Heft 
(1.1.2019) 01
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NEUES AUS DEM ELFENBEINTURM - IMMERLIVE AT Fl VE!"

Das uniRadio Berlin-Brandenburg sendet seit dem 15. Januar

Die Quadriga mit einer Goldelse auf dem Kopf, umgeben von Audio-Accessoires und so ganz ohne Adler - das deutet künf­tig aufuniRadio Berlin-Brandenburg hin; den Sender also, der am 15. Januar dieses Jahres seinen Sendebetrieb auf­nahm und seitdem als bundesweit einzi­ges Uniradio mit einem täglichen Pro­gramm aufwartet. Die brandenburgische Seite wird dabei im Moment noch aus­schließlich von der Universität Potsdam vertreten. Auf Berliner Seite beteiligen sich immerhin zwölf Hochschulen - die drei Universitäten, zwei Kunst- bzw. Mu­sikhochschulen und sieben Fachhoch­schulen - an dem Projekt. Ein Grund mehr für die Potsdamer, sich intensiv am Füllen des Programmes zu beteiligen, das nun regelmäßig von 17.00 bis 18.00 Uhrlive at five ausgestrahlt wird.

Tonmeistenn Margaret Fottnerbei der Vorpro­duktion eines Beitrages. Die technische Ausstat­tung von uniRadio ist professionell und modern.

Foto: Hwa Ja Nier/Pressestelle FU Berlin

Zu hören ist uniRadio auf der früheren AFN- Frequenz 87,9 bzw. im Tblecom-Kabelnetz Potsdam auf 103,3 und im Kabelnetz Berlin auf 94,55. Von Montag bis Freitag gibt es ein buntes Magazin, bestehend aus aktuellen In- und Auslandsnachnchten sowie dem Wetterbericht, der von Studierenden der Meteorologie präsentiert wird. Es folgen in der ersten halben Stunde Berichte und. In­terviews zu aktuellen Ereignissen aus Poli­tik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft aus dem Blickwinkel des an den Hochschulen geballt vorhandenen Sachverstandes. Zu­sätzliche, andere Informationen dürfen also erwartet werden.

Die zweite halbe Stunde wartet dann zu­nächst mit aktuellen Nachrichten aus den Hochschulen und Veranstaltungstips auf, gefolgt von einem etwas intensiveren Blick auf die jeweiligen Ereignisse und Themen an den Hochschulen. Studentenleben, Studienangebote, Hochschulpolitik, aber auch Spannendes aus dem Wissenschafts­bereich und neueste Forschungsergebnis­se sollen hier ihren Platz finden. Für die ein­zelnen Beiträge ist eine Länge zwischen drei bis fünf Minuten vorgesehen, so daß

die Musik (bevorzugt Soft-Rock, Jazz, Klas­sik und Folk) lediglich begleitenden Cha­rakter hat.

Der Dahlemer Diwan...

Anders dagegen das Wochenendpro­gramm: an Sonnabenden gibt es breiten Platz für Kultur, Musik, Hörspiele und die Studentenszene, die Sonntage werden ge­prägt sein von dem ansonsten fast nicht mehr hörbarenlangen Wort und einem Wissenschaftsmagazin. Die studentische SendungRX5",Musik auf uniRadio: Uni­sono, die LiteratursendungDahlemer Di­wan, das WissenschaftsmagazinNeues aus dem Elfenbeinturm und die Ge­sprächsrundeTälk im Elfenbeinturm sind nur einige der an den beiden lägen auf in­teressierte Zuhörer wartenden Beiträge. uniRadio richtet sich demnach nicht aus­schließlich an Hochschulmitglieder und ihre Angehörigen. Den Gruppen der Studieren­den, Professoren, wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Mitarbeitern sollen sich vielmehr auch informationsinteressierte Zuhörerinnen und Zuhörer in Berlin und Brandenburg zur Seite gesellen, die ein of­fenes Ohr für zusätzliche Aspekte des Täges- geschehens und originäre Informationen aus Lehre und Forschung haben. Lediglich das Wochenendprogramm dürfte eher spe­zifische Zielgruppen ansprechen.

Wanted: rundfunkinteressierte Studierende

Damit das uniRadio jedoch eine abwechs­lungsreiche, spannende und aktuelle Themenmischung bieten kann, sind um­fangreiche und regelmäßige Informationen andie Macher" vonnöten. Kontinuierliche Zulieferer werden sicherlich die Pressestel­len der beteiligten Hochschulen sein, doch kommt es darüber hinaus auch auf Wissen­schaftler und Studierende an, ihr Wissen an die redaktionellen Ansprechpartner weiter- zuleiten und - vor allem - als Ansprech- und Interviewpartner zur Verfügung zu stehen. Die Redaktion von uniRadio besteht derzeit

Berlin-Brandenburg

Das Logo wurde von der Amerikanerin Deena Underwood entwickelt, Absolventin des Phila­delphia College of Art und derzeit Meister- schülerin an der Berliner Hochschule der Künste (HdK), wo sie von Pressesprecherin Verena Täfelentdeckt" wurde.

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Während sich das Potsdamer Produktionsstudio noch im Umbau befindet, wird aus dem Berliner Zentralstudio seit dem IS. Januar schon täglich gesendet. Auf unserem Bild die Tonmeisterin Marga-ret Fottner und Paul Gronert, Student an der TU Berlin.

Foto: Hwa Ja Nier/Pressestelle FU Berlin

aus drei Journalisten: Heike Schüler, Man­fred Ronzheimer und Dr. Andreas Wosnitza, die unterstützt werden von mehreren stu­dentischen Tütormnen und Thtoren, Prakti­kanten und freien Mitarbeitern. Produziert wird dabei sowohl in Berlin (Thielallee 50) als auch in Potsdam (Standort Golm der Universität, Haus 5 und 1), gesendet wird zentral aus dem Berliner Studio. Studieren­de, die Zeit und Lust haben, sich als Inter­viewer, Berichterstatter oder Moderator aus­zuprobieren und erste Berufserfahrung zu sammeln, können sich jederzeit an die Pots­damer oder Berliner Redaktion wenden. Rundfunkerfahrung ist dabei hilfreich, je­doch nicht Voraussetzung.

Finanziert wird uniRadio in erster Linie von den beteiligten Hochschulen. Anspruchs­volle, sowohl analoge als auch digitale Tfechnik konnte für die beiden Produktions­studios zwar beschafft werden, doch ist die finanzielle Ausstattung bescheiden. In Bran­denburg hofft man noch auf eine Unterstüt­zung von seiten des Landes, die es dann möglicherweise auch weiteren branden- burgischen Hochschulen ermöglichen wür­de, sich zu beteiligen. Darüber hinaus hält sich uniRadio offen für Sponsoren, auch wenn es keine Werbespots geben wird. Für dieses Jahr ist Daimler-Benz jedenfalls schon mit dabei. Hg.

Die Ansprechpartner in Potsdam:

Heike Schüler, Dr. Hans-Jörg Pöttrich, Dr. Horst Röpke,

Tel. (0331) 977-2175, -2320, -2004

in Berlin:

Manfred Ronzheimer, Dr. Andreas Wosnitza, Heike Schüler,

Tel. (030) 841 727 101-104

PUTZ 1/96

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