Heft 
(1.1.2019) 16
Einzelbild herunterladen

STUDIOSI r

ANLAUFSTELLE AUCH FÜR AUSLÄNDISCHE STUDIERENDE

Maria Pichottka von der Uni erneut Vorsitzende des städtischen Ausländerbeirates

\h*

Drei Unentwegte in Sachen Engagement für ausländische Mitbürger: Maria Pichott­ka, Hassan Awdalla (Mitte) und Michael de Ohveira (rechts). Foto: Tribukeit

Die Stadt Potsdam und ihre noch junge Universität haben viele Berührungspunkte. Deutlich wurde dies erst kürzlich in einem ausführlichen Gespräch des Oberbürgermeisters, Dr. Horst Grämlich, mit Vertretern der Uni-Leitung. Dort nicht Gegenstand der Diskussi­on, jedoch durchaus in den Katalog beiderseitig inter­essierender Themen gehörend, ist die Situation der in der Landeshauptstadt lebenden ausländischen Mitbür­ger. Derer gibt es gegenwärtig ca. 2.000 in Potsdam.

Ein Gremium, das sich ausschließlich ihrer Sorgen und Wün­sche annimmt, ist der seit zwei Jahren in unterschiedlicher Zu­sammensetzung wirkende Ausländerbeirat der Stadt Potsdam. Derzeit gehören ihm 14 Mitglieder an. Unter ihnen befinden sich auch Angehörige der Universität.

So hat beispielsweise nach der im Mai stattgefundenen Wahl des Beirats und der sich Ende August anschließenden konsti­tuierenden Sitzung erneut Maria Pichottka den Vorsitz über­nommen. Sie arbeitet am Institut für Germanistik (Golm, Haus 14, Zi. 532, Tel.: 2202).

Ihr Stellvertreter, Hassan Awdalla (Wohnheim T I, Zi. 221) strebt den erfolgreichen Abschluß der Prüfungen im Studien­kolleg an. Er vor allem möchte sich künftig den Belangen der ca. 350 an der Alma mater weilenden ausländischen Studie­renden widmen.

Obwohl selbst nicht im Beirat, unterstützt ihn dabei tatkräf­tig Michael de Oliveira, Student der Sozialwissenschaften (Forststr. 48, Zi. 12). Über die vor ihnen lie­gende Tätigkeit sagt er:Wir wollen eine ko­stenlose juristische Beratung all derer si­chern, die sich an uns wenden. Wesentlich wird uns die Zusammenarbeit mit der Ausländerbeauftragten der Stadt Potsdam, Magdolna Grasnick, sein. An sie können Fra­gen weitergeleitet werden, deren Klärung nicht sofort möglich ist.

In erster Linie aber verstehen wir uns als eine Kontaktstelle, die Hilfe zur Selbsthilfe bietet. Die Integration in den deutschen Alltag fällt vielen nicht leicht. Oft gilt es, bürokratische Hindernisse zu überwinden. Dabei denke ich z.B. an den schwierigen Amts weg bis zum Erreichen einer Aufenthaltsberechtigung nach dem Studium oder der Genehmigung einer Arbeitserlaubnis. Auch die Wohnraum- beschaffung oder Wohngeldbeantragung ist ein weites Feld...

Unser Ziel ist eine intensive Beratung, ein Abbau von Informationsdefiziten.'' Voraussetzung dafür ist die Annahme des Gremiums von seiten der ausländischen Stu­dierenden.

Eine Möglichkeit, sich zunächst miteinander bekannt zu machen, sind die monatlich ge­plantenSprechstunden bei Kaffee, Kuchen und Musik. Eine solche erste Begegnung gab es bereits am 2. Dezember. Sie fand in der Zeppelinstraße 163 statt. Hier befindet sich auch die Geschäftsstelle des Ausländerbei­rates. Deren Leitung hat Dr. Karla Falticzka übernommen.

P.G.

Das Einsteiger- Konto der Vereinsbank

ZINSBRINGEND KOSTENLOS - BEQUEM

UNSER EINSTEIGERKONTO!

Ein Konto für junge Leute, das nichts kostet und viel bringt!

Für Studenten und Auszubildende ist dieses Konto bis zum 21. bzw.

27. Lebensjahr völlig kostenlos. Aber das Einsteigerkonto bietet noch mehr:

Das Guthaben wird verzinst.

Außerdem gibt es eine Servicekarte, mit der Sie rund um die Uhr an jedem Geldautomaten der BAYERISCHEN VEREINSBANK Bargeld erhalten.

Diese Karte kostet Sie genauso wenig, wie das Konto: nämlich nichts!

Zusätzlich steht Ihnen unser Servicetelefon zur Verfügung. Es macht Sie unab­hängig von Öffnungszeiten und erspart Ihnen unnötige Laufereien. Daueraufträge einrichten, Überweisungen tätigen, Kontostände abfragen - dies alles geht bequem von zu Hause aus. Was es kostet? Nur die üblichen Telefongebühren.

Am besten, Sie schauen einfach mal bei uns vorbei.

Unser Team freut sich auf Sie!

Vereinsbank

Ihre

BAYERISCHE

VEREINSBANK

A G

Brandenburger Straße 28 14467 Potsdam

Seite 26

PUZ 16/94