Heft 
(1.1.2019) 02
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PERSONALIA

Einen Ruf nach Potsdam haben abgelehnt:

Prof. Dr. Michael Frese, Justus-Liebig-Uni- versität Gießen, auf eine C4-Professur für Ar- beits-, Betriebs- und Organisationspsycho­logie im Institut für Psychologie der Philoso­phischen Fakultät II.

Prof. Dr. Rolf-Peter Horstmann, Ludwig- Maximilians-Universität München, auf eine C4-Professur für Geschichte der Philosophie im Institut für Philosophie der Philosophi­schen Fakultät I.

Prof. Dr. Ulrike Petermann, Universität Bremen, auf eine C4-Professur für Pädagogi­sche Soziologie mit dem Schwerpunkt schu­lische und außerschulische Sozialisations­prozesse im Kindes- und Jugendalter im In­stitut für Pädagogik der Philosophischen Fa­kultät II.

DERWAHLFAHRPLAN"

An der Universität steht noch in diesem Jahr die Wahl eines neuen Rektorates - also des Rektors und seiner drei Prorektoren - an. Der Wahlausschuß hat nun folgendenFahrplan" dafür erarbeitet:

Am 3. April wird die Wahlbekanntmachung zu den Wahlen des Rektors und der Prorek­toren erfolgen. Danach können bis zum 7. Juni, 12 Uhr, Wahlvorschläge zur Wahl des Rektors eingereicht werden. Der Termin für die Wahl des Rektors (1. und gegebenenfalls 2. Wahlgang) ist schließlich für den 15. Juni (Konzilssitzung) vorgesehen; falls ein 3. Wahlgang erforderlich sein sollte, könnte die­ser dann am 6. Juli (Konzilssitzung) durch­geführt werden.

Auf der Sitzung des Wahlausschusses am 15. Juni sollen ferner in Abhängigkeit vom Aus­gang der Wahl des Rektors die weiteren Ter­mine für die Wahl der Prorektoren bestimmt werden.

Der Wahlausschuß hat darüber hinaus fol­gende Beschlüsse zu den diesjährigen Gremien wählen der Studierenden gefaßt: Termin für die Wahlen zum Konzil, Senat und zu den Fakultätsräten (Gruppe der Studen­ten) ist der 13. bis 15. Juni.

Dabei wird einfahrendes" Wahllokal an alle Standorte der Universität kommen, so daß die Studierenden, unabhängig vom Standort ih­rer Fakultät, überall wählen können. Dieses fahrende Wahllokal soll am 13. Juni in Ba­belsberg, am 14. Juni in Golm und am 15. Juni Am Neuen Palais sein.

Um die Wahlbeteiligung unter den Studenten durch eine individuelle Information zu erhö­hen und den Organisationsaufwand an den Wahltagen zu minimieren, erhalten alle Studierenden mit den Rückmeldeunterlagen Briefwahlanträge ausgehändigt, mit denen sie die Wahlunterlagen anfordern können.

mt.

WAHLAUFRUF

Im Vorgriff auf eine in der Grundord­nung zu regelnde Festlegung werden zu Beginn des Sommersemesters 1995 Wahlen der ehrenamtlichen Gleichstel­lungsbeauftragten stattfinden.

Diese wird von den weiblichen Mitgliedern aller Gruppen in einer Frauenvollver­sammlung ihrer Struktureinheit in geheimer Wahl nach dem Prinzip der Personenwahl gewählt. Gewählt ist, wer die meisten Stim­men auf sich vereint. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los. Die Zweitplazierte nimmt die Funktion der Stellvertretern! wahr. Wahlberechtigt sind alle weiblichen Mitglie­der der Universität Potsdam nach Artikel 3 in Verbindung mit Artikel 6 Absatz 1 der VGO. Wählbar sind alle weiblichen Mitglieder der Universität Potsdam nach Artikel 3 Absatz 1 VGO, also Professorinnen, wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Mitarbeiterinnen sowie Studentinnen.

Der Rektor bittet die Wahlberechtig­ten, bis spätestens 24. März 1995 schriftliche Wahlvorschläge bei der Gleichstellungsbeauftragten abzugeben (Universitätskomplex 1,

Am Neuen Palais 10, Gebäude 11, Raum 231).

Der Wahlvorschlag muß den Namen, Vornamen und ggf. die Dienststel­lung enthalten, ferner die Anschrift (Dienstanschrift / bei Studentinnen Semesteranschrift, erstes Studien­fach und Matrikelnummer) und die persönliche Unterschrift der Kandida­tin aufweisen.

Die Wahlvorschläge werden von der Gleich­stellungsbeauftragten auf die Erfüllung der formalen Voraussetzungen geprüft. Späte­stens am 14. Tag vor dem Wahltermin wer­den die als gültig anerkannten Wahlvorschlä­ge universitätsöffentlich in den jeweiligen Struktureinheiten bekanntgegeben. Die Wahltage bzw. die Frauenvollversammlung finden zu noch zu bestimmenden Zeitpunk­ten jeweils in den Fakultäten, der Verwaltung und der Bibliothek statt. Die Termine werden spätestens zu Beginn des Sommersemesters 1995 bekanntgegeben.

Die erzielten Stimmenzahlen für die einzel­nen Wahlvorschläge werden sofort nach Auszählung in der Frauenvollversammlung bekanntgegeben. Das Wahlergebnis wird in Form einer Wahlniederschrift öffentlich be­kanntgemacht. Die Amtszeit der ehrenamt­lichen Gleichstellungsbeauftragten beginnt mit dem Zeitpunkt der Bestellung durch das jeweils örtlich zuständige Leitungsgremium, also den Fakultätsrat bzw. Senat, und endet am 30. September 1997. P.B.

BIICHTPS

Statistisches Jahrbuch für Brandenburg

Im Statistischen Jahrbuch 1994 findet der Nutzer auf mehr als 500 Seiten Daten aus allen Bereichen der amtlichen Statistik, vor­nehmlich aus dem Jahr 1993. Das Spektrum reicht u.a. von geographischen und meteo­rologischen Daten Brandenburgs über Anga­ben zur Bevölkerung, Wahlergebnisse, Wirt­schafts- und Landwirtschaftsdaten bis zur Entwicklung von Preisen, Löhnen und Gehäl­tern. Im Anhang sind ausgewählte Länder­vergleichszahlen dargestellt. Um eine breite Vielfalt an Daten anbieten zu können, hat das Landesamt für Datenverarbeitung und Stati­stik Brandenburg (LDV) auch auf die Anga­ben anderer Institutionen wie des Landes­forstamtes Brandenburg, des Landessport­bundes oder der Universität Potsdam zurück­gegriffen. mt.

Das Statistische Jahrbuch kostet 25 DM und ist beim Landesamt für Datenver­arbeitung und Statistik Brandenburg, Dortustraße 46 in 14467 Potsdam erhält­lich. Bestellungen können auch unter der Telefaxnummer 0331/394 18 an das LDS gerichtet werden.

Besondere

Fontane-Blätter

Als im letzten Jahr die Ausgabe 58 der Fon­tane-Blätter vorgestellt wurde, gab es Beson­deres zu vermelden. Erstmals war die Halbjahresschrift als Gemeinschaftsausgabe des 1935 entstandenen Fontane-Archivs und der 1990 gegründeten gleichnamigen Gesell­schaft erschienen. DieBlätter selbst kön­nen in diesem Jahr auf ihr dreißigjähriges Bestehen zurückblicken, Jahrzehnte, in de­nen sie für Forscher und Liebhaber des Dich­ters zu einer unentbehrlichen Quelle wurden. Aufgrund ihres großen Autoren- und Leser­kreises in mehr als zwanzig Ländern erschien es den Herausgebern sinnvoll, die Zeitschrift auch als Organ der Fontane-Gesellschaft zu nutzen.

Das Heft 58 enthält neben einem Geleitwort der Herausgeber und diversen Informationen ausschließlich die 17 Vorträge, die 1993 auf dem Potsdamer Symposium zu denmittle­ren Jahren Fontanes gehalten wurden. In­sofern handelt es sich um eine Art Sonder­heft. Künftige Ausgaben sollen wieder unter­schiedlichen Themen und Darstellungsfor­men Vorbehalten sein.

Das dreißigste bis sechzigste Lebensjahr Fontanes warim ganzen genommen eine Perode beruflichen und gesellschaftlichen Aufstiegs". Peter Wruck als einer der Auto­ren führt weiter aus, daßder mittlere Fon­tane als Forschungsgegenstand etabliert ist, aber eine Reihe von Fragen offen sind.

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PUTZ 2/95