TAGUNGSDIENST UND GÄSTESERVICE FÜR DIE UNIVERSITÄT POTSDAM
Kanzler schloß Rahmenvereinbarung mit der Exklusiv Tourismus GmbH
Als Ort von Tagungen, Kongressen, Symposien, Seminaren und einer Vielzahl ähnlicher Veranstaltungen erfreut sich die Universität Potsdam größter Beliebtheit. Für den Gastgeber - in erster Linie die Wissenschaftler der Hochschule - bedeutet die Durchführung solcher Veranstaltungen jedoch häufig ein gehöriges Maß an zusätzlicher Arbeit, das der Erledigung der sonstigen Verpflichtungen im Wege steht. Deshalb hat der Kanzler der Universität, Alfred Klein, nun eine Rahmenvereinbarung mit der Exklusiv Tourismus GmbH geschlossen, die es Mitarbeitern erlaubt, Dienstleistungen für die Durchführung von Veranstaltungen zu Sonderkonditionen in Anspruch zu nehmen. Ein wesentlicher Vorteil besteht dabei darin, daß Uni-angehörige in einem bestimmten Umfang von der Firma im Vorfeld der Durchführung von Veranstaltungen kostenlos Beratung erfahren können. Selbstverständlich bindet die Rahmenvereinbarung die Universität nicht in der Weise, alle ihre Veranstaltungen über den Vertragspartner abwickeln zu müssen. Es erscheint aber eine wesentliche Hilfe zu sein, daß zukünftig ein mit der Universität vertrauter Ansprechpartner zur Verfügung stehen wird - sofern es gewünscht wird.
Die Exklusiv Tourismus GmbH wurde 1991 von dem Potsdamer Ehepaar Ulrike und Sven Tietze gegründet. Sie ist im Holländischen Viertel Potsdams ansässig und betreut Gäste und Gastgeber in Potsdam, Berlin und der Mark Brandenburg, die z.B. nach geeigneten Hotelzimmern suchen, interessante Stadtführungen und Schloßbesichtigungen genießen, eine Tägungsstätte ausgesucht, einen Empfang vorbereitet oder eine Goldene Hochzeit organisiert haben wollen.
Die Exklusiv Tourismus GmbH als „In- commg-Agentur“ versucht, alle möglichen Leistungen anzubieten, die bei einem Aufenthalt im Berlin-Brandenburgischen gefragt sein können. Am Firmenstandort im Holländischen Viertel wird derzeit ein „Info- Laden“ eingerichtet, in dem Besucher touristische Informationen, Stadtpläne, Souvenirs, Theater- und Konzertkarten und bald auch Informationen über die Potsdamer Universität erhalten werden.
Die Unterzeichnete Rahmenvereinbarung soll es nun Mitarbeitern der Universität Potsdam durch die Nutzung von Serviceangeboten der Exklusiv Tourismus GmbH ermöglichen, Erfolg und ein einheitliches Qualitätsniveau bei der Gästebetreuung und Veranstaltungsorganisation zu erreichen. Darüber hinaus können Aufwand und
Kosten der Gastgeber gesenkt werden, da das Serviceunternehmen schon in der kostenfreien Beratungs- und Angebotsphase einen beachtlichen Tteil an Recherchen und Organisationsleistungen übernimmt. Auch der Ausschluß bzw. die weitgehende Reduzierung von Haftungsrisiken aus Fehlbuchungen, Stornierungen, Organisationsfehlern usw. sind für den Veranstalter oder Gastgeber wesentlich.
Wie gestaltet sich die Rahmenvereinbarung nun in der Praxis? Nehmen wir an, in einem beliebigen Bereich der Universität hat sich ein Gast angekündigt, der als sehr anspruchsvoll gilt und dessen Urteil über die Gastfreundschaft der Potsdamer Universität nicht ohne Bedeutung ist. Neben einem Hotelzimmer wünscht er ein Besichtigungsprogramm in Potsdam zu absolvieren und abends in ein Konzert zu gehen. Und vor allen Dingen: er kommt schon morgen. In solchen Fällen soll künftig ein Anruf bei der Exklusiv Tourismus GmbH reichen. Im Gespräch werden die notwendigen Leistungen und die entsprechenden Qualitätskriterien abgestimmt - dann Angebote unterbreitet und nach Auftragserteilung schließlich die entsprechenden Buchungen vorgenommen. Apropos Hotelzimmer: in der Rahmenvereinbarung ist ausdrücklich auch die Zimmervermittlung für Gäste der Universität geregelt. Die Besonderheit dabei ist vor allem, daß die Zimmer normalerweise kostenfrei vermittelt werden können, da das Serviceunternehmen Provisionen von dem jeweiligen Hotel erhält. Der Auftraggeber in der Universität zahlt also den gleichen Preis wie bei der Selbsteinbuchung und spart den Aufwand für Buchungsvorgänge.
Ein anderer Bereich, der ebenso zum Universitätsalltag gehört, ist die immer häufiger anstehende Organisation von Kongressen, Fachtagungen, Festbanketten und zahlreicher anderer Veranstaltungen. Hier kann auf der Grundlage der Rahmenvereinbarung ein besonderes Angebot genutzt werden: die weitgehend kostenfreie Beratung der Gastgeber und Veranstalter an der Universität Potsdam bei der Konzeption der Gästebetreuung bzw. Veranstaltungsorganisation. Diese Kostenfreiheit wird für mindestens einen Mann-Täg (entspricht acht Beratungsstunden) je Projekt gewährt, unabhängig davon, ob weitere Leistungen der Exklusiv Tourismus GmbH in Anspruch genommen werden. Darüber hinaus ist ebenso die Erstellung eines Angebotes grundsätzlich kostenfrei.
Die Dienstleistungspalette umfaßt ferner den Service, der für eine Thgung, einen Kongreß oder ähnliches erforderlich ist. Dazu gehören beispielsweise die Konzep-
tionierung der Veranstaltung (einschließlich Finanzierungskonzepten), eine veranstaltungsbezogene Zimmervermittlung für alle Teilnehmer, Veranstaltungslogistik, Auswahl und Buchung der Veranstaltungsstätte, Rahmenprogramme, Mietmobiliar, Dekoration, Dolmetscher, Tägungstechmk, Catering, Chartern von Bussen, Schiffen, Limousinen und anderes mehr. Möglich ist auch die Übernahme der Gesamtorganisation, bei der der Veranstalter quasi nur noch die Vorbereitung der Veranstaltungsinhalte zu leisten hat.
Da jedoch Potsdam als Reiseziel und Tägungsdestination immer beliebter wird - immerhin besuchen jährlich ca. 3 Millionen Gäste die Landeshauptstadt - bitten die Mitarbeiter der Exklusiv Tourismus GmbH allerdings um rechtzeitige Anmeldungen (nach Möglichkeit schon im Vorjahr), um notwendige Kapazitäten in Hotels, Tägungs- stätten, der Gastronomie, bei Bussen usw, sichern zu können.
Die Kontaktadresse lautet: Exklusiv Tourismus GmbH, Benkertstraße 17 (im Holländischen Viertel), 14467 Potsdam; Tbl.: 0331/ 280 06 96, Fax: 280 06 97, Bürozeiten: Mo- Ft 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Sven Tietze
AUS DEM SENAT BERICHTET
In seiner 26. Sitzung am 16. November 1995 befaßte sich der Senat u.a. mit folgenden Punkten:
Den von der Kommission für Entwicklungsplanung Und Finanzen (EPK) vorgelegten universitären Arbeitsgrundlagen für die Gleichstellungsbeauftragten in denorgam- satonschen Grundeinheiten für Lehre, Forschung und den zentralen Einrichtungen stimmten die Senatorinnen und Senatoren zu, indem sie ‘auf den ‘Charakter als „Arbeitsgrundlage", die keinen Gesetzescharakter habe, verwiesen, Ihre Zustimmung erteilten sie ebenfalls einem Verteilungsmodell für Mittel aus der Titelgruppe 94, mit Hilfe dessen künftig den Fakultäten jeweils eine Globalsumme zugewiesen werden soll, die von den einzelnen Bereichen selbst verteilt werden kann. Das jetzt beschlossene Modell entspricht einem Startschlüssel, der ständig verändert und angepaßt werden muß. Unter dieser Bedingung wurde es akzeptiert und der Kanzler gebeten, der EPK möglichst rasch über die Ergebnisse einer ersten Anwendung des Verteilungsmodells im Haushaltsjahr 1996 zu berichten.
Als es um den Abschluß einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Universität Fortsetzung Seite 16
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