Heft 
(1.1.2019) 05
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NUR GEMEINSAM SIND WIR UNERTRÄGLICH GUT

Gemeinschaftliche Präsentation der drei Potsdamer Hochschulen geplant

Also Beeilung! Wenigstens das Einstei­gen könnte ein bißchen schneller klap­pen als das Studieren.... So wurden acht Studierende der Fachhochschule Pots­dam neulich abend von der charmanten Stimme eines Busfahrers zum Mitfahren eingeladen.

Darauf fehlte ihnen nach acht Stunden Uni zunächst die passende Antwort. Vor allem, weil ihrer Meinung nach nicht nur die Ge­haltsempfänger der Potsdamer Verkehrsbe­triebe solche einseitigen Vorstellungen mit sich herumtragen. Deshalb halten sie die Zeit reif fürGegenverkehr! Immerhin er­stellten Studierende Multimedia-Produktio­nen, Städteplanungskonzepte für Potsdam, CD-ROM's für Schulen. Und diese Leistun­gen sollen nun auch den Potsdamer Nach­barn gezeigt werden. Zwar gab es in der Vergangenheit schon hier und da Aktivitä­ten der einzelnen Hochschulen. Aber wie sagte der Rektor der FH Potsdam, Prof. Dr. Helmut Knüppel, kürzlich treffend:Nur gemeinsam sind wir unerträglich.

Die Idee zu einer gemeinschaftlichen Prä­sentation der drei Hochschulen in Potsdam der Universität, der Fachhochschule und der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf ist nicht neu. Nun entstand aber eine Projektinitiative zwischen den Hochschulen, die sich zum Ziel gesetzt hat, bis Mai/Juni 1998 zusammen einen Aktions­tag zu gestalten. Für die Planung hat sich

eine Projektgruppe gebildet, an der auch vier Studierende des Studiengangs KulturArbeit der FH mitwirken. Sie möchten nun die Verbindungen zwischen den Hoch­schulen und Potsdam sowie schon vorhan­dene und neue Projekte zwischen den drei Hochschulen präsentieren und wären dank­bar, wenn Interessierte bereits jetzt mit Ent­würfen, Modellen und Konzepten aus den Tiefen der institutseigenen Schubladen auf­warten würden.

Außerdem sollen wichtige, die Hochschu­len und die Stadt betreffende Themen(z.B. Wohnungsnot der Studierenden) aufgegrif­fen werden. Damit möchte man innerhalb der Präsentation auch ein Forum für die Pro­bleme der Studentinnen und Studenten schaffen. Daneben, zwischendurch und mittendrin ist Unterhaltung eingeplant, ein buntes Programm aus Theater, Musik und Film bereits angedacht. Für weitere Ideen und Anregungen sind die Mitglieder der Projektinitiative aber selbstverständlich of­fen!

Alle, die gerne mitwirken wollen, wenden sich bitte an Patrizia Reicherl, Pressespre­Ccherin der FH in der Pappelallee, Haus 4, Raum 3.03, Telefon 5801050, email: presse@fh.potsdam.de. Die bereits betei­ligten Studierenden hoffen jedenfalls auf reges Interesse auf daß eines Tages die Potsdamer Busfahrer sagen mögen:Nur keine Hektik! Wir wissen ja, auch ihr habt viel zu tun. kult

GO OUT- STIPENDIENPROGRAMME DES DAAD

Der Deutsche Akademische Austausch­dienst(DAAD) hat seine Stipendien­programme für deutsche Studierende von Europa auf die ganze Welt ausgeweitet und gleichzeitig durch Verringerung der Stipen­dienraten(Teilstipendien) die Zahl der Sti­pendien deutlich erhöht. Hinzu kommen aus dem Hochschulsonderprogramm III von Bund und Ländern- neue Programme für Doktoranden und promovierte Nach­wuchswissenschaftler sowie für die Einla­dung ausländischer Castdozenten. Über diese und mehr als 100 weitere Stipendien­programme informiert der neue Auslands­stipendienführer des DAAD, der kostenlos bei den Akademischen Auslandsämtern aller Hochschulen(an der Universität Pots­dam im Haus 08 Am Neuen Palais 10) zu erhalten ist.

Zu den neuen Initiativen gehört das Pro­grammAuslandsorientierte Studiengän­ge. In diesem Programm werden zwei­sprachige Studiengänge gefördert, die ei­

nen 50%igen Ausländeranteil und einen obligatorischen Auslandsaufenthalt für Deutsche vorsehen. Das Programm wird aus Mitteln des BMBF vorerst bis zum Jahr 2001 mit insgesamt rund 30 Mio. DM geför­dert. Die nächste Auswahlrunde wird noch in diesem Herbst sein.

Die Ausschreibung für ein zweites neues Programm mit dem TitelStudiengänge für ausländische Bachelors läuft derzeit. Im Rahmen dieses Programms soll an al­len deutschen Hochschulen die Bereit­schaft ermittelt werden, für ausgewählte ausländische Inhaber eines qualifizierten Bachelor-Examens tutorenbegleitete Stu­dienangebote bereitzustellen, die in maxi­mal zweieinhalb Jahren zu einem deut­schen Diplom oder Magistergrad führen. Alternativ kann auch die Möglichkeit eröff­net werden, in verkürzter Zeit zu promovie­ren, ohne zuvor ein deutsches Diplom oder einen deutschen Magistergrad zu erwer­ben. pm.

Neuer Studienführer

Das brandenburgische Ministerium für Wis­senschaft, Forschung und Kultur(MWFK) hat einen neuen StudienführerStudieren im Land Brandenburg herausgegeben. Er ent­hält Wissenswertes über die drei branden­burgischen Universitäten, die fünf Fachhoch­schulen, die Hochschule für Film und Fern­sehenKonrad Wolf und deren Studienan­gebote. Zusammen mit der bereits angelau­fenen KampagneIn Zukunft Hochschule soll der neue Studienführer dazu beitragen, daß Abiturienten das Studium einer Berufs­ausbildung im dualen System vorziehen und so den Ausbildungsmarkt zugunsten von Schulabgängern ohne Abitur entlasten. Ne­ben einer kurzen Vorstellung der Hoch­schulstandorte und einem aktuellen Über­blick über die Studienmöglichkeiten in Bran­denburg beantwortet die Broschüre Fragen über die Zulassung, das Studium von Berufs­tätigen, gibt Hinweise zur Weiterbildung, zu BAföG und Wohnheimplätzen und listet die wichtigsten"Telefonnummern auf,

Der kostenlos angebotene Studienführer kann bestellt werden beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Fried­rich-Ebert-Straße 4, 14467 Potsdam. pm.

In die USA

Der CouncilEducational Advising USA bietet im Amerika Haus Berlin, Harden­bergstraße 22-24, Tel./Fax: 030/3132732, Ööf­fentliche Informationsveranstaltungen zu Studien- und Arbeitsmöglichkeiten in den USA an. Diese finden wieder am 7. und 21. Juli 1997 von 16.00 bis 17.30 Uhr statt. Inter­essierten steht dort des weiteren eine Infothek dienstags bis freitags von 14.00 bis 17.00 Uhr für einen Besuch offen. AH

Berlin 2020

Die FirmaSiemens lädt junge Leute unter­schiedlicher Fachrichtungen aus Berlin und Brandenburg ein, sich über ihre Zukunft Ge­danken zu machen. Zu den Themen, die un­ter dem MottoBerlin 2020 Die Stadt und ihr Umland lebenswert gestalten am mei­sten interessieren, sollen im Rahmen eines Workshops Lösungen und Realisierungs­konzepte erarbeitet werden. Dieser Work­shop startet ein methodisches Experiment und bietet ein Forum für Ideen.Berlin 2020 wird vom 20. bis 25. Juli 1997 in Siemensstadt stattfinden. Die erarbeiteten Ergebnisse prä­sentiert man im Anschluß Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Bewerbungs­unterlagen gibt es bei: Siemens AG, Projekt­büro Berlin 2020, Nonnendammallee 101, 13629 Berlin, Tel. 030/38 62 40 71, E-mail: berlin2020@bln-s.bln1.siemens.net, http:// www.werkstadt-zukunft.de/ mt.

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