MELDUNGEN
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Projektlabor: Dünne organische Schichten
Das Institut für Festkörperphysik und die Forschungsgruppe „Dünne organische Schichten“ unterbreiten als ein spezielles Lehrangebot im Rahmen des Forschungszentrums „Dünne organische und biochemische Schichten“ das
Projektlabor
„Dünne organische Schichten“.
Diese neue Lehrform bietet den Studenten unmittelbaren Kontakt zu aktuellen Forschungsaufgaben sowie eine konzentrierte und problemorientierte Wissensvermittlung einschließlich experimenteller Arbeit an modernen Forschungsgeräten.
Die Studienform Projektlabor soll zur weiteren Verbesserung, Intensivierung und Erhöhung der Attraktivität des naturwissenschaftlichen Studiums an der Universität Potsdam führen. Das Projektlabor „Dünne organische Schichten“ wird den Studenten der Physik, Chemie, Biochemie, Mathematik, Technische Bildung und Biologie als fakultative Veranstaltung im Hauptstudium ange- boten. Im Fachbereich Physik
wird das 14tägige Projektlabor im Rahmen des Diplom-Studienganges als berufspraktische Tätigkeit anerkannt. Gleichzeitig dient es als Vorbereitung für einen Auslandsaufenthalt im Rah
men des bestätigten ERASMUS- Programms „Organische Festkörper/organische Schichten“. Das Projektlabor wird in der Zeit vom 21. 03. bis 31. 03. 1994 im Forschungsstandort Teltow-See- hof durchgeführt. Die erste Woche beinhaltet die Vermittlung der theoretischen Kenntnisse, die Einführung in die Methoden und das erste Einarbeiten in die Techniken. In der zweiten Woche werden an ausgewählten Methoden konkrete Forschungsaufgaben selbständig bearbeitet. Das Projektlabor ist problemorientiert und interdisziplinär angelegt. Es beinhaltet auch Fragen des Forschungsmanagements, der Projektgestaltung, rechnergestützter Patent- und Literaturrecherchen und der Arbeit mit der internationalen Fachliteratur.
Prof. Dr. Ludwig Brehmer
AOK für das Land Brandenburg
Jede Menge Pluspunkte für AOK-Mitglieder
Die AOK für das Land Brandenburg bietet Studenten auch 1 994 wieder jede Menge Pluspunkte - und das zum erneut reduzierten Beitragssatz von monatlich nur 57,20 DM! Thoralf Fiedler, Studentenberater der Gesundheitskasse: „Besonders praktisch: Die AOK-Briefkästen im Eingangsbereich der Mensen und in der Nähe des Immatrikulationsbüros. Auf diesem Weg können zum Beispiel Versicherungsbescheinigungen, die Studenten bei jeder Rückmeldung vorlegen müssen, schnell angefordert werden." In kürzester Zeit wird die „Post" von den Mitarbeitern bei der AOK erledigt. Thoralf Fiedler ist außerdem jeden Dienstag von 10.00 bis 13.00 Uhr Am Neuen Palais, Haus 8 persönlich für alle Studenten und Hochschulmitarbeiter da.
Ein weiteres Highlight: Das gemeinsam von AOK und Uni Potsdam entwickelte Sportprogramm mit zwei typischen Kursangeboten der Gesundheitskasse: „Let's Jazz- Dance" und „Bewegungstraining durch Körpersprache". Wenn Sie mehr über die Sport- und Ernährungskurse der AOK wissen möchten, informiert Sie Thoralf Fiedler (Telefon: 03 31/37 35 15) gern über das weitere AOK-Ge- sundheitsprogramm.
Derzeit sind an der Potsdamer Universität 7604 Studierende eingeschrieben. Foto: Tribukeit
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Studentenzahl in Brandenburg gestiegen
Nach vorläufigen Meldungen der Hochschulen sind im Wintersemester 1993/94 15 054 Studierende als Haupthörer (ohne Beurlaubte, Gasthörer, Studienkollegiate) immatrikuliert. Das sind 26,8 Prozent mehr als im vorigen Wintersemester. Die Zahl der Studentinnen stieg um ein Fünftel auf 7 759, die der ausländischen Studierenden hat sich mit 608 fast verdoppelt.
Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Brandenburg weiter mitteilt, befinden sich unter den Studierenden 4 122 Studienanfänger im ersten Hochschulsemester, das sind rund 1 500 mehr als zu Beginn des Wintersemesters 1992/
93. Diese nennenswerte Steigerung ist vor allem auf die erhöhte Zahl der Ersteinschreiber an den Fachhochschulen insgesamt zurückzuführen, insbesondere auf die Neuerrichtung der Fachhochschule für Finanzen in Königs Wusterhausen. Insgesamt studieren an den drei Universitäten in Potsdam, Frankfurt (Oder) und Cottbus 70 Prozent (10 606) aller Studierenden, 27 Prozent (4 052) entfallen auf die sieben Fachhochschulen einschließlich der zwei Verwaltungsfachhochschulen, und drei Prozent (396) studieren an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg.
Pressemitteilung
Ringvorlesung
Im Rahmen der Ringvorlesung „Kognitive Linguistik in Potsdam“ findet als Abschluß, eine im ursprünglichen Programm nicht angekündigte Veranstaltung statt.
Am 3. Februar 1994 spricht Frau PD Dr. Ria de Bleser, Abteilung Neurologie, RWTH Aachen, über das Thema „Neurolinguistische Diagnostik und Therapieplanung“. Die Vorlesung findet um 19.30 Uhr im Raum 201, Haus 12 im Universitätskomplex Am Neuen Palais statt.
Information
Infolge ihrer Wahl zur Dekanin der Philosophischen Fakultät II hat Frau Prof. Dr. Bärbel Kirsch die Geschäftsführung des Bereiches Psychologie abgegeben. Seit 18. Januar amtiert Herr PD Dr. Reinhold Kliegl. Es wird gebeten, sich in fachbereichsbezogenen Angelegenheiten an Herrn Dr. Kliegl zu wenden.