Brandenburg, Dr. Jürgen Schatzmann, Inhalte und Modalitäten der ersten und zweiten
juristischen Staatsprüfung. Das|
Prüfungsamt ist für die Universitäten Potsdam und Frankfurt/ Oder zuständig. Derzeit arbeitet Dr. Schatzmann mit nur einem Mitarbeiter. Obwohl man stärker als in den alten Ländern auf die Datenverarbeitung zurückgreifen will(und muß), hofft der Präsident auf baldige personelle Verstärkung.
Dr. Jürgen Schatzmann wurde
1. Fach, dies ist wichtig, denn nur dort könnt Ihr auch wählen. StuRa-Wahl und die Wahlen zu den Uni-Gremien finden zur gleichen Zeit und in den gleichen Wahllokalen statt(fragt in Eurem FB oder Aushänge)— also nur ein Weg!
2.) Auf dem Stimmzettel findet Ihr dann in alphabetischer Reihenfolge die Kandidaten. Jeder Wähler hat so viele Stimmen, d. h. er kann maximal so viele Kreuze machen, wie Kandidaten auf dem Stimmzettel stehen, jedoch nicht mehr als 15, auch wenn es mehr Kandidaten sein
sollten. Die Kandidaten, die Ihr gerne im StuRa sehen wollt, müßt Ihr dann ankreuzen. Gewählt sind dann die 15 Leute mit der höchsten Stimmzahl. Stehen nur 15 oder weniger Kandidaten zur Auwahl, sind diejenigen gewählt, die mindestens 50% der Stimmen erhalten haben.
3.) Gleichzeitig erhält jeder Wähler auch noch einen Stimmzettel für die Urabstimmung. Abgestimmt wird über die neue Satzung der Studentenschaft (im Prinzip die Verfassung der Studentenschaft), die der Koor
Prüfungsmodalitäten erläutert
Dr. Jürgen Schatzmann
Foto: Tribukeit
in Aschersleben geboren, lebte aber später in Goslar. In Bonn und kurzzeitig in Hamburg studierte er Jura. 1969 begann er sein Referendariat am Landesgerichtshof in Bonn. An der dortigen Universität promovierte er mit einer Arbeit zum Kommunalrecht. Erfahrungen für seine jetzige Tätigkeit bringt er insbesondere aus den Jahren 1974-1976 mit, in denen er im Landesjustizprüfungsamt in Nordrhein-Westfalen arbeitete.
1990 übernahm er das Referat Aus- und Fortbildung im Brandenburgischen Justizministerium. Der 52jährige ist inzwischen Brandenburger gewor
dinierungsrat der Fachschaften ausgearbeitet hat. Dies war notwendig, weil bei der letzen Urabstimmung über die Satzung im Juni'93 nicht die notwendige Wahlbeteiligung zustande gekommen ist und die Satzung somit ungültig wurde. Das Zustandekommmen der Satzung ist u. a. wegen Haushaltsfragen dringend erforderlich. Die vorgeschriebene Vollversammlung der Studentenschaft fand am 25.11.1993 statt.
Studentischer Wahlausschuß
den, was ihm nicht allzu schwer fiel:„Die Arbeit hier fügt sich gut in meinen beruflichen Werdegang, und persönlich habe ich eine Beziehung zu Potsdam. Der Großvater lebte am Alten Markt.“
Den Aufbau der Universität Potsdam: und insbesondere der Juristischen Fakultät verfolgt der Jurist seit 1990 mit großem Interesse. Die bereits bestehenden Arbeitskontakte zur Universität werden in den nächsten Jahren eine beiderseitig notwendig und gewünschte Intensivierung finden, u. a. auch durch die Einbeziehung von Professoren in die Prüfungstätigkeit des Amtes. R. D.
Befragung über Studien- und Berufswünsche
Im Februar 1993 beteiligten sich insgesamt 5 722 Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 1992/93 die Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife anstrebten, an der Erhebung über Studien- und Berufswünsche. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Brandenburg mitteilt, entspricht das einer Beteiligung von rund 60 Prozent. Die Beantwortung der
Fragen war— im Gegensatz zu den Vorjahren— erstmals frei
willig. Von den_ auskunftsbereiten Schülerinnen und Schülern
wollten zum Zeitpunkt der Befragung 3 220 ein Studium aufnehmen. 1 597 waren unentschlossen und 905 hatten nicht die Absicht zu studieren.
Einen Studienbeginn unmittelbar nach Erlangen der Hoch
bzw. Fachhochschulreife beabsichtigten 2 583 Abiturienten und Schüler. 637 möchten erst im Anschluß an eine anderweitige Ausbildung ihr Studium aufnehmen.
26 Prozent derjenigen, die studieren wollten, hatten die Absicht, ein Studium an den Universitäten und Hochschulen des Landes Brandenburg zu beginnen. 22 Prozent möchten in Ber
lin und weitere 22 Prozent in den anderen Bundesländern studieren. 30 Prozent der Studienwilligen hatten sich noch nicht für einen Studienort entschieden.
Die begehrtesten Studienbereiche waren Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaft und Verwaltungswissenschaft.
Pressemitteilung