EIN ZAUBERWORT IN DER INFORMATIONSGESELLSCHAFT
Das Multimediazeitalter hat auch an der Universität Potsdam Einzug gehalten
Multimedia (MM), Zauberwort in der In- formationsgesellschaft, bietet einem breiten Publikum Informationen an, die interaktiv genutzt werden können. Dank digitaler Datentechnik können Texte, Bilder, Töne, Fotos, Grafiken, Animationen, Videos, Sprechertexte, Musik usw. vielfältig eingesetzt werden, so daß beliebige Verknüpfungen und Sprünge möglich werden. Der Nutzer einer MM-Anwendung kann selbst bestimmen, worüber er sich wie und in welcher Reihenfolge informieren will. Für die Gestaltung von Lehr- und Aneignungsprozessen bieten sich neue Möglichkeiten an, auf die vor allem auch Universitäten nicht verzichten sollten.
So diskutierten im Dezember 1995 in Potsdam Teilnehmer des MULTIMEDLA FORUMs der Zentralen Einrichtung Audiovisuelle Medien (ZEAM) der FLeien Universität Berlin gemeinsam mit Vertretern der Zentralen Einrichtung für Informationsverarbeitung und Kommunikation (ZEIK) und des Zentrums für Umweltwissenschaften der Universität Potsdam über Entwicklungsstand und Multimediabeispiele aus der Umweltbüdung. Claus-Peter Beutke, Leiter der ZEIK, kennzeichnete Perspektiven und Defizite für Multimedia an der Universität Potsdam. So werden in überschaubaren Zeiträumen im ZEIK PC-Multimediaarbeitsplätze zur Verfügung stehen. Er verdeutlichte, daß die - ZEIK zunehmend „Selbstbedienungseinnchtung“ sein wird. Daraus wächst die Konsequenz und die Notwendigkeit, den vorliegenden Kenntnisstand in ein spezielles Schulungsangebot umzusetzen und Mitarbeiter und Studenten
entsprechend vorzubereiten. Anhand des in der Entwicklung befindlichen Pilotprojektes für Umweltbüdung „Schmetterlinge und Schmetterlingsschutz" konnte Prof. Dr. Klaus-Peter Berndt vom Zentrum für Umweltwissenschaften Multimedia als Schnittstelle für Forschung, Lehre und Öffentlichkeitsarbeit überzeugend demonstrieren. Dazu gehörten auch Lösungsansätze zur Integration von Datenbanken in Multi- media-Applikationen, die von Hans-Jörg Lacher aus dem Zentrum für Umweltwissenschaften vorgestellt wurden. In einem leidenschaftlich von Prof. Dr. Werner Dewitz, dem Direktor der ZEAM der FU Berlin, vorgetragenen Appell wurde überdeutlich: Künftig werden Universitäten und Hochschulen, wollen sie am Nerv von Wissenschafts- und Ttechnikentwicklung verbleiben und den Bedürfnissen studentischer Ausbildung gerecht werden, auf den Einsatz neuer Medien in der Lehre, seien es Multimediaapplikatio- nen oder virtuelle Studienangebote via Internet, kaum verzichten können. Nicht zuletzt bringe Multimedia - so das Credo der Veranstaltung - auch eine Reihe von Vorteilen für die universitäre Ausbildung: Lernprogramme können unterschiedliche Vorkenntnisse, z. B. durch entsprechende
Hypertext- und Hyperlinkverknüpfungen, berücksichtigen. Damit wäre ein individuell angepaßtes Lern- bzw. Bearbeitungstempo selbst in einer Massenuniversität möglich. Durch einen mehrfachen Wechsel darstellender Medien und des Lehrstils sowie die Einbindung unterschiedlicher realitätsnaher Darstellungsformen könne ferner die Aufmerksamkeit des Lernenden in Multimedia-Angeboten über einen längeren Zeitraum als bei herkömmlichen Lernangeboten aufrecht erhalten werden. Interaktiv aufgebaute Programme mit der Simulation realer Entscheidungssituationen erleichterten die Lernerfolgskontrolle. Außerdem biete die Entwicklung von Multime- dia-Applikationen ideale Ansatzpunkte für die Kooperation von Vertretern unterschiedlichster Fachnchtungen. Renate Wipper
Multimedia illustriert: ein Bildschirmmenü aus dem Pilotprojekt „ Schmetterlinge Abbildung: R. W.
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Schmetterlinge
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