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ANLAUFSTELLE AUCH FÜR AUSLÄNDISCHE STUDIERENDE
Maria Pichottka von der Uni erneut Vorsitzende des städtischen Ausländerbeirates
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Drei Unentwegte in Sachen Engagement für ausländische Mitbürger: Maria Pichottka, Hassan Awdalla (Mitte) und Michael de Ohveira (rechts). Foto: Tribukeit
Die Stadt Potsdam und ihre noch junge Universität haben viele Berührungspunkte. Deutlich wurde dies erst kürzlich in einem ausführlichen Gespräch des Oberbürgermeisters, Dr. Horst Grämlich, mit Vertretern der Uni-Leitung. Dort nicht Gegenstand der Diskussion, jedoch durchaus in den Katalog beiderseitig interessierender Themen gehörend, ist die Situation der in der Landeshauptstadt lebenden ausländischen Mitbürger. Derer gibt es gegenwärtig ca. 2.000 in Potsdam.
Ein Gremium, das sich ausschließlich ihrer Sorgen und Wünsche annimmt, ist der seit zwei Jahren in unterschiedlicher Zusammensetzung wirkende Ausländerbeirat der Stadt Potsdam. Derzeit gehören ihm 14 Mitglieder an. Unter ihnen befinden sich auch Angehörige der Universität.
So hat beispielsweise nach der im Mai stattgefundenen Wahl des Beirats und der sich Ende August anschließenden konstituierenden Sitzung erneut Maria Pichottka den Vorsitz übernommen. Sie arbeitet am Institut für Germanistik (Golm, Haus 14, Zi. 532, Tel.: 2202).
Ihr Stellvertreter, Hassan Awdalla (Wohnheim T I, Zi. 221) strebt den erfolgreichen Abschluß der Prüfungen im Studienkolleg an. Er vor allem möchte sich künftig den Belangen der ca. 350 an der Alma mater weilenden ausländischen Studierenden widmen.
Obwohl selbst nicht im Beirat, unterstützt ihn dabei tatkräftig Michael de Oliveira, Student der Sozialwissenschaften (Forststr. 48, Zi. 12). Über die vor ihnen liegende Tätigkeit sagt er: „Wir wollen eine kostenlose juristische Beratung all derer sichern, die sich an uns wenden. Wesentlich wird uns die Zusammenarbeit mit der Ausländerbeauftragten der Stadt Potsdam, Magdolna Grasnick, sein. An sie können Fragen weitergeleitet werden, deren Klärung nicht sofort möglich ist.
In erster Linie aber verstehen wir uns als eine Kontaktstelle, die Hilfe zur Selbsthilfe bietet. Die Integration in den deutschen Alltag fällt vielen nicht leicht. Oft gilt es, bürokratische Hindernisse zu überwinden. Dabei denke ich z.B. an den schwierigen Amts weg bis zum Erreichen einer Aufenthaltsberechtigung nach dem Studium oder der Genehmigung einer Arbeitserlaubnis. Auch die Wohnraum- beschaffung oder Wohngeldbeantragung ist ein weites Feld...
Unser Ziel ist eine intensive Beratung, ein Abbau von Informationsdefiziten.'' Voraussetzung dafür ist die Annahme des Gremiums von seiten der ausländischen Studierenden.
Eine Möglichkeit, sich zunächst miteinander bekannt zu machen, sind die monatlich geplanten „Sprechstunden“ bei Kaffee, Kuchen und Musik. Eine solche erste Begegnung gab es bereits am 2. Dezember. Sie fand in der Zeppelinstraße 163 statt. Hier befindet sich auch die Geschäftsstelle des Ausländerbeirates. Deren Leitung hat Dr. Karla Falticzka übernommen.
P.G.
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