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Studiosi
Hilfe zur Selbsthilfe
Psychologische Beratungsstelle an der Uni
Wer hatte nicht schon einmal Prüfungsangst, Probleme in der Familie, Eß- oder Schlafstörungen, weil Unbewältigtes auf der Seele lastete? Ursachen dafür gibt es viele. Auch Studierende sind davor natürlich nicht gefeit. Nicht immer sind die Betroffenen in der Lage, sich selbst aus diesen unangenehmen Situationen zu befreien. Dann ist es angeraten, die Hilfe von Fach
leuten in Anspruch zu nehmen.
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Für die Studierenden ein verständnisvoller Ansprechpartner: Psychologe Dr.
Jörg Herboth
Seit März 1998 gibt es an der| Universität Potsdam eine Psy-|
chologische Beratungsstelle für Studierende. Hauptanliegen des Diplompsychologen und angehenden Verhaltenstherapeuten Dr. Jörg Herboth ist es, die Studien- und Studierfähigkeit derjenigen, die zu ihm kommen, zu erhalten. Die Lebensqualität maßgeblich beeinträchtigende Faktoren möchte er so weit wie möglich ausschalten.„Ich vermittle, wenn sich die Patienten in problem- und konfliktbeladenen Situationen befinden und wenn sie mit Belastungen allein nicht fertig werden.“ Dann trifft er sich mit den Ratsuchenden zu Gesprächen. Zweimal wöchentlich gibt es offene Sprechstunden. Weitere Terminabsprachen trifft er individuell und richtet sich dabei ganz nach dem jeweiligen Stundenplan.
1998 kamen 40 Studierende, auch einige wenige Mitarbeiter, in die Beratungsstelle. Sie litten insbesondere unter Selbstbilddefiziten, hatten Beziehungsprobleme, Versagens- und soziale Ängste oder Lernschwierigkeiten.
Nach Jörg Herboths Erfahrungen kann davon ausgegangen werden, daß Frauen(62,5 Prozent) eine geringere Hemm
Foto: Fritze
schwelle als Männer haben, um Hilfe zu bitten. Präventiv zu wirken, gehört auch zu den Anliegen der Beratungsstelle. Unterstützung gewährt Herboth beim Entwickeln von Strategien zur Bewältigung von „Aufgabenbergen“ oder bei der Vermittlung von Lern: strategien zur Effektivierung des Studiums.
Gespräche allein sind in man
chen Fällen nicht ausreichend.|
Das therapeutische Geschick des Psychologen ist gefragt, wenn tieferliegende Störungen behandelt werden müssen. Nicht die Regel, aber durchaus in Einzelfällen vorkommend, sind Suizidgefährdete, sexuell Mißbrauchte, die um Hilfe baten. Am meisten freut sich Jörg Herboth, wenn seine Patienten nicht wiederkommen müssen oder nur dann bei ihm vorbeischauen, um ihm für geleistete Arbeit zu danken. B.E.
Psychologische Beratungsstelle Dr. Jörg Herboth
Unikomplex Am Neuen Palais, Haus 8, Raum 082
Tel. 0331/977-1830
Offene Sprechstunden:
Montag von 9.00 bis 11.30 Uhr Freitag von 9.00 bis 11.30 Uhr
„exchange“
| Das einmal im Semester erschei
nende Informationsblatt„exchange“ des Akademischen Auslandsamtes der Uni bietet Informationen zum Auslands- und Ausländerstudium. Leser, die erreicht werden sollen, sind ausländische Studierende an der Uni wie auch deutsche Studierende, die sich auf Auslandsstudien vor
bereiten oder schon Auslandser| fahrungen gesammelt haben.
Die jetzt erschienene Nummer drei widmet sich dem Thema ERASMUS(European Action Scheme for the Mobility of University Students).
„exchange“ ist über das Akademische Auslandsamt der Uni, Antje Bürger(Tel: 10331977: 1702 kerhältlich: B.E.
Radiokarriere?
Wer bei UniRadio nicht unter
| gekommen ist, kann jetzt in ei| nem anderen Radioprojekt mit
machen. Im Offenen Kanal Berlin beginnen etwa Mitte des Sommersemesters StudentenEinführungskurse ins Radiomachen. Auf dem Programm stehen Themen wie Recherche, Interview, Umfrage, Reportage, Bericht, Schnitt, Produktion oder Moderation. Anmeldungen sind jederzeit möglich, da die Kurse nach Bedarf und individuellen Terminvorstellungen eingerichtet werden. Genauere Infos gibt es beim Offenen Kanal Berlin, Voltastraße(05-3355 Berlin Tel: 030/46 40 05 14, Fax: 030/ 464005 98. PUTZ
Früh übt sich...
Studentische Unternehmensberatung an der Uni
UniClever Potsdam e.V., die studentische Unternehmensberatung an der Uni zieht derzeit Bilanz. Und das nicht ohne Stolz. Der Start, so die Ansicht aller Beteiligten, scheint gelungen.
Uni:
Die studentische Unternehm: ung ar
Clever
der Universität Potsdam
Hintergrund jener vor einem Jahr erfolgten Gründung des Vereins bildet die Absicht, Studierende an die rauhe Realität der Märkte heranführen zu wollen. Theoretische Kenntnisse sollen ihre Umsetzung in der Praxis finden. Zum Kreis der Mitglieder gehören übrigens nicht nur angehende Wirtschaftswissenschaftler, sondern Studierende aller Fakultäten. Auch ein anderes Vorurteil ist widerlegt worden: Der Verein ist keine Männerdomäne. Drei von fünf Vorstandsmitgliedern sind Frauen.
Projektgruppen bearbeiten die Aufträge, die für studentische Verhältnisse relativ gut bezahlt werden. Den derzeit knapp fünfzig Mitgliedern geht es dabei darum, konkrete Erfahrungen im Consulting zu sammeln. Darüber hinaus gibt die praktische Tätigkeit den Studis die Möglichkeit, in der Teamarbeit
oder im Umgang mit den Kunden soft skills und self marketing zu trainieren. Bis heute sind sechs Projekte erfolgreich beendet worden; darunter Weine Kundenbefragung zum Direkt Mailing und die Entwicklung von Maßnahmen zur Kundenstromentzerrung, beides für die Mittelbrandenburgische Sparkasse. Die Auswertung von Studien zu Marketing, Personal und Public Management verschiedener Firmen war ein weiteres Projekt. Gegenwärtig befinden sich zehn Projekte in Bearbeitung, die Spanne reicht von der Erstellung einzelner Marketingkonzeptionen bis hin zu Aufträgen im Bereich der Verwaltungsreform.
Trotz der schon beachtlichen Zahl von Mitgliedern ist UniClever weiter auf Wachstum eingestellt: derzeit müssen sogar Aufträge abgelehnt werden, weil nicht genügend Kräfte zur Verfügung stehen, die diese bearbeiten könnten. Ein Grund also für Studierende mitzumachen. Wer Interesse hat, melde sich bei Christoph Barth an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät unter Tel. 0331,/977-3377 oder per E-Mail: uniclever@rz. uni-potsdam.de. John Siegel
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