Stipendien für Romanisten
Für das Studienjahr 1995/96 bietet der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) Stipendien zum Studium in Frankreich, Spanien und Italien für Studierende der Romanistik mit den Schwerpunkten Französisch, Spanisch bzw. Italienisch, Diese Stipendien ermöglichen die Tbilnahme an einem sechsmonatigen Studienprogramm mit akademischer Betreuung an folgenden Undiversitäten:
Rankreich: Paris III (Asnieres), Clermont- Ferrandll, Lille III, Lyon II, Nantes, Poitiers, Rennes II, Toulouse II und Tours.
Spanien: Universidad Complutense de Madrid und Universidad de Barcelona. Italien: Universität Pavia.
Bewerben können sich Studierende, die sich im Sommersemester 1995 im 4. bis 6. Fachsemester befinden und spätestens zum Ende des Semesters ihre Zwischenprüfung abgelegt haben werden. Die Bewerbungen sind über das Akademische Auslandsamt einzureichen; dort sind auch der Ausschreibungstext und die Bewerbungsunterlagen zu erhalten sowie der Tbr- min für die Abgabe zu erfragen. Eine Direktbewerbung beim DAAD ist nicht möglich, Einsendeschluß für die Auslandsämter beim DAAD ist der 30. April 1995. pl.
Wohnbedingungen verbessert
Noch vor Ende des Wintersemesters fand im Babelsberger Studentendorf (Stahnsdor- fer Straße) ein Informationsabend zur Verbesserung der dortigen Wohn- und Lebensbedingungen statt. Die Idee hatten die gewählten Vertreter der studentischen Mieter, der „Rat der fünf. Auskunft gaben die Geschäftsführerin des Studentenwerkes, Rau Karin Bänsch, und weitere Mitarbeiter sowie Vertreter der Ämter für Tiefbau und Verkehrsplanung.
Im Laufe des Abends wurde von seiten des Studentenwerkes - des Vermieters - für eine Reihe von Anschaffungen und Projekten grünes Licht gegeben. Dazu gehören eine zusätzliche Waschmaschine, eine Tischtennisplatte, die einheitliche Beschilderung der Briefkästen, eine Kompostanlage, eine Fahrradwerkstatt, eine Pinnwand und Basketballkörbe, Über die Anlage eines Grillplatzes und die Einspeisung ausländischer Fernsehsender in das vorhandene Kabelnetz wird erneut zu reden sein. Ein Dauerbrenner bleibt die Parkplatznot,
Herr Jürgen Dörries, Abteilungsleiter beim Tiefbauamt, und Herr Peter Krüger, Sachgebietsleiter beim Verkehrsplanungs
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amt der Stadtverwaltung Potsdam, beantworteten Ragen zum weiteren Ausbau der Stahnsdorfer Straße und zum Tünnelbau zur S-Bahn. Während der Tünnel bis zum Wintersemester 95/96 fertiggestellt sein soll, konnte für den Straßenausbau noch kein abschließender Ttermin genannt werden. Für dieses Jahr ist ferner die Installierung einer Anlage zur Regenentwässerung vorgesehen. Bei Radwegen denke man über Lösungen noch nach.
Ähnliche Zusammenkünfte mit dem Ziel eines verbesserten Informationsaustausches und konkreter Veränderungen seien nach Ansicht von Herrn Peter Ellmer, beim Studentenwerk zuständig für die Wohnheime, auch in anderen Wohnheimen möglich. Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit interessierten und engagierten studentischen Mietern. mt.
Messer, Gabel, Pfanne, Topf...
Am Anfang eines jeden Semesters gibt es immer wieder die gleichen Probleme und Ragen für ausländische Studierende. Wo bekomme ich Besteck, Geschirr, Küchengerät für meinen täglichen Bedarf? Kann man etwas ausleihen? Muß ich das alles kaufen? Wo gibt es preiswerte Angebote? Am Ende des Studienaufenthaltes stellen sich die Ragen genau andersherum: Wohin mit dem „Zeug“? In den Müll? Einfach liegenlassen? Verschenken? Aber wem? Diese Erfahrungen brachten die Mitarbeiter des Akademischen Auslandsamtes der Universität auf die Idee, einen Service für ausländische Studenten aufzubauen: Seit 1, April 1995 werden in Golm, Haus 13, Raum 008 Geschirr, Besteck und Küchengerät ausgeliehen. AAA
SOZIALE PROBLEME GEMEINSAM BERATEN
Studentenwerk bietet Service an
Mit dem Beginn des Studiums heißt es für viele junge Leute erst einmal Abschied nehmen: von der gewohnten Umgebung, von Eltern, Reunden und Bekannten. Die ersten Schritte in die Selbständigkeit fallen nicht immer leicht. Da ist es gut zu wissen, daß es Anlaufstellen für Information und Beratung gibt. Eine solche bietet das Studentenwerk Potsdam z.B. auf dem Gebiet „Soziale Dienste“. Ansprechpartnerin hier ist seit kurzem Gud- run Wewetzer. Ihre Sprechstunden hält sie dienstags von 9.00-12.00 Uhr und 13.00-
15.00 Uhr sowie donnerstags von 13.00-
16.00 Uhr in der Potsdamer Breiten Str. 9/11, „Aber auch außerhalb der genannten Zeiten stehe ich gern für Auskünfte zur Verfügung“, fügt sie hinzu und empfiehlt für diesen Fall eine telefonische Vorabsprache (Tbl. 0331/3706-34).
Die Palette des Beratungsangebotes ist breit gefächert. So zählen u.a. Tips zur Sozialhilfe, zum Mutterschafts-, Bundeserzieh- ungs-, Kinder- und Wohngeld, zu Wohnbe-
Cudrun Wewetzer gibt Auskunft zu sozialen Wagen. Foto: Rüffert
rechtigungsscheinen, Ermäßigungen für Studierende, Versicherungsproblemen, speziellen Anliegen ausländischer Studenten dazu. „Gegenwärtig“, so die Mitarbeiterin des Studentenwerkes, „konzentrieren sich die Nachfragen vor allem auf die Themen Studieren mit Kind und Ermäßigungen im Studium“. Die Diplom-Kulturwissen- schaftlerin ist ständig daran interessiert, möglichst umfassend zu informieren. Erst die Erfahrung wird dann zeigen, inwieweit zusätzliche Inhalte und Akzente die Betreuungsarbeit erweitern können. Abgewiesen wird hier niemand. Wichtig ist ihr schon jetzt eine gute Beratungsatmosphäre. Die Gespräche dauern häufig eine halbe bis ganze Stunde. „Nicht selten erscheinen bei mir Studieninteressierte, die sich nach entsprechenden Lehrangeboten in Potsdam erkundigen“, erzählt sie. Das war auch der Grund dafür, schnell Verbindung zur Zentralen Studienberatung der Uni aufzunehmen, um Informationsmaterial zu erhalten und verteilen zu können. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sieht die junge Rau auch in anderen Bereichen. So will sie sich in Zukunft verstärkt der Öffentlichkeitsarbeit, ebenso der Koordinierung kultureller Angebote widmen. Ein weiteres Vorhaben besteht in der Herstellung noch engerer Beziehungen der Behindertenbeauftragten einzelner akademischer Einrichtungen. Zu ihrem Verantwortungsbereich gehören im übrigen neben der Potsdamer Alma mater die Hochschule für Film und Fernsehen sowie die Fachhochschulen in Potsdam, Brandenburg und Wildau. Noch fehlt Gud- run Wewetzer der Kontakt zu den jeweiligen Studentenräten. Dessen Zustandekommen ist jedoch fest eingeplant. RG.
PUTZ 3/95
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