Heft 
(1.1.2019) 04
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PUTZ 4/99

Campus

Initiative für Gastfreundschaft

Die Brandenburgische Landesrektorenkonferenz (BLRK) und die Landes­konferenz der Rektoren und Präsidenten Berlin(LKRP) haben beschlossen, eine In­

zu initiieren. Ministerpräsi­dent, Dr. Manfred Stolpe, hat die Schirmherrschaft über diese gemeinsame Initiative übernommen. Im Zusammenhang mit der Berlin-Brandenburgischen Initiative haben die Rekto­ren und Präsidenten die fol­gende Erklärung abgege­ben:

Unsere Hochschulen brau­chen eine Gesellschaft mit of­fenen Türen. Die Hochschu­len der Länder Berlin-Bran­denburg leisten einen wichti­gen Beitrag zu geistiger und kultureller Offenheit. Ihre Mitglieder verstehen sich so­wohl als Bürger ihrer Länder, Städte und Gemeinden als auch als Mitglieder der inter­

nationalen Gemeinschaft von|

Menschen in Forschung und Lehre. Die Erfahrungen, die unsere Gäste mit uns machen, bestimmen ihr späteres Han­deln(als zukünftige Verant­wortungsträger) in ihren Hei­matländern.

Die Berlin-Brandenburger Hochschulen rufen daher dazu auf, Menschen aus anderen Ländern mit Toleranz, Gast­freundschaft, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit zu begeg­nen.

Sie haben deshalb eine Initia­tive für Gastfreundschaft ge­schlossen, die in der Bevölke­rung für ein neues Klima der Gastfreundschaft wirbt. Gast­freundschaft will mehr als die Vermeidung von Fremden­feindlichkeit: sie will dafür sor­gen, daß die Gäste unseres Landes das Gefühl haben, bei uns willkommen und ge­schätzt zu sein. Sie umfaßt:

Toleranz gegenüber Men­schen ausländischer Her­kunft,

Hilfe im täglichen Umgang mit ungewohnten Lebensbe­dingungen,

Überwindung kultureller Fremdheit,

Offenheit gegenüber anders erscheinendem Denken und Handeln,

| Bereitschaft zur Aufgabe von itiative für Gastfreundschaft|

Vorurteilen,

Entwicklung gegenseitigen Vertrauens,

Widerstand gegen intoleran­tes und gewaltbereites Ver­halten und Handeln.

Die Hochschulen fordern alle, die sich dem Selbstverständnis ei­

| ner toleranten, weltoffenen | und ihrer kulturellen Identität

bewußten Gesellschaft ver­pflichtet fühlen, auf, sich die­ser Initiative für Gastfreund­schaft anzuschließen. Die Hochschulen in Berlin und

| Brandenburg wollen mit die­

sem Aufruf ein deutliches Zei­chensetzen und bitten ihre Mitglieder und Nachbarn, das

| Abzeichen dieser Initiative für

Gastfreundschaft zu tragen und sich damit zu deren Zielen zu bekennen.

Angebote einer Unterstützung derInitiative für Gastfreund­

| schaft können an alle Rektoren

und Präsidenten der unterzeich­nenden Hochschulen gerichtet werden. PUTZ

Berlin-Brandenburger|

Nachdem mit Beginn des Som­mersemesters 1999 der Start des neuen postgradualen Studi­engangesMaster of Public

| Management an der Universi­

tät Potsdam erfolgte, fand jetzt seine feierliche Eröffnung in Anwesenheit des brandenbur­gischen Wissenschaftsministers Steffen Reiche und des Rektors der Hochschule, Prof. Dr.

| Wolfgang Loschelder, sowie

weiterer rund 100 Gäste statt. Insgesamt zwölf Public-Sector­

| Führungskräfte aus Entwick­| lungs- und Schwellenländern

befinden sich nun zur Fortbil­dung in Potsdam. Weitere Teil­nehmer sollen hinzukommen.

Bei dem Angebot handelt es

sich um den ersten Studien­

DAAD über Fördermöglichkeiten

Ein Studien- oder Forschungs­aufenthalt im Ausland muß langfristig und gründlich ge­plant werden. Orientierungshil­fe und wertvolle Informationen gibt jetzt der Deutsche Akade­mische Austauschdienst(DAAD) mit seiner neu erschienenen BroschüreStudium, For­schung, Lehre im Ausland. Förderungsmöglichkeiten für Deutsche. Die Publikation enthält sowohl alle Stipendien­angebote des DAAD als auch anderer Organisationen für das

| akademische Jahr 2000/01.

Der Leser finder eine Vielzahl von Förderungsmöglichkeiten für Deutsche, die einen akade­mischen Auslandsaufenthalt pla­nen egal wo und in welchem Fach. Dabei reicht die Spann­

breite von Sommersprachkursen

und individuellen Jahresstipen­| dien für Studenten über For­

schungsaufenthalte für Gradu­ijerte und Promovierte bis hin zu Förderungsmöglichkeiten für Wissenschaftler und Hochschul­lehrer. Die Broschüre ist kosten­los bei den Akademischen Aus­landsämtern der Hochschulen erhältlich. Wer jedoch keine Zeit verlieren will, kann sich über diese mehr als 100 Stipendien­programme des DAAD auch im Internet unter http://www. daad.de informieren.- PUTZ

Deutscher Akademischer Aus­tauschdienst: Studium, For­schung, Lehre im Ausland.

Förderungsmöglichkeiten für|

Deutsche. 1999, 413 S.

| |

Studiengang feierlich eröffnet

| gang mit Master-Abschluß, den | die Universität Potsdam anbie­| tet. Vermittelt werden in aus­

schließlich englischer Sprache neueste Methoden und Inhal­te des Managements Öffentli­cher Einrichtungen und Insti­tutionen. P.G.

Detaillierte Auskünfte zum Studiengang erteilt dessen Programmkoordi­nator Dr. Thomas Geb­hardt an der Wirtschafts­und Sozialwissenschaftli­chen Fakultät der Univer­sität Potsdam, Tel. 0331/ 977-4654, Fax: 977-4617 oder per E-mail: mpm@rz. uni-potsdam.de.

Hey Studis!!!

Eure Diplom-/Hausarbeit oder Dissertation steht.

Was fehlt?

Jemand, der daraus in Sachen Stil, Srammatik, Orthographie und Inter­punktion ein lesbares Schmuckstück macht.

Also nix wie angerufen, gemailt, gefaxt!

Irene Mordaschewitz Toxt- Manufaktur

Telefon: 030/797 066 44 Fax: 797 066 45

e-mail: Text-Manufaktur­79706644@t-online.de