RUFE
Einen Ruf nach Potsdam haben erhalten:
Prof. Dr. Hanns Maull, Universität Trier, auf eine C4-Professur für Internationale Politik im Bereich Sozialwissenschaften der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät.
Dr. Thomas Mück, Universität Wien/Österreich, auf eine C3-Professur für Angewandte Informatik III im Institut für Informatik der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät.
Prof. Dr. Florian J. Schweigert, Universität Leipzig, auf eine C4-Professur für Physiologie und Pathophysiologie der Ernährung im Institut für Ernährungswissenschaft der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät.
Einen Ruf nach Potsdam haben angenommen:
PD Dr. Günter Esser, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim, auf eine C4- Professur für Klinische Psychologie im Institut für Psychologie der Philosophischen Fakultät II.
Dr. Jörg Rüpke, Universität Tübingen, auf eine C3-Professur für Klassische Philologie/ Schwerpunkt Latein im Institut für Klassische Philologie der Philosophischen Fakultät I. Prof. Dr. Klaus Schöler, Universität Gesamthochschule Siegen, auf eine C4-Professur für VWL/Wirtschaftstheorie (Mikroökonomie) im Bereich der Wirtschaftswissenschaften der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät.
Einen Ruf hat erhalten:
Prof. Dr. Detlev W Belling, Juristische Fakultät, auf eine C4-Professur für Bürgerliches Recht unter besonderer Berücksichtigung von Arbeits- und Sozialrecht der ([technischen Universität Dresden.
NEU ERNANNTE PROFESSOREN
An der Universität Potsdam herrscht nach wie vor eine rege Aufbauphase. Zeichen dafür sind nicht nur viele Baugerüste, sondern u.a. auch die während der letzten Zeit sehr zahlreich ernannten Professoren. Sie alle an dieser Stelle vorzustellen, würde den Umfang der „PUTZ“ sprengen. Wir bitten unsere Leserinnen und Leser daher um Verständnis dafür, daß in jeder Ausgabe lediglich mit sechs Professoren bekannt gemacht wird - und zwar entsprechend der Chronologie ihres Emennungsdatums (zusammengestellt von Dr. Barbara Eckardt).
Zum Professor für Geofernerkundung, Geoinformatik und Kartographie im Institut für Geographie und Geoökologie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät wurde Prof. Dr. Hartmut Asche ernannt. 1951 in Bük- keburg geboren, studierte er Geographie, Anglistik und Ethnologie an der Universität Göttingen. Ein Stipendium der Stiftung Völkswagenwerk erhielt er von 1976 bis 1980. Im gleichen Zeitraum arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Südost- arabien-Projekt „Entwicklung im nomadischen Lebensraum der kleinen, erdölreichen Golfstaaten“ des Geographischen Institutes der Universität Göttmgen und betrieb geographische Feldforschung in Südostarabien. Mit einer Schrift zum modernen Wandel im beduimschen Lebensraum des Sultanats Oman promovierte der Wissenschaftler 1982. Sem Weg führte ihn dann als verantwortlicher Kartenredakteur von 1981 bis 1982 an die Kartographische Anstalt Georg Westermann in Braunschweig. An den Universitäten Trier und Wien war er anschließend bis 1986 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Universitätsassistent in der Fachrichtung Kartographie beschäftigt. Bis 1988 hatte er eine C2- Professur für Kartographie an der Fachhochschule Karlsruhe inne, der bis 1995 eine gleichlautende C3-Professur an der “[technischen Fachhochschule Berlin folgte. Dort leitete Hartmut Asche auch das Labor für Geoinformationen. Bis 1995 war er Mitglied des Sonderforschungsbereiches 69 „Geowissenschaftliche Probleme arider Gebiete" der Deutschen Forschungsgemeinschaft und seit 1993 ist Asche Tteil- projektleiter des Forschungs- und Entwicklungsprojektes „Indianerterritorien Kolumbien" der Europäischen Union. Zu den Arbeitsschwerpunkten des Wissenschaftlers zählen Geoinformationssysteme, Visualisierung von Geodäten sowie interaktive Karten. Der Hochschullehrer ist Mitglied der Arbeitsgruppe Visualisierung“ der Internationalen Kartographischen Vereinigung und Co-Schnftleiter der Fachzeitschrift „Kartographische Nachrichten".
Prof. Kristian Commi- chau bekleidet eine Professur für das Gebiet Chor- und Ensembleleitung im Institut für Musik und Musikpädagogik der - Philosophischen Fakultät II. Er wurde 1959 in Glückstadt ge
boren. Von 1982 bis 1988 studierte er Schulmusik mit den Schwerpunktfächern Chorleitung und Gesang an der Hochschule der Künste in Berlin (HdK). Anschließend arbeitete er bis 1995 als Musiklehrer an Gymnasien in Flensburg und Uetersen. Kristian Commichau war Mitglied im Kammerchor der HdK und im Staats- und Domchor, dem Knabenchor am Dom zu Berlin. Von 1984 bis 1988 leitete er den Kirchenchor „Capelia Kreuzberg“, von 1992 bis 1995 die „Chorknaben Uetersen". 1987 gründete er den Chor „norddeutsche vocal-concertisten“. Zu den Schwerpunkten seiner Arbeit zählen die Musik der Renaissance und des Barock nach historischen Spielpraktiken und die Musik des 20. Jahrhunderts. So arbeitete er in den Aufführungen des „Messias“ und „Israel in Egypt“ von Händel, der h-Moll-Mes- se und des Weihnachtsoratonums von Bach sowie der Manenvesper von Monteverdi mit Orchestern, die auf historischen Instrumenten spielen, wie der „Alta-Ripa Hannover", dem „Ensemble-Sanssouci Berlin“ und dem „Barockorchester Hamburg“. Zukünftig will der Hochschullehrer mit noch zu schaffendem Chor und Orchester der Universität Potsdam konzertieren und Dirigierunterricht erteilen.
Eine Professur für Zellbiologie im Institut für Zoophysiologie und Zellbiologie der Mathematisch- N aturwissenschaftli- chen Fakultät hat Prof. Dr. habil. Dieter Oswald Fürst inne. 1959 in Salzburg/Österreich geboren, studierte er von 1978 bis 1981 Genetik, Entwicklungsbiologie, Zoologie und Botanik an der Universität Salzburg. Als wissenschaftliche Hilfskraft arbeitete er von 1981 bis 1986 am Institut für Molekularbiologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Abteilung Physik, in Salzburg. Mit einer Dissertation zum Thema „Die Funktion Actin-bindender Proteine im glatten Muskel“ promovierte der Wissenschaftler 1986 an der Salzburger Universität. Von Mitte der 80er Jahre bis 1995 war Dieter Fürst am Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie, Abteilung Biochemie und Zellbio- logie, in Göttingen tätig, zunächst als „Postdoctoral Fellow“, später als wissenschaftlicher Angestellter. In den Fächern Biochemie und Zellbiologie habilitierte er sich 1993 an der Universität Salzburg. Seit 1992 ist der Wissenschaftler Projektleiter im DFG-Schwerpunktprogramm „Kontrollme- chanismen der Entwicklung und Funktion des quergestreiften Muskels“. In zahlreichen Publikationen hat der Biologe seine Forschungsergebnisse veröffentlicht. Der
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