Heft 
(1.1.2019) 16
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KULTUR

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UNIFILMTAG

AUSVERKAUFT

MitNovalis - Die blaue Blume (Deutsch­land 1993) fand am 14. November der erste Universitätsfilmtag in diesem Studienjahr statt. Der nicht im öffentlichen Verleih be­findliche Film erfreute sich großen Zu­spruchs. Die Veranstaltung war ausverkauft, leider konnten nicht alle Kartenwünsche er­füllt werden. Diejenigen, die eine Karte ergat­tern konnten, sahen und hörten die schöne, traurige Liebesgeschichte und Lebensutopie Friedrich Leopold Freiherr von Hardenbergs - genannt: Novalis - und der minderjährigen Sopie von Kühn. Das reale biographische Geschehen wurde dazu in Herwig Kippings Werk mittels Collage, Montage, einer Flut surrealistischer Bilder verfremdet, diverse Musiksequenzen - u.a. Bach, Beethoven, Biermann - drapierten nochmals effektvoll den dramatisch-visionären Hintergrund von Liebe, Macht und Tod. Eine Studentin nach der Vorstellung:Man braucht vielleicht eine Woche, um alles zu verarbeiten. Die tradi­tionelle Filmveranstaltung, organisiert und durchgeführt vom Bereich Kultur (BK) der Universität und dem Filmmuseum Potsdam, wird auch in Zukunft angeboten werden, gelegentlich auch im Großen Saal in Golm.

BK

ALLES GEFRITZT'

Diese Preußen-Showse um Friedrichs Kno­chen, Potsdamer Polit-Komparsen, die wei­te Welt, Liebe und natürlich viel Geld steht im Potsdamer Kabarett Am Obelisk wieder auf dem Spielplan. Judith Steinhäuser, Jo­hanna Lesch, Barbara Küster und Andrea Meissner singen, tanzen und räsonieren un­ter der Regie von Gretel Schulze. Vom 22. bis 26. Dezember kann man sich täglich ab 20.00 Uhr (am 26.12. ab 19.00 Uhr) davon überzeu­gen. Karten können in der Schopenhauer­straße 27 erworben oder telefo­nisch unter der Nummer 0331/291738 bestellt werden. Sie kosten von Dienstag bis Donnerstag t zwischen 18 und 25 DM, sonntags zwischen

9 und 12,50 DM. Studenten erhalten die Kar­ten dienstags bis donnerstags zum Preis von

10 DM ermäßigt. mt.

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Vielseitiges Sportprogramm kam an

Eine Semesterauftaktfete in der neuen Sporthalle in Golm organisierten die Mitarbeiter des Bereiches Hochschulsport. Badminton, Streetball-Mixed, Tischtennis, Step-Aerobic, Volleyball, Discomusik, Speisen und Getränke sorgten für Stimmung, gute Laune und Möglichkeiten aktiver sportlicher Betä­tigung: Das attraktive Show-Programm mit Tanz­darbietungen, Funk- und Step-Aerobic sowie asia­tischen Kampfsportarten wurde begeistert auf­genommen. Für musikalische Umrahmung sorgte die Brandenburgische Big-Band. Zum guten Gelin­gen trugen auch die Karateka mit ihren Darbie­tungen bei. Von 36 teilnehmenden Mannschaften belegten die Sportler bei den diesjährigen Deut­schen Hochschulmeisterschaften den 4. Platz.

Foto: Tribukeit

Wassersportfreunde paddelten ab

Zum Abschluß der Saison unternahmen die Wassersportler des Bereiches Hochschulsport eine Fahrt durch den herbstlichen Spreewald. Die Tour begann an der Jugendtouristenstation Lübbenau und endete an gleicher Stelle. Mit dieser Unter­nehmung gingen erlebnisreiche Wochen und Monate innerhalb der Sommerdekade zur Neige. Nunmehr tritt bis ca. April eine Winterpause ein. Die Wassersportler sind im übrigen keine Sport­studenten. Sie kommen vielmehr aus den unter­schiedlichsten Studienrichtungen, wie beispiels­weise Mathematik, Slavistik, Rechtswissenschaf­ten, Musik oder Germanistik. Durchschnittlich 25 Teilnehmer finden sich zu den meist am Wochen­ende stattfindenden reizvollen Paddelpartien zu­sammen, wobei mancher von ihnen nicht stän­diges Mitglied der Gruppe ist. Diese Gemeinschaft von Wassersportlern existiert bereits seit 1986. Seither ist das Interesse an deren Aktionen ständig gestiegen. Als Leiter der Gruppe fungiert Ditmar Grupe. Zu den Attraktionen in diesem Jahr gehörte beispielsweise ein einwöchiger Aufenthalt in Wild­alpen (Österreich). Die Vorhaben der Wassersport­enthusiasten stehen für 1995 bereits fest. Nach­zulesen sind sie im jeweils vor Semesterbeginn erscheinenden Sportprogramm des Hochschul­sports. P. G./Foto: zg.

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Auf die Nase kam es an

Beim Jonglieren kommt es auf die Nase, Balance, Koordinationsvermögen und Konzentration an. Diese Sportart ist nicht nur eine beliebte Variete- Kunst, sondern auch eine kommunikative Freizeit­beschäftigung, die jede und jeder erlernen kann. Deshalb fand in diesem Herbst in der alten Sport­halle in Golm ein Workshop der AOK für das Land Brandenburg statt: Jonglage - Balance - Körper­bewußtsein war das Thema. In diesem Seminar lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Jonglieren mit drei Bällen und das Balancieren mit einfachen Gegenständen. Dieses im Rahmen des Hochschulsports erbrachte Angebot war für die Studierenden und Beschäftigten der Potsdamer Hochschulen gebührenfrei. Bei Bedarf startet im nächsten Frühjahr der nächste Workshop. Infos dazu und zu weiteren Sport- und Bewegungs­angeboten gibt der AOK-Studentenberater Thoralf Fiedler unter der Telefonnummer 0331-2772-465 oder jeden Dienstag von 10.00 bis 13.00 Uhr in der Cafeteria, Am Neuen Palais. mt.

USV-Volleyballer behaupten sich

Die Volleyballer der Universität Potsdam bestim­men seit Jahren maßgeblich dasVolleyball-Ni­veau im Land Brandenburg. Als Landesmeister 1994 entschieden sie sich, den Schritt in die dritt­höchste deutsche Spielklasse zu wagen. In der Regionalklasse kämpft der USVnun mit neun wei­teren Mannschaften Berlins, Sachsen-Anhalts und Brandenburgs um Punkte. Ziel für den Neuling kann es nur sein, die Klasse zu halten und vor allem in der Golmer Universitätssporthalle dem Heimspielpublikum gute Volleyballkost zu bieten. Das gelang bislang eindrucksvoll: Nach fünf Spiel­tagen belegt das Uni-Team mit 6:4 Punkten einen sehr guten 4. Tabellenplatz. Wichtige 3:1 Siege gelangen gegen die TSGL Schöneiche, BSV Karls­horst und den Fnedenauer TSC. Eine 1:3 Nieder­lage mußte man gegen den Absteiger aus der 2. Bundesliga, MTV Mariendorf, hinnehmen. Ein hauchdünnes 2:3 gab es gegen den Tabellenführer USC Magdeburg. - Resultate, die für den weiteren Saisonverlauf hoffen lassen. Jürgen Rabe

PUZ 16/94

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