Heft 
(1.1.2019) 08
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DAMIT DAS ESSEN NOCH BESSER SCHMECKT

Alle freuten sich, als im November vergan­genen Jahres nach 14monatiger Bauzeit die Mensa im Universitätskomplex Am Neuen Palais endlich wieder an die Nutzer über­geben werden konnte. Zeichen der Verän­derung sind neben der modernen Aus­gabestrecke - jeder kann sein Menü indi­viduell zusammenstellen - neue Stühle, neuer Fußboden und ein neuer Farban­strich.

Also alles bestens? Nicht ganz. Zwar ist bekannt, daß man mit vollem Mund nicht spricht, aber eine absolut stumme Essen- emnahme wünscht sich wohl auch keiner. Leider ist der Geräuschpegel in der Men­sa derzeit noch so, daß insbesondere in Stoßzeiten müheloses Verstehen der Ge­sprächspartner untereinander kaum mög­lich ist. Mitunter.glaubt man, sich in einer Bahnhofshalle zu befinden. Das soll nun anders werden. Ein Akustiker ist mit der

Anfertigung eines Gutachtens beauftragt. Auf dieser Grundlage entscheiden dann Landesbauamt und Studentenwerk, was zu tun ist.

Kürzlich wurden bereits künstlerisch ge­staltete Garderobenelemente (über Ge­schmack läßt sich bekanntlich streiten) aufgestellt, die gleichzeitig als Raumteiler dienen. Weitere acht, vom Gartenland­schaftsbau (Gala) Bornim hergestellte, die eine schallschluckende Wirkung haben sollen, werden folgen. Die Stuhlbeine er­halten Filzbeschläge. Nach Entwürfen des Architekturbüros Russig und Langer, Gel­tow, werden der Sockelbereich und die Wände der Mensa nach dem Motto, Nütz­liches mit dem Angenehmen zu verbinden, gestaltet. Dann sind sicher auch diejenigen zufrieden, die beim Essen nicht unbedingt die kahle Umgebung betrachten wollen.

B.E./Foto: FVitze

DEUTSCH-TSCHECHISCHE

ARBEITSGRUPPE

GEGRÜNDET

Mit der Geschichte der Stadt Prag im 19. und 20. Jahrhundert und der Rezeption der tschechischen Literatur m Deutschland will sich jetzt eine deutsch-tschechische Ar­beitsgruppe beschäftigen. Gegründet wur­de sie von Prof. Dr. Peter Kosta, Sprecher der Abteilung Westslavische Sprachwis­senschaft im Institut für Slavistik der Philo­sophischen Fakultät I an der Universität Potsdam, Prof. Dr. Hans Dieter Zimmer­mann, Literaturwissenschaftler an der Tfechnischen Universität Berlin, und Dr. Jaroslav Opat, Leiter des Masaryk-Instituts der tschechischen Akademie der Wissen­schaften in Prag. Die Wissenschaftler möchten damit auch einen Beitrag zur Ver­besserung der Beziehungen zwischen bei­den Völkern leisten.

Die Arbeitsgruppe wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert. Ihr gehö­ren u.a. auch Vertreter des Adalbert-Stifter- Vereins München, der Yale University New Haven und der Universität Potsdam an.

Die Erforschung der Geschichte Prags wird sich vor allem mit dem Zusammenle­ben von Tbchechen, Juden und Deutschen in der Stadt befassen sowie mit der Entste­hung von Nationalismus und Antisemitis­mus, die dieses Zusammenleben zerstör­ten. Die Rezeption der tschechischen Lite­ratur in Deutschland soll nicht nur unter­sucht, sondern auch durch die 'Anregung von Übersetzungen gefördert werden.

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