dazu beitragen, europäische Forschungskontakte aufzubauen und zu vertiefen. Die Anträge sollen vor allem in folgenden Themenbereichen angesiedelt sein: Political Economy of Health Care Systems in Europe, Social and Political Dimensions of Risk im Advanced Societies und Orientations of Young People: Citizenship and European Identity. Diese Themen sind nicht verbindlich. Antragsfrist: 31. Mai 1997. Über die Anträge wird im November 1997 entschieden. Weitere Informationen sind erhältlich bei: ESF Exploratory Grant Scheme in the Social Sciences, 1 quai Lezay-Marnesia, 67080 Strasbourg Cedex, France, Tel. +33(0)388-767131, Fax+33(0)388-370532, E-mail: scss@esf.org, WWW-Home Page: http://www.esf.org.
DFG: Programm zur Förderung
von Habilitationen
Für eine zusätzliche Förderung des Hochschullehrernachwuchses stellt die DFG Sondermittel für Stipendien und Sachbeihilfen zur Verfügung. Hierdurch sollen insbesondere Wissenschaftlerinnen ermutigt werden, nach der Promotion ihre wissenschaftliche Arbeit fortzusetzen und die Habilitation anzustreben. Bewerben kann sich, wer nach einer qualifizierten Pro
motion durch weitere wissenschaftliche Arbeiten seine besondere Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit nachgewiesen hat und die Habilitation im Rahmen der Förderungsdauer anstrebt. Die Stipendien werden in der Regel für zwei Jahre bewilligt und können in begründeten Fällen um ein weites Jahr verlängert werden. Die für das Habilitationsvorhaben notwendigen Personal-, Sach- und Reisemittel können im Rahmen einer Sachbeihilfe zur Verfügung gestellt werden. Weitere Informationen und die entsprechenden Merkblätter sind im Dezernat 1 der Uni Potsdam bei Dr. Richter unter Tel.0331/977-1778 erhältlich.
DFG: Gerhard Hess-Programm
Die DFG eröffnet im Rahmen dieses Programms zur Förderung des hochqualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchses jungen, herausragend qualifizierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre Forschung in einer Hochschule oder einem Forschungsinstitut auf der Grundlage einer mittelfristig gesicherten Förderzusage zu planen und eine eigene Arbeitsgruppe aufzubauen. Fördervoraussetzung ist, daß die Antragstellerinnen und Antragsteller habilitiert sind oder herausragende, selbständige
wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht haben, die einer überdurchschnittlichen Habilitation entsprechen. Zu Beginn des Jahres der Antragstellung dürfen sie nicht älter als 33 Jahre sein. Ihr persönlicher Lebensunterhalt muß während der voraussichtlichen Dauer der Förderung durch eine Stelle oder ein entsprechend ausgestattetes Stipendium gesichert sein. Antragsfrist: 13. Juni 1997. Interessenten können ein Merkblatt für die Antragstellung im Dezernat 1 der Uni Potsdam, in den Dekanaten der Fakultäten oder bei der DFG, Tel. 0228/ 885-2505, anfordern.
Stiftung Industrieforschung:
Preis für wissenschaftliche Arbeiten Einmal jährlich vergibt die Stiftung Industrieforschung einen Preis für herausragende wissenschaftlich fundierte Arbeiten(z.B. Diplomarbeiten, Dissertationen), die betriebswirtschaftliche oder technische Themen bearbeiten und deren Ergebnisse für mittelständische Unternehmen von Bedeutung sind. Der Preis ist mit insgesamt 20.000 DM dotiert.
Nächster Bewerbungstermin: 31. Dezember 1997. Weitere Informationen können bei der Geschäftsstelle der Stiftung angefordert werden: Tel. 0221/ 9370270. nl.
BAGGERSEE- PARAMETER STIMMEN VORERST OPTIMISTISCH Stadt Potsdam beauftragte Uni-Wissenschaftler mit Studie
In Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam sind Bademöglichkeiten rar. Die von sommerlicher Hitze geplagten Großstädter zieht es deshalb Jahr für Jahr verstärkt an den in der Nähe des Wohngebietes „Stern“ gelegenen, 3,7 Hektar großen und bis zu sieben Meter tiefen Baggersee. Der aber ist eigentlich für eine derartige Nutzung gar nicht vorgesehen. Stillschwei
gend tolerieren dennoch entsprechend verantwortliche Stellen, was sie offensichtlich nicht verhindern können. Jetzt sollen Untersuchungen zur Wasserqualität Klarheit in die Angelegenheit bringen. Erteilt hat den Auftrag dazu das zuständige Potsdamer Amt für Umweltschutz, Untere Wasserbehörde. Zwei Wissenschaftler sowie ein Student aus dem Institut für Berufs
Der in der Nähe des Potsdamer Wohngebietes„Stern“ gelegene Baggersee im Frühjahr. Noch
herrschte Ruhe. Aber bereits in diesen sommerlichen Tagen werden sicher wieder viele Potsdamer
hier Abkühlung suchen. Inwieweit der dann einsetzende Badebetrieb dem Gewässer schadet, wollen
Wissenschaftler der Universität Potsdam herausfinden.
Foto: Tribukeit
pädagogik/Berufliche Fachrichtungen Elektro- und Metalltechnik der Universität Potsdam befassen sich nun seit Ende Dezember 1996 unter Leitung von Dr. Sabine Friedrich mit dieser Aufgabe.
Gleich zwei Probleme stehen dabei im Vordergrund. Zum einen geht es den Experten um Aussagen hinsichtlich möglicher gesundheitlicher Beeinträchtigungen der Badegäste, zum anderen aber, für die Stadt fast noch wichtiger, stellen Prognosen bezüglich der weiteren Entwicklung des Gewässers aufgrund seiner vorhandenen Frequentierung durch den Menschen Schwerpunkte dar. Noch allerdings ist es für beides zu früh. Mindestens ein Jahr lang müssen zunächst Beprobungen erfolgen, um wirklich auch alle Zirkulationsmechanismen des Sees erfaßt zu haben. Der nämlich bietet sich den Uni-Mitarbeitern vermutlich in recht unterschiedlicher Verfassung.„Schuld“ daran sind Prozesse, die in Abhängigkeit vorherrschender Jahreszeiten ablaufen. Während im Sommer und Winter eher stabile Schichtungen den Wasserkörper bestimmen, kommt es in den Monaten dazwischen, bedingt durch Temperaturänderungen und starken Wind, zu Verwirbelungserscheinungen. Trotz der dann intensiveren Schadstoffverteilung
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PUTZ 4/97