Heft 
(1.1.2019) 02
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MELDUNGEN

Nr. 2/94-Seite 11

Projektlabor: Dünne organische Schichten

Das Institut für Festkörperphysik und die ForschungsgruppeDün­ne organische Schichten unter­breiten als ein spezielles Lehran­gebot im Rahmen des For­schungszentrumsDünne organi­sche und biochemische Schich­ten das

Projektlabor

Dünne organische Schichten.

Diese neue Lehrform bietet den Studenten unmittelbaren Kontakt zu aktuellen Forschungsaufgaben sowie eine konzentrierte und pro­blemorientierte Wissensvermitt­lung einschließlich experimentel­ler Arbeit an modernen For­schungsgeräten.

Die Studienform Projektlabor soll zur weiteren Verbesserung, Inten­sivierung und Erhöhung der At­traktivität des naturwissenschaft­lichen Studiums an der Universi­tät Potsdam führen. Das Projekt­laborDünne organische Schich­ten wird den Studenten der Phy­sik, Chemie, Biochemie, Mathe­matik, Technische Bildung und Biologie als fakultative Veran­staltung im Hauptstudium ange- boten. Im Fachbereich Physik

wird das 14tägige Projektlabor im Rahmen des Diplom-Studiengan­ges als berufspraktische Tätigkeit anerkannt. Gleichzeitig dient es als Vorbereitung für einen Auslandsaufenthalt im Rah­

men des bestätigten ERASMUS- ProgrammsOrganische Fest­körper/organische Schichten. Das Projektlabor wird in der Zeit vom 21. 03. bis 31. 03. 1994 im Forschungsstandort Teltow-See- hof durchgeführt. Die erste Wo­che beinhaltet die Vermittlung der theoretischen Kenntnisse, die Einführung in die Methoden und das erste Einarbeiten in die Tech­niken. In der zweiten Woche wer­den an ausgewählten Methoden konkrete Forschungsaufgaben selbständig bearbeitet. Das Pro­jektlabor ist problemorientiert und interdisziplinär angelegt. Es beinhaltet auch Fragen des For­schungsmanagements, der Pro­jektgestaltung, rechnergestützter Patent- und Literaturrecherchen und der Arbeit mit der internatio­nalen Fachliteratur.

Prof. Dr. Ludwig Brehmer

AOK für das Land Brandenburg

Jede Menge Pluspunkte für AOK-Mitglieder

Die AOK für das Land Brandenburg bietet Studenten auch 1 994 wieder jede Menge Pluspunkte - und das zum erneut reduzierten Beitrags­satz von monatlich nur 57,20 DM! Thoralf Fiedler, Studentenberater der Gesundheitskasse:Besonders praktisch: Die AOK-Briefkästen im Eingangsbereich der Mensen und in der Nähe des Immatrikulationsbüros. Auf diesem Weg können zum Beispiel Versicherungsbescheinigungen, die Studenten bei jeder Rückmeldung vorlegen müssen, schnell angefordert werden." In kürzester Zeit wird die Post" von den Mitarbeitern bei der AOK erledigt. Thoralf Fiedler ist außerdem jeden Dienstag von 10.00 bis 13.00 Uhr Am Neuen Palais, Haus 8 persönlich für alle Studenten und Hochschulmitarbeiter da.

Ein weiteres Highlight: Das gemeinsam von AOK und Uni Potsdam entwickelte Sportprogramm mit zwei typi­schen Kursangeboten der Gesundheitskasse:Let's Jazz- Dance" undBewegungstraining durch Körpersprache". Wenn Sie mehr über die Sport- und Ernährungskurse der AOK wissen möchten, informiert Sie Thoralf Fiedler (Tele­fon: 03 31/37 35 15) gern über das weitere AOK-Ge- sundheitsprogramm.

Derzeit sind an der Potsdamer Universität 7604 Studierende eingeschrieben. Foto: Tribukeit

X -«fe.

Studentenzahl in Brandenburg gestiegen

Nach vorläufigen Meldungen der Hochschulen sind im Win­tersemester 1993/94 15 054 Studierende als Haupthörer (ohne Beurlaubte, Gasthörer, Studienkollegiate) immatriku­liert. Das sind 26,8 Prozent mehr als im vorigen Winterse­mester. Die Zahl der Studentin­nen stieg um ein Fünftel auf 7 759, die der ausländischen Studierenden hat sich mit 608 fast verdoppelt.

Wie das Landesamt für Daten­verarbeitung und Statistik Bran­denburg weiter mitteilt, befin­den sich unter den Studierenden 4 122 Studienanfänger im er­sten Hochschulsemester, das sind rund 1 500 mehr als zu Be­ginn des Wintersemesters 1992/

93. Diese nennenswerte Steige­rung ist vor allem auf die erhöh­te Zahl der Ersteinschreiber an den Fachhochschulen insge­samt zurückzuführen, insbeson­dere auf die Neuerrichtung der Fachhochschule für Finanzen in Königs Wusterhausen. Insgesamt studieren an den drei Universitäten in Potsdam, Frankfurt (Oder) und Cottbus 70 Prozent (10 606) aller Stu­dierenden, 27 Prozent (4 052) entfallen auf die sieben Fach­hochschulen einschließlich der zwei Verwaltungsfachhoch­schulen, und drei Prozent (396) studieren an der Hochschule für Film und Fernsehen in Pots­dam-Babelsberg.

Pressemitteilung

Ringvorlesung

Im Rahmen der RingvorlesungKognitive Linguistik in Potsdam findet als Abschluß, eine im ursprünglichen Pro­gramm nicht angekündigte Veranstaltung statt.

Am 3. Februar 1994 spricht Frau PD Dr. Ria de Bleser, Abteilung Neurologie, RWTH Aachen, über das Thema Neurolinguistische Diagnostik und Therapieplanung. Die Vorlesung findet um 19.30 Uhr im Raum 201, Haus 12 im Universitätskomplex Am Neuen Palais statt.

Information

Infolge ihrer Wahl zur Dekanin der Philosophischen Fakultät II hat Frau Prof. Dr. Bärbel Kirsch die Geschäftsführung des Berei­ches Psychologie abgegeben. Seit 18. Januar amtiert Herr PD Dr. Reinhold Kliegl. Es wird gebeten, sich in fachbereichsbezogenen Angelegenheiten an Herrn Dr. Kliegl zu wenden.