Campus
PUTZ 4/99
Personalversammlung
Am 28. April 1999 kamen ca. 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Technik und Verwaltung der Uni zur Jahrespersonalversammlung zusammen. Manfred Süring, Personalratsvorsitzender, legte Rechenschaft über die Arbeit des vor einem Jahr gewählten Personalrates ab.
Schwerpunkte seiner Ausfüh-|
rungen waren Verhandlungsergebnisse zwischen Personalver
tretung und Dienststelle und|
die Orientierung darauf, wie Personalarbeit angesichts erforderlicher Reformen und einer äußerst angespannten Finanzlage im Land Brandenburg sozial verträglich weitergehen kann. Der Redner benannte die Personalsituation des Botanischen Gartens als dringlich zu lösendes Problem. Danach sind
von 21 Mitarbeiter-Stellen nur|
sieben als für die Forschung festgeschriebene Stellen definiert.
Personaldezernentin|
Steffi Kirchner bestätigte diese|
Mangelsituation an Stellen von Mitarbeitern aus Technik und Verwaltung und sprach sich für eine entsprechende Korrektur aus. Süring führte aus, daß die Zusammenarbeit zwischen seinem Gremium auf der einen, dem Kanzler und der Dezernentin auf der anderen Seite gut entwickelt sei. Erhebliche Kritik, so Süring, gäbe es bei der Einhaltung von Dienstvereinbarungen mit Mitarbeitern aus Technik und Verwaltung in den Fakultäten. Es war die Rede von„hochherrschaftlichen Übergriffen“ gegenüber
Beschäftigten und daß so mancher Professor„auf den Boden der Realität zurückzuholen“ wäre. Die Prorektorin für Leh
re und Studium, Prof. Dr. Bär-|
bel Kirsch, stellte für die neue
| Amtsperiode des Rektorats in| | Aussicht, an bewährten Positio
nen der Universitätspolitik fest| halten zu wollen. Unter ande-|
rem hieße das, Absprachen auch weiterhin durch die Statusgruppen der
den inhaltlichen Akzentuierungen Strukturentwicklung, Personalentwicklung und Reform
orientierung benannte Kirsch|
Ziele des weiteren Wirkens der Universitätsleitung. Deutlich wurde in den Ausführungen aller Redner, daß gravierende Personalprobleme wie sie etwa für die Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiter zutreffen, so bei Mitarbeitern für Technik und Verwaltung nicht existieren. Die Personalversammlung verfaßte eine Resolution, in der gefordert wird, daß die Verhandlungen in den Arbeitsgruppen der Gewerkschaft und der Landesregierung erfolgreich zum Abschluß kommen.
Dr. Thomas Freitag, PÖK
Universität| — hindurch beizubehalten. Mit
Projekt zur Tafkal
Familienförderung
„Familien im Mittelpunkt
|(FIM)— örtliche Familienför
derung im Land Brandenburg“ ist seit März 1999 ein für zwei Jahre konzipiertes landesweites ABM-Projekt des Vehlefanzer Instituts für angewandte Familien-, Kind
| heits- und Jugendforschung| | an der Universität Potsdam.
Beteiligt sind 39 ausgewählte|
Amts- und Stadtverwaltungen|
aus allen 14 Landkreisen so
wie aus drei kreisfreien Städ-| ten des Landes. Durch Mit-| wirkung des brandenburgi-| schen Ministeriums für Ar-|
beit, Soziales, und Frauen, der Universität
Gesundheit|
Potsdam, den fünf Arbeits
amt-Bezirken des Landes sowie der Landesanstalt für Arbeit konnte in jedem Amt eine langzeitarbeitslose Akademikerin als Assistentin Familienförderung eingesetzt werden.
Am Beginn der Arbeit steht| eine Bestandsaufnahme der.|
kommunalen Leistungen aller örtlichen Institutionen hinsichtlich familienunterstützender Angebote. Die gewonnenen Basisdaten werden für einen Familienbericht der entsprechenden Region gesammelt und aufbereitet. In Aus
Hilfe für Auszubildendenvertretung
Am 5. Mai 1999 hat an der Universität Potsdam die Wahl einer neuen Jugendund Auszubildendenvertretung(JAV) stattgefunden. Die neu gewählten Vertreter der Auszubildenden sind: Stefanie Zilm, Nadin Pletz und Reni Haase. Während die Personalräte für
eine Amtszeit von vier Jah-|
ren gewählt werden, bleibt die JAV zwei Jahre im Amt.
Das Gremium kümmert sich mit Unterstützung des Personalrates für Mitarbeiter aus
14
Technik und Verwaltung hauptsächlich um die Ausbildungsverhältnisse. So wurde auf Anregung der Jugendlichen ein Übungsraum für
_ Auszubildende eingerichtet.
Gemeinsam mit der Dienststelle haben JAV und Personalrat eine Ausbilderberatung einberufen, um bestehende Probleme auszuräumen und die Ausbildung an der Universität. zu verbessern. Für die Ausbildung Kauffrau für Bü
rokommunikation konnte er-|
reicht werden, daß ein Einsatz
als Vertretung von Sekretärin-|
nen nur noch im dritten Ausbildungsjahr erfolgen soll. Im August 1998 fand erstmals eine Einführungswoche für das erste Ausbildungsjahr mit Exkursionen durch alle Universitätskomplexe statt.
16 Ausbildungsplätze
Mit der beruflichen Ausbildung von jungen Menschen hat die Universität eine wichtige Aufgabe übernommen. Dies zeigt sich auch an 460 Bewerbungen für 16 Ausbildungsplätze. JAV und Personalrat haben an der
Vorauswahl und den etwa 90|
für|
wertung dieser Erhebung und in Zusammenarbeit mit ortsansässigen freien Trägern und Institutionen sollen Planungsund Entscheidungshilfen zur Familienförderung für die Kommunen sowie Konzepte für eine ressortübergreifende Familienförderung und familienfördernde Projekte entstehen. Im Rahmen des Projekts erfolgt eine Qualifizierung der Assistentinnen auf den Gebieten Sozialplanung und -management.;mit:: dem Schwerpunkt örtliche Familienförderung: durch‘! das Weiterbildungszentrum der Universität Potsdam und der Landesakademie„Albert Schweitzer“ in Cottbus. Aus
- Sicht der Projektleitung soll
durch entsprechende Ergebnisse die familienfördernde Arbeit der politischen Verantwortlichen unterstützt und Anregungen zur Einbeziehung derartiger zukunftsorientierter Aufgabenstellungen (Sozialplanung/Sozialmanagement) in Ämterstrukturen gegeben werden. Barbara Schrul, Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam
Auswahlgesprächen teilgenommen.
In den letzten Jahren sind von der Universität deutlich mehr Auszubildende nach der Ausbildung übernommen worden. Alle Azubis können aufgrund einer Tarifvereinbarung nach bestandener Abschlußprüfung mindestens sechs Monate befristet in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden. 1998/ 99 wurden fünf Azubis befristet und unbefristet eingestellt.
Pesonalrat für Mitarbeiter aus Technik und Verwaltung