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(1.1.2019) 03
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Stipendien für Romanisten

Für das Studienjahr 1995/96 bietet der Deutsche Akademi­sche Austausch­dienst (DAAD) Sti­pendien zum Studium in Frankreich, Spani­en und Italien für Studierende der Romani­stik mit den Schwerpunkten Französisch, Spanisch bzw. Italienisch, Diese Stipendien ermöglichen die Tbilnahme an einem sechsmonatigen Studienprogramm mit akademischer Betreuung an folgenden Undiversitäten:

Rankreich: Paris III (Asnieres), Clermont- Ferrandll, Lille III, Lyon II, Nantes, Poitiers, Rennes II, Toulouse II und Tours.

Spanien: Universidad Complutense de Madrid und Universidad de Barcelona. Italien: Universität Pavia.

Bewerben können sich Studierende, die sich im Sommersemester 1995 im 4. bis 6. Fachsemester befinden und spätestens zum Ende des Semesters ihre Zwischen­prüfung abgelegt haben werden. Die Be­werbungen sind über das Akademische Auslandsamt einzureichen; dort sind auch der Ausschreibungstext und die Bewer­bungsunterlagen zu erhalten sowie der Tbr- min für die Abgabe zu erfragen. Eine Di­rektbewerbung beim DAAD ist nicht mög­lich, Einsendeschluß für die Auslandsämter beim DAAD ist der 30. April 1995. pl.

Wohnbedingungen verbessert

Noch vor Ende des Wintersemesters fand im Babelsberger Studentendorf (Stahnsdor- fer Straße) ein Informationsabend zur Ver­besserung der dortigen Wohn- und Lebens­bedingungen statt. Die Idee hatten die ge­wählten Vertreter der studentischen Mieter, derRat der fünf. Auskunft gaben die Ge­schäftsführerin des Studentenwerkes, Rau Karin Bänsch, und weitere Mitarbeiter so­wie Vertreter der Ämter für Tiefbau und Ver­kehrsplanung.

Im Laufe des Abends wurde von seiten des Studentenwerkes - des Vermieters - für eine Reihe von Anschaffungen und Projek­ten grünes Licht gegeben. Dazu gehören eine zusätzliche Waschmaschine, eine Tischtennisplatte, die einheitliche Beschil­derung der Briefkästen, eine Kompostan­lage, eine Fahrradwerkstatt, eine Pinnwand und Basketballkörbe, Über die Anlage ei­nes Grillplatzes und die Einspeisung aus­ländischer Fernsehsender in das vorhande­ne Kabelnetz wird erneut zu reden sein. Ein Dauerbrenner bleibt die Parkplatznot,

Herr Jürgen Dörries, Abteilungsleiter beim Tiefbauamt, und Herr Peter Krüger, Sachgebietsleiter beim Verkehrsplanungs­

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amt der Stadtverwaltung Potsdam, beant­worteten Ragen zum weiteren Ausbau der Stahnsdorfer Straße und zum Tünnelbau zur S-Bahn. Während der Tünnel bis zum Win­tersemester 95/96 fertiggestellt sein soll, konnte für den Straßenausbau noch kein abschließender Ttermin genannt werden. Für dieses Jahr ist ferner die Installierung einer Anlage zur Regenentwässerung vor­gesehen. Bei Radwegen denke man über Lösungen noch nach.

Ähnliche Zusammenkünfte mit dem Ziel eines verbesserten Informationsaustau­sches und konkreter Veränderungen seien nach Ansicht von Herrn Peter Ellmer, beim Studentenwerk zuständig für die Wohnhei­me, auch in anderen Wohnheimen möglich. Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit interessierten und engagierten studenti­schen Mietern. mt.

Messer, Gabel, Pfanne, Topf...

Am Anfang eines jeden Semesters gibt es immer wieder die gleichen Probleme und Ragen für ausländische Studierende. Wo bekomme ich Besteck, Geschirr, Küchen­gerät für meinen täglichen Bedarf? Kann man etwas ausleihen? Muß ich das alles kaufen? Wo gibt es preiswerte Angebote? Am Ende des Studienaufenthaltes stellen sich die Ragen genau andersherum: Wohin mit demZeug? In den Müll? Einfach lie­genlassen? Verschenken? Aber wem? Diese Erfahrungen brachten die Mitarbei­ter des Akademischen Auslandsamtes der Universität auf die Idee, einen Service für ausländische Studenten aufzubauen: Seit 1, April 1995 werden in Golm, Haus 13, Raum 008 Geschirr, Besteck und Küchengerät ausgeliehen. AAA

SOZIALE PROBLEME GEMEINSAM BERATEN

Studentenwerk bietet Service an

Mit dem Beginn des Studiums heißt es für viele junge Leute erst einmal Abschied nehmen: von der gewohnten Umgebung, von Eltern, Reunden und Bekannten. Die ersten Schritte in die Selbständigkeit fal­len nicht immer leicht. Da ist es gut zu wissen, daß es Anlaufstellen für Informa­tion und Beratung gibt. Eine solche bie­tet das Studentenwerk Potsdam z.B. auf dem GebietSoziale Dienste. Ansprechpartnerin hier ist seit kurzem Gud- run Wewetzer. Ihre Sprechstunden hält sie dienstags von 9.00-12.00 Uhr und 13.00-

15.00 Uhr sowie donnerstags von 13.00-

16.00 Uhr in der Potsdamer Breiten Str. 9/11, Aber auch außerhalb der genannten Zeiten stehe ich gern für Auskünfte zur Verfü­gung, fügt sie hinzu und empfiehlt für die­sen Fall eine telefonische Vorabsprache (Tbl. 0331/3706-34).

Die Palette des Beratungsangebotes ist breit gefächert. So zählen u.a. Tips zur So­zialhilfe, zum Mutterschafts-, Bundeserzieh- ungs-, Kinder- und Wohngeld, zu Wohnbe-

Cudrun Wewetzer gibt Auskunft zu sozialen Wagen. Foto: Rüffert

rechtigungsscheinen, Ermäßigungen für Studierende, Versicherungsproblemen, speziellen Anliegen ausländischer Studen­ten dazu.Gegenwärtig, so die Mitarbeite­rin des Studentenwerkes,konzentrieren sich die Nachfragen vor allem auf die The­men Studieren mit Kind und Ermäßigungen im Studium. Die Diplom-Kulturwissen- schaftlerin ist ständig daran interessiert, möglichst umfassend zu informieren. Erst die Erfahrung wird dann zeigen, inwieweit zusätzliche Inhalte und Akzente die Betreu­ungsarbeit erweitern können. Abgewiesen wird hier niemand. Wichtig ist ihr schon jetzt eine gute Beratungsatmosphäre. Die Gespräche dauern häufig eine halbe bis ganze Stunde.Nicht selten erscheinen bei mir Studieninteressierte, die sich nach ent­sprechenden Lehrangeboten in Potsdam erkundigen, erzählt sie. Das war auch der Grund dafür, schnell Verbindung zur Zen­tralen Studienberatung der Uni aufzuneh­men, um Informationsmaterial zu erhalten und verteilen zu können. Schwerpunkte ih­rer Tätigkeit sieht die junge Rau auch in anderen Bereichen. So will sie sich in Zu­kunft verstärkt der Öffentlichkeitsarbeit, ebenso der Koordinierung kultureller Ange­bote widmen. Ein weiteres Vorhaben be­steht in der Herstellung noch engerer Bezie­hungen der Behindertenbeauftragten ein­zelner akademischer Einrichtungen. Zu ih­rem Verantwortungsbereich gehören im übrigen neben der Potsdamer Alma mater die Hochschule für Film und Fernsehen sowie die Fachhochschulen in Potsdam, Brandenburg und Wildau. Noch fehlt Gud- run Wewetzer der Kontakt zu den jeweiligen Studentenräten. Dessen Zustandekommen ist jedoch fest eingeplant. RG.

PUTZ 3/95

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