träge führten sie 1995 an die Ttechmsche Universität Dresden und die Universität Potsdam. Ihre derzeitigen Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Arbeit und Gesundheit, Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz, Psychophysiologische Indikation arbeitsbedingter Beanspruchungen.
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Prof. Dr. habil.
Herta Schmid
ist Inhaberin des Lehrstuhls Westslavische Literaturen und Kulturen im Institut für Slavi- stik der Philosophischen Fakultät I. Sie wurde 1942 in Mülheim/Ruhr geboren und studierte von 1962 bis 1972 Germanistik und Slavistik an den Universitäten Ottawa/Kanada, Köln, Prag, Bochum, München und Konstanz. Ihre Promotion zum Thema „Strukturalistische Dramentheorie. A.E Cechovs Tvanov' und 'Der Kirschgarten" 1 schloß sie 1973 an der Universität Konstanz ab, ihre Habilitation mit der Arbeit „Kompositionsanalyse. Puskins 'VystreT, Gogol’s 'Strasnaja mest' etc." 1981 an der Ruhr-Universität Bochum. Der berufliche Werdegang der Wissenschaftlerin begann 1972 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Slavistik in Bochum. Weiterhin arbeitete sie an der Ruhr-Universität Bochum zunächst als wissenschaftliche Assistentin, von 1982 bis 1984 als C2-Pro- fessorin auf Zeit. Anschließend ging Herta Schmid bis 1991 als C3-Professorin auf Lebenszeit an die Universität München, dann bis 1995 als hoogleraar für Theaterwissenschaft an die Universität Amsterdam. Die Wissenschaftlerin gehört zu den Gründern und Herausgebern der Zeitschrift Balagan Slavisches Drama, Theater und Kino, ist Mitherausgeberin der Zeitschrift „Forum Modernes Theater“, war beteiligt an der Gründung der „Gesellschaft für Bohemistik“ sowie einer Forschungsgruppe zum Thema „Polnisches Barock“. Als Forschungsschwerpunkte nennt sie Dramentheorie, Theatersemiotik, Allgemeine und vergleichende Literaturtheorie (Russischer Formalismus, Tschechischer Strukturalismus, Phänomenologische Literaturtheorie) sowie Literaturgeschichte, insbesondere Literatur des 20. Jahrhunderts Polens, Rußlands und der Tschechoslowakei, und des Barock Polens, Rußlands und der Tschechoslowakei.
Eine Professur für das Gebiet Tierphysiologie im Institut für Zoophysiologie und Zellbiologie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät bekleidet Prof. Dr.
habil. Bernd Walz. Er wurde 1948 in Hagen geboren, studierte von 1969 bis 1973 Biologie an den Universitäten Gießen und Heidelberg und promovierte 1976 mit einer Arbeit zur Ultrastruktur der Muskelzellen und Sinnesorgane bei Tärdigraden ebenfalls in Heidelberg. Danach arbeitete er bis 1984 als wissenschaftlicher Assistent in der Abteilung für Vergleichende Neurobiologie der Universität Ulm. Für seine Habilitationsarbeit, die er 1982 an der Universität Ulm beendete, über die „Mechanismen der Calcium-Regulation in den Photorezeptoren wirbelloser Tiere“ erhielt er den Wissenschaftspreis der Stadt Ulm. 1985 und 1986 erhielt Bernd Walz ein Heisenberg-Stipendium der Deutschen
AUSSERPLANMÄSSIGE
In Würdigung ihrer hervorragenden Leistungen in Lehre und Forschung wurden kürzlich zehn Wissenschaftler der Universität Potsdam auf Antrag der Philosophischen Fakultät I und der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät mit Zustimmung des Ministers für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Steffen Reiche, gemäß § 68 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Brandenburg vom damaligen Rektor Prof. Dr. Rolf Mitzner ernannt. Zu ihnen gehören Dozent Dr. habil. Frank Göpfert, Abteilung Russische Literatur und Kultur im Institut für Slavistik, Dr. habil. Günther Rüdiger, Ästrophysikalisches Institut Potsdam, und Dozentin Dr. habil. Christine Keßler, Abteilung Sprachwissenschaft im Institut für Germanistik. Weitere werden in den folgenden Ausgaben
Frank Göpfert
beendete sein Studium der Russistik und Germanistik an der Pädagogischen Hochschule Potsdam 1968 mit dem Staatsexamen. Seine berufliche Tätigkeit ist mit der Potsdamer Universität und ihren Vorgängereinrichtungen eng verbunden. So arbeitete er 1970-78 als wissenschaftlicher Assistent an der Sektion Slavistik/Anglistik,
der PUTZ vorgestellt.
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Forschungsgemeinschaft. Tim Institut für Zoologie der Universität Regensburg hatte er von 1986 bis 1989 eine C3-Professur inne. Für mehrere längere Forschungsaufenthalte weilte der Biologe am Pennsylvania Muscle Institute Philadelphia/USA, am Experimental Ophthalmology Labora- tory Genf/Schweiz, am Marine Biological Laboratory Wood Hole/USA und am Department of Molecular Physiology Charlot- tesville/USA. Seit 1979 beschäftigt sich der Wissenschaftler mit zellbiologischer, zellphysiologischer Grundlagenforschung zur Funktionsweise der Sehzellen, vorwiegend in den Augen wirbelloser Tiere. Im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten stehen die Mechanismen der Erregungsbildung und Empfindlichkeitsmodulation. Ein weiteres Projekt befaßt sich mit Fragen der Funktionsweise der Speicheldrüsen in Insekten, der Erregungs-Sekretions-Kopplung in den Speicheldrüsen und den Mechanismen der Ca 24 Regulation im Zusammenhang mit dem transepithelialen Elektrolyt/Flüssigkeitstransport und der Proteinsekretion.
PROFESSOREN BERUFEN
1978-84 als wissenschaftlicher Oberassistent und als Hochschuldozent ab 1984 im Wissenschaftsbereich Russische und sowjetische Literatur. Von 1992 bis 1995 nahm er die Lehrstuhlvertretung der C4-Profes- sur Russische Literatur und Kultur wahr. Der Wissenschaftler promovierte 1976 mit einer Arbeit über die ästhetische Umsetzung von Generationsbeziehungen und habilitierte sich im Jahre 1983 über Anspruch und Leistung zeitgenössischer sowjetischer Prosa (1975-1981), untersucht an ihren Wirkungspotenzen für den jungen Menschen. Mit dem von ihm gebildeten Forschungsprojekt zur russischen Frauenliteratur des 18. bis 20. Jahrhunderts betrat Frank Göpfert Neuland in der slavistischen literaturwissenschaftlichen Forschung.
Christine Keßler nahm 1958 ein Studium der Germanistik,
Geographie,
Pädagogik und Psychologie an der Universität Leipzig auf, das sie 1962 mit dem Staatsexamen beendete. Sie war als Lehrerin in Ribnitz-Damgarten und ab 1965 als wissenschaftliche Assistentin bzw. wissenschaftliche Aspirantin an der Universität Leipzig tätig. 1972 wechselte sie an die heutige Universität Potsdam, wo sie seither als Assistentin, Oberassistentin und Hochschuldozentin arbeitet. 1974 pro-
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