PUTZ 4/99
Campus
Initiative für Gastfreundschaft
Die Brandenburgische Landesrektorenkonferenz (BLRK) und die Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten Berlin(LKRP) haben beschlossen, eine In
zu initiieren. Ministerpräsident, Dr. Manfred Stolpe, hat die Schirmherrschaft über diese gemeinsame Initiative übernommen. Im Zusammenhang mit der Berlin-Brandenburgischen Initiative haben die Rektoren und Präsidenten die folgende Erklärung abgegeben:
„Unsere Hochschulen brauchen eine Gesellschaft mit offenen Türen. Die Hochschulen der Länder Berlin-Brandenburg leisten einen wichtigen Beitrag zu geistiger und kultureller Offenheit. Ihre Mitglieder verstehen sich sowohl als Bürger ihrer Länder, Städte und Gemeinden als auch als Mitglieder der inter
nationalen Gemeinschaft von|
Menschen in Forschung und Lehre. Die Erfahrungen, die unsere Gäste mit uns machen, bestimmen ihr späteres Handeln(als zukünftige Verantwortungsträger) in ihren Heimatländern.
Die Berlin-Brandenburger Hochschulen rufen daher dazu auf, Menschen aus anderen Ländern mit Toleranz, Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit zu begegnen.
Sie haben deshalb eine Initiative für Gastfreundschaft geschlossen, die in der Bevölkerung für ein neues Klima der Gastfreundschaft wirbt. Gastfreundschaft will mehr als die Vermeidung von Fremdenfeindlichkeit: sie will dafür sorgen, daß die Gäste unseres Landes das Gefühl haben, bei uns willkommen und geschätzt zu sein. Sie umfaßt:
— Toleranz gegenüber Menschen ausländischer Herkunft,
— Hilfe im täglichen Umgang mit ungewohnten Lebensbedingungen,
— Überwindung kultureller Fremdheit,
— Offenheit gegenüber anders erscheinendem Denken und Handeln,
|— Bereitschaft zur Aufgabe von itiative für Gastfreundschaft|
Vorurteilen,
— Entwicklung gegenseitigen Vertrauens,
— Widerstand gegen intolerantes und gewaltbereites Verhalten und Handeln.
Die Hochschulen fordern alle, die sich dem Selbstverständnis ei
| ner toleranten, weltoffenen | und ihrer kulturellen Identität
bewußten Gesellschaft verpflichtet fühlen, auf, sich dieser Initiative für Gastfreundschaft anzuschließen. Die Hochschulen in Berlin und
| Brandenburg wollen mit die
sem Aufruf ein deutliches Zeichen‘setzen und bitten ihre Mitglieder und Nachbarn, das
| Abzeichen dieser Initiative für
Gastfreundschaft zu tragen und sich damit zu deren Zielen zu bekennen.
Angebote einer Unterstützung der„Initiative für Gastfreund
| schaft“ können an alle Rektoren
und Präsidenten der unterzeichnenden Hochschulen gerichtet werden.“ PUTZ
Berlin-Brandenburger|
Nachdem mit Beginn des Sommersemesters 1999 der Start des neuen postgradualen Studienganges„Master of Public
| Management“ an der Universi
tät Potsdam erfolgte, fand jetzt seine feierliche Eröffnung in Anwesenheit des brandenburgischen Wissenschaftsministers Steffen Reiche und des Rektors der Hochschule, Prof. Dr.
| Wolfgang Loschelder, sowie
weiterer rund 100 Gäste statt. Insgesamt zwölf Public-Sector
| Führungskräfte aus Entwick| lungs- und Schwellenländern
befinden sich nun zur Fortbildung in Potsdam. Weitere Teilnehmer sollen hinzukommen.
Bei dem Angebot handelt es
sich um den ersten Studien
DAAD über Fördermöglichkeiten
Ein Studien- oder Forschungsaufenthalt im Ausland muß langfristig und gründlich geplant werden. Orientierungshilfe und wertvolle Informationen gibt jetzt der Deutsche Akademische Austauschdienst(DAAD) mit seiner neu erschienenen Broschüre„Studium, Forschung, Lehre im Ausland. Förderungsmöglichkeiten für Deutsche“. Die Publikation enthält sowohl alle Stipendienangebote des DAAD als auch anderer Organisationen für das
| akademische Jahr‘ 2000/01.
Der Leser finder eine Vielzahl von Förderungsmöglichkeiten für Deutsche, die einen akademischen Auslandsaufenthalt planen— egal wo und in welchem Fach. Dabei reicht die Spann
breite von Sommersprachkursen
und individuellen Jahresstipen| dien für Studenten über For
schungsaufenthalte für Graduijerte und Promovierte bis hin zu Förderungsmöglichkeiten für Wissenschaftler und Hochschullehrer. Die Broschüre ist kostenlos bei den Akademischen Auslandsämtern der Hochschulen erhältlich. Wer jedoch keine Zeit verlieren will, kann sich über diese mehr als 100 Stipendienprogramme des DAAD auch im Internet unter http://www. daad.de informieren.- PUTZ
Deutscher Akademischer Austauschdienst: Studium, Forschung, Lehre im Ausland.
Förderungsmöglichkeiten für|
Deutsche. 1999, 413 S.
| |
Studiengang feierlich eröffnet
| gang mit Master-Abschluß, den | die Universität Potsdam anbie| tet. Vermittelt werden in aus
schließlich englischer Sprache neueste Methoden und Inhalte des Managements Öffentlicher Einrichtungen und Institutionen. P.G.
Detaillierte Auskünfte zum Studiengang erteilt dessen Programmkoordinator Dr. Thomas Gebhardt an der Wirtschaftsund Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam, Tel. 0331/ 977-4654, Fax: 977-4617 oder per E-mail: mpm@rz. uni-potsdam.de.
Hey Studis!!!
Eure Diplom-/Hausarbeit oder Dissertation steht.
Was fehlt?
Jemand, der daraus in Sachen Stil, Srammatik, Orthographie und Interpunktion ein lesbares Schmuckstück macht.
Also nix wie angerufen, gemailt, gefaxt!
Irene Mordaschewitz Toxt- Manufaktur
Telefon: 030/797 066 44 Fax: 797 066 45
e-mail: Text-Manufaktur79706644@t-online.de