Elektronenmikroskope zur Verfügung gestellt sowie die Modifikation und Erweiterung bzw. der Ausbau von analytischen Hochauflösungsgeräten für den Subangströmbereich ermöglicht werden.
Antragsfrist: 26.09.1997(Anträge nach dem Leitfaden für Anträge auf Sachbeihilfe); weitere Informationen: DFG, Referat 5, Apparate, Dr. Werner Bröcker, Tel. 0228/88523476, Fax 0228/885-2777, E-Mail: werner. broecker@iiip5.dfg.d400.de. Tri.
Förderung des
wissenschaftlichen Nachwuchses
Die Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren startete zum 1. Juli 1997 eine Initiative zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Damit soll zusätzlich 100 jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit gegeben werden, sich im Anschluß an ihre Promotion durch die Mitarbeit in einem der 16 Helmholtz-Zentren weiterzuqualifizieren. Ziel dieses Programms ist es, herausragenden jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über die Beteiligung an den strategisch bedeutsamen Forschungsprojekten der Helmholtz-Zentren die Möglichkeit zu geben, sich auf internationalem Niveau zu profilieren. Als Voraussetzung für die Bewerbung wird eine in der Regel nicht länger als ein Jahr zurückliegende Promotion mit den Prädikat„magna cum laude“ oder besser erwartet. Die ausgeschriebenen Stellen sind auf drei Jahre befristet. Die Vergütung erfolgt nach BAT-O IIa. Die vollständigen Einzelausschreibungen sind im Internet unter http://www.helmholtz.de zu finden. ri.
Wissenschaftsrat im Internet
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklungen der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung sowie des Hochschulbaus. Informationen über den Wissenschaftsrat sind ab sofort im Internet unter http://www.wrat.de zugänglich. Sämtliche seit 1980 verabschiedeten Empfehlungen und Stellungnahmen sind in einem Chronologisch geordneten Verzeichnis enthalten, ausgewählte Veröffentlichnugen sind zusätzlich nach Sachgebieten zusammengestellt. nl.
GEERS-STIFTUNG
Für eine hervorragende Arbeit auf dem Gebiet der Ursachenforschung, der Früherkennung und der Therapie von Hörschäden sowie der Anpassung und Versorgung mit Hörgeräten, insbesondere bei Kindern, vergibt die Stiftung 1998 einen Förderpreis in Höhe von 25.000 DM. Ausgezeichnet wird eine deutschsprachige, aktuelle wissenschaftliche Einzelleistung zum angesproChenen Themengebiet. Bewerbungsfrist:
1. November 1997; Bewerbungen sind zu richten an die GEERS-STIFTUNG im Stif
terverband für die Deutsche Wissenschaft, Barkhovenallee 1, 45239 Essen, Tel. 0201/ 84010; Fax 0201/8401301. nl.
Feodor-Lynen-Forschungsstipendien Die Alexander von Humboldt-Stiftung(AvH) vergibt Feodor-Lynen-Forschungsstipendien für langfristige Forschungsaufenthalte deutscher Nachwuchswissenschaftler im Ausland. Mit diesem Programm soll die langfristige Zusammenarbeit Junger deutscher Nachwuchswissenschaftler aus allen Fachgebieten mit ausländischen Wissenschaftlern gefördert werden, die sich früher als Preisträger oder Forschungsstipendiaten der Stiftung in Deutschland aufgehalten haben. Die Bewerber sollten jünger als 38 Jahre sein und müssen promoviert sein oder kurz vor Abschluß der Promotion stehen. Die Forschungsvorhaben für einen ein- bis vierjJährigen Auslandsaufenthalt werden von den Bewerbern in Absprache mit den Gastgebern ausgearbeitet. Informationen und Bewerbungsunterlagen sind unter http:// www.avh.de erhältlich.
Es können ebenfalls Bewerbungen um Stipendien der Japan Society for the Promotion of Science und Stipendien der japanischen Science and Technology Agency für langfristige Forschungsaufenthalte in Japan eingereicht werden. Die Bewerbungsvoraussetzungen sind vergleichbar mit denen für Feodor-Lynen-Forschungsstipendien. Kontakt: Alexander von Humboldt-Stiftung, Jean-Paul-Straße 12, 53173 Bonn, Tel. 0228/ 833101, Fax 0228/833212, e-mail: select@ alex.avh.uni-bonn.de. Ki.
„Roman Herzog-Stipendien”
Bundespräsident Roman Herzog hat an]läßlich des 47. Hochschulverbandstages 44 Stipendien an Nachwuchswissenschaftler aus Ländern des östlichen Mitteleuropas ausgelobt. Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat sich bereiterklärt, die Durchführung des Stipendienprogrammes zu übernehmen. Die Stipendien richten sich an Nachwuchswissenschaftler aller Fachbereiche aus den Ländern des östlichen Mitteleuropas. Die Bewerber sollten einen ersten berufsqualifizierenden Abschluß oder bestenfalls die Promotion vorweisen können. Sie erhalten einen sechsmonatigen Studienaufenthalt in Deutschland finanziert sowie einen jeweils zweimonatigen Anschlußaufenthalt im zweiten und dritten Jahr. Bewerbungsschluß für dieses einmalige Sonderprogramm: 30. September 1997. rl.
BMBF-Förderkonzept„GLOBAL-INFO” Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF) startet das Förderkonzept„Globa
le Elektronische und Multimediale Informationssysteme“ im Rahmen des Programms „Information als Rohstoff für Innovation“. Bis 2003 stehen insgesamt rund 60 Mio. DM zur Verfügung. Damit sollen innovative Informationsstrukturen für Wissenschaftler geschaffen werden. Weitere Informationen: Projektträger Fachinformation des BMBF CMD-Forschungszentrum, Informationstechnik GmbH, Dolivostraße 15, 64293 Darmstadt, Tel. 06151/869726, Fax 06151/ 869740, http://www.Darmstadt. GMD.de/ PTF/ptfd.html. n.
INCO—- COPERNICUS
Bei„Inco-Copernicus“ handelt es sich um ein Programm für die Zusammenarbeit mit den Staaten Mittel- und Osteuropas sowie den Staaten der früheren Sowjetunion. Das heißt, es handelt sich hierbei um ein politisches Programm, das vorwiegend der Förderung der Forschung in den ost- und mitteleuropäischen Ländern sowie den Staaten der früheren Sowjetunion dienen soll. Der zweite Aufruf im 4. Rahmenprogramm der Europäischen Union umfaßt sämtliche Technologiebereiche, die aber sehr eng thematisch begrenzt sind. Die Respektierung der vorgegebenen Themen ist unbedingt erforderlich. Priorität erhalten Anträge mit mehreren osteuropäischen Partnern. Aus folgenden Bereichen stehen eng begrenzte Themen zur Verfügung: Umweltschutz, Ionisierende Strahlen und ihre Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit, Gesundheitsforschung, Nichtnukleare Energien(Forschung und Demonstration), Fortgeschrittene Kommunikation und Telematik, Informationstechnologien, Industrie- und Werkstofftechnologien, Landwirtschaft und Ernährung, Sozialwissenschaften(zu Innovation und Modernisierung der Industrie; unerlaubter Handel mit Betäubungsmitteln).
Die Antragsfrist läuft am 26.09.1997 um 12.00 Uhr ab. Weitere Informationen gibt es bei: Europäische Kommission, DG XII/B-2 INCO-COPERNICUS, 200 rue de la Loi, B1049 Brüssel, Fax+32.2.2963308, E-mail: inco-copernicus@dgl12.cec.de oder unter: http://www.cordis.lu. Das Informationspaket in englischer Sprache liegt auch im Dezernat 1 der Uni Potsdam vor. ge.
Projektpartner gesucht?
Die Koordinierungsstelle EG der Wissenschaftsorganisationen(KoWi) bietet Hilfe bei der Suche nach Projektpartnern an. Über die Internetadresse http://www.kow/. de, Seite: Partnersuche, kann man ein entsprechendes elektronisches Formular ausfüllen. Die Daten werden dann gezielt weitergeleitet und Wissenschaftler, die an dem beschriebenen Forschungsprofil Interesse haben, nehmen direkt Kontakt mit dem Suchenden auf. ge.
PUTZ 5/97
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