Heft 
(1.1.2019) 02
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EIN ZAUBERWORT IN DER INFORMATIONSGESELLSCHAFT

Das Multimediazeitalter hat auch an der Universität Potsdam Einzug gehalten

Multimedia (MM), Zauberwort in der In- formationsgesellschaft, bietet einem brei­ten Publikum Informationen an, die inter­aktiv genutzt werden können. Dank digi­taler Datentechnik können Texte, Bilder, Töne, Fotos, Grafiken, Animationen, Vide­os, Sprechertexte, Musik usw. vielfältig eingesetzt werden, so daß beliebige Ver­knüpfungen und Sprünge möglich wer­den. Der Nutzer einer MM-Anwendung kann selbst bestimmen, worüber er sich wie und in welcher Reihenfolge informie­ren will. Für die Gestaltung von Lehr- und Aneignungsprozessen bieten sich neue Möglichkeiten an, auf die vor allem auch Universitäten nicht verzichten sollten.

So diskutierten im Dezember 1995 in Pots­dam Teilnehmer des MULTIMEDLA FORUMs der Zentralen Einrichtung Audio­visuelle Medien (ZEAM) der FLeien Univer­sität Berlin gemeinsam mit Vertretern der Zentralen Einrichtung für Informationsver­arbeitung und Kommunikation (ZEIK) und des Zentrums für Umweltwissenschaften der Universität Potsdam über Entwick­lungsstand und Multimediabeispiele aus der Umweltbüdung. Claus-Peter Beutke, Leiter der ZEIK, kennzeichnete Perspekti­ven und Defizite für Multimedia an der Uni­versität Potsdam. So werden in überschau­baren Zeiträumen im ZEIK PC-Multimedia­arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Er ver­deutlichte, daß die - ZEIK zunehmend Selbstbedienungseinnchtung sein wird. Daraus wächst die Konsequenz und die Notwendigkeit, den vorliegenden Kenntnis­stand in ein spezielles Schulungsangebot umzusetzen und Mitarbeiter und Studenten

entsprechend vorzubereiten. Anhand des in der Entwicklung befindlichen Pilotprojektes für UmweltbüdungSchmetterlinge und Schmetterlingsschutz" konnte Prof. Dr. Klaus-Peter Berndt vom Zentrum für Um­weltwissenschaften Multimedia als Schnitt­stelle für Forschung, Lehre und Öffent­lichkeitsarbeit überzeugend demonstrie­ren. Dazu gehörten auch Lösungsansätze zur Integration von Datenbanken in Multi- media-Applikationen, die von Hans-Jörg Lacher aus dem Zentrum für Umwelt­wissenschaften vorgestellt wurden. In ei­nem leidenschaftlich von Prof. Dr. Werner Dewitz, dem Direktor der ZEAM der FU Berlin, vorgetragenen Appell wurde über­deutlich: Künftig werden Universitäten und Hochschulen, wollen sie am Nerv von Wis­senschafts- und Ttechnikentwicklung ver­bleiben und den Be­dürfnissen studenti­scher Ausbildung ge­recht werden, auf den Einsatz neuer Medien in der Lehre, seien es Multimediaapplikatio- nen oder virtuelle Stu­dienangebote via Inter­net, kaum verzichten können. Nicht zuletzt bringe Multimedia - so das Credo der Veran­staltung - auch eine Reihe von Vorteilen für die universitäre Ausbil­dung: Lernprogramme können unterschiedli­che Vorkenntnisse, z. B. durch entsprechende

Hypertext- und Hyperlinkverknüpfungen, berücksichtigen. Damit wäre ein individu­ell angepaßtes Lern- bzw. Bearbeitungs­tempo selbst in einer Massenuniversität möglich. Durch einen mehrfachen Wechsel darstellender Medien und des Lehrstils sowie die Einbindung unterschiedlicher realitätsnaher Darstellungsformen könne ferner die Aufmerksamkeit des Lernenden in Multimedia-Angeboten über einen län­geren Zeitraum als bei herkömmlichen Lernangeboten aufrecht erhalten werden. Interaktiv aufgebaute Programme mit der Simulation realer Entscheidungssituationen erleichterten die Lernerfolgskontrolle. Au­ßerdem biete die Entwicklung von Multime- dia-Applikationen ideale Ansatzpunkte für die Kooperation von Vertretern unterschied­lichster Fachnchtungen. Renate Wipper

Multimedia illustriert: ein Bildschirmmenü aus dem Pilotprojekt Schmetterlinge Abbildung: R. W.

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Schmetterlinge

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