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(1.1.2019) 02
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Wirkungen von Proteinen mit nativen Schad­stoffen. Gleichzeitig fungierte er als Beauf­tragter der Universität Potsdam für den Stu­diengangErnährungswissenschaft. Als weitere Arbeitsgebiete des Lebensmittelche­mikers sind zu nennen: Proteingewinnung aus pflanzlichen Rohstoffen für die Human - ernährung, Entwicklung und Anwendung von Methoden zur Charakterisierung von Lebensmittelbestandteilen mit funktionellen Eigenschaften sowie Einsatz von Membran­trennverfahren als Trenn- und Reinigungs- techniken zur Gewinnung und Behandlung von Lebensmittelroh- und -Zusatzstoffen. Prof. Kroll kann auf ca. 60 wissenschaftliche Publikationen sowie 40 Patente als Ergebnis­se seiner Forschungstätigkeit verweisen.

Mit einer Profes­sur für Stocha­stik II im Institut für Mathematik der Mathema­tisch-Naturwis­senschaftlichen Fakultät ist Prof.

Dr. habil. Hen­ning Läuter be­traut. Er wurde 1944 geboren und studierte von 1963 bis 1968 Mathema­tik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Anschließend begann er eine Aspirantur am Karl-Weierstraß-Institut für Mathematik. Die Promotion erfolgte 1970 an der Humboldt- Universität zu Berlin mit einem Thema zur Vorhersage und Schätzung bei stochasti­schen Prozessen mit linearem Regressions- anteil". Während eines einjährigen Aufent­haltes 1971/72 im Steklow-Institut Moskau erhielt er wesentliche Impulse für seine wei­tere Forschungsarbeit. Im Jahre 1976 habili­tierte sich der Mathematiker mit einer Arbeit zum ThemaSchätzung und Tests in einge­schränkten linearen Modellen. Der Schwer­punkt seiner Forschungen verlagerte sich auf das Gebiet der Multivariaten Statistik. Seit 1985 standen nichtlineare Modelle und nicht­lineare Schätzungen im Mittelpunkt der For­schungstätigkeit. Seit 1985 ist Henning Läu­ter Mitherausgeber der ZeitschriftCompu- tational Statistics und seit 1987 der Zeit­schriftStatistics. Von 1975 bis 1991 war er wissenschaftlicher Leiter der Abteilung Sta­tistik im Karl-Weierstraß-Institut für Mathe­matik in Berlin. Seit 1992 leitet der Wissen­schaftler das Projekt Statistik, das antragsge­mäß an der Universität Potsdam im Rahmen des Wissenschaftler-Integrations-Programms gefördert wird. Prof. Läuter ist Verfasser zahl­reicher Publikationen.

Eine Professur für das Gebiet Allgemeine Pädagogik mit dem Schwerpunkt Erzie- hungs- und Sozialisationstheorie im Institut für Pädagogik der Philosophischen Fakultät

PUTZ 2/95

II bekleidet Prof.

Dr. Hans Oswald

1935 in Frefburg ge­boren, studierte er Germanistik, Ge­schichte und Po­litische Wissen­schaft in München und Freiburg. Das Erste und Zweite Staatsexamen leg­te er 1960 bzw.

1962 ab. Dem schlossen sich die Mitarbeit an einem Forschungsauftrag des Bundesmini- steriums für Wohnungswesen und Städtebau, die Lehrtätigkeit als Studienassessor am Kep­ler-Gymnasium in Freiburg, Assistenzen am Institut für Politische Wissenschaften und für Soziologie der Universität Freiburg sowie Lehrtätigkeit an dieser Universität an. 1965 promovierte der Wissenschaftler mit einer so­ziologischen Arbeit zum ThemaGemeinde und Nachbarschaft in der überlokal orientier­ten Gesellschaft. Von 1973 bis 1994 war Hans Oswald als Professor im Fachbereich Erziehungs- und Unterrichtswissenschaften an der Freien Universität Berlin tätig. Ende der 70er Jahre führten ihn Forschungsauf­

enthalte nach England und in die USA. Mit der Leitung des ForschungsprojektesAlltag der Schulkinder" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin war er von 1979 bis 1990 betraut. Verschiedene Forschungspro­jekte leitete er seit Mitte der 80er Jahre, bei­spielsweise zur Wirkung von Kabelfernsehen auf die Famile, zur Entwicklung der Inter­aktionsfähigkeit, zur Versorgung alter Men­schen oder zum Sexualverhalten Jugendli­cher unter der Bedrohung von AIDS. Bis heu­te steht das ForschungsprojektDirekte und indirekte Einflüsse der Familie auf Gleich­altrigenbeziehungen in der mittleren Kindheit in West- und Ost-Berlin am Max-Planck- Institut für Bildungsforschung gemeinsam mit einem anderen Wissenschaftler unter seiner Leitung. Prof. Oswald ist Mitglied u.a. in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, in der Deutschen Gesellschaft für Erzie­hungswissenschaft, in der American Socio- logical Association sowie im Beirat des In­stitutes für zeitgeschichtliche Jugendfor­schung in Berlin. Zu den Forschungsschwer­punkten des Wissenschaftlers zählen die Ju­gendthematik und die mittlere Kindheit. Sei­ne Forschungsresultate veröffentlichte Prof. Oswald in zahlreichen Publikationen.

GIERSBERG NEUER HONORARPROFESSOR

Ein freudiges Ereignis stellte die Überreichung der Urkunde an den neuen Honorarprofessor der Universität, Dr. Hans-Joachim Giersberg (rechts), dar. Der amtierende Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg wird im Rahmen der Philosophischen Fakultät I (und hier besonders des Historischen Instituts) Veranstaltungen zur Kunstgeschichte Brandenburg-Preußens anbieten. Einem entsprechenden Antrag des Senates hatte der Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Steffen Reiche, seine Zustimmung erteilt. Studierende der Potsdamer Universität erhalten dadurch künftig die Chance, von einem ausgewiesenen Fachmann Genaueres über die Architektur und Kunstgeschichte Brandenburg-Preußens - und somit über die sie umgebende Re0on - zu erfahren. Fungierte doch Hans- Joachim Giersberg seit 1978 als Direktor der Schlösser und seit 1991 (bis Ende 1994) als amtierender Generaldirektor der Stiftung Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci. Der vor allem an der Architektur des 18. und 19. Jahrhunderts in Berlin und Potsdam Interessierte studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Völkerkunde an der Berliner Humboldt-Universität und promovierte 1975 mit einer ArbeitZur Rolle Friedrichs II. von Preußen als Bauherr und Baumeister. Die Mitarbeit in diversen Fachgremien der Denkmalpflege und des Museumswesens sowie zahlreiche Veröffentlichungen zur Kunst- und Kultur­geschichte Potsdams charakterisieren Hans-Joachim Giersberg ebenso wie seine Mitgliedschaft in der Re0erungskommission zur Rückführung der Kunstschätze aus Rußland als ausgewiesenen Fachmann. Vor diesem Hintergrund brachten die Prorektoren Prof. Dr. Gerhard Kempter und Prof. Dr. Manfred Görtemaker (v.l.n.r.) bei der Überreichung der Urkunde ihre Freude ob des neuenKollegen zum Ausdruck.

Hg./Foto: Tribukeit

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