Heft 
(1.1.2019) 05
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Campus

Sommerfest der Philosophischen Fakultät I

Unter dem MottoAlles nur Theater? findet am 1. Juli 1999 dasPSommerfest[der Philosophischen Fakultät I statt. Ab1S.15 Uhr gibt es Workshops zu Themen wie Aufklärung, Traditionsbruch, Medialisierung, Sprache und Jüdische Studien. Um 15.00 Uhr beginnt der Akademi­sche Festakt mit Reden und Urkundenverleihungen.

Ab 16.30 Uhr gibt es Kaffee und Musik. Auch das Hans Otto Theater wird dabeisein und sich präsentieren. Da­nach geht das Fest in einen Theatermarathon mit Bei­trägen der Fachschaft und der Institute über. Im An­schluß legt ein DJ auf, damit sich nicht nur die Gedanken an diesem Tag bewegen. Für Verpflegung ist gegen Ent­geld gesorgt. Alle Studieren­den sind herzlich eingela­den, die Veranstaltungen zu nutzen und diesen Tag zu ihrem Tag zu machen. Weitere Informationen bei Dr. Ingrid Heiß, Tel. 0331/ 977-2577. PUTZ

Tag der Mathematisch­Naturwissenschaft­lichen Fakultät

Wann? 8. Juli 1999

Wo? Universitätskomplex Am Neuen Palais, Haus 8 Zeitplan

13.15 Uhr Vorträge von Preisträgern

14.30 Uhr Computer­präsentationen(mit dabei das Hasso-Plattner-Institut) 16.30 Uhr Akademischer Festakt. Fünf Jahre Mathe­matisch-Naturwissenschaftli­che Fakultät der Universität Potsdam; Verleihung der Würde eines Doktors der Naturwissenschaften ehren­halber an Prof. Dr. Hubert Markl, Präsident der Max­Planck-Gesellschaft.

18.30 Uhr Open-Air-Fakul­tätsfest im Innenhof, Haus 8

Weitere Informationen bei Dr. Barbara Schneider, Tel. 0331/977-1502. PUTZ

PUTZ 5/99

Antworten auf Wahlprüfsteine

Parteien reagierten sehr unterschiedlich

Anfang Februar 1999 stiegen auch die brandenburgischen

Rektoren in den Wahlkampf|

des Landes Brandenburg ein. Sie stellten den Landesvorsit­

| zenden von Bündnis 90/Die | Grünen, CDU, F.D.P., PDS

und SPD zehn Fragen, soge­nannte Wahlprüfsteine.

Hintergrund dieser Initiative ist die schwierige Haushaltssituati­on der Hochschulen. Die Rek­toren wollen mit der Diskussi­on über hochschulpolitisch re­levante Fragen in der Öffent­lichkeit das Bewußtsein schär­

fen, daßjetzt die Weichen für| | den wirtschaftlichen Erfolg und | damit die Lebensbedingungen

der Bewohner Brandenburgs durch eine deutliche Bildungs­und Qualifizierungsoffensive auf solide Fundamente gestellt werden müssen.

| Alle fünf angesprochenen Par­

teien haben der Brandenburgi­schen Landesrektorenkonfe­renz(BLRK) geantwortet. Er­wartungsgemäß waren die Re­aktionen jedoch sehr unter­schiedlich, das betrifft insbe­sondere die Frage nach der Ausfinanzierung von Studien­

| plätzen. Hier reicht die Spanne | von 34 bis 35 000 bei Bündnis

90 /Die Grünen, F.D.P. und PDS bis zu 25 000 bei CDU und SPD. Im Vergleich dazu: Derzeit finanziert Brandenburg 15 000 Studienplätze.

Von besonderer Bedeutung war für die Rektoren auch die Frage nach der Verläßlichkeit

Korrektur

Unter der ÜberschriftBis­lang nur ein Prorektor be­richteten wir in der Mai-Aus­gabe der PUTZ von der Wahl der Prorektoren im Konzil. Hierbei ist uns ein bedauerli­cher Fehler unterlaufen: Prof. Dr. Jürgen Rode und Prof. Dr. Herta Schmid sind vom Konzil nicht abgewählt, son­dern sie sind aufgrund der ver­fehlten absoluten Mehrheit nicht gewählt worden. Wir bedauern dieses Versehen. gl

und Planbarkeit der schulentwicklung. Die regie­rende SPD sagt aus, Hochschuletat auf dem Niveau

den

Hoch:|

der Vorjahre zu halten, wobei|

sie jedoch nicht anmerkt, daß der Etat des Landes Branden­

| burg in den nächsten Jahren|

deutlich gesenkt wird. Die Op-|

positionsparteien dagegen ver­langen festgeschriebene Ent­

scheidungsgrundlagen auf der| Basis überprüfbarer und revi-|

sionsfähiger Planungen und| eine Absicherung der Hoch-| schuletats in der mittelfristigen|

Finanzplanung. Sehr unterschiedlich betrachtet

| wird auch die Frage der Sicher­| stellung von Autonomie und

Eigenverantwortlichkeit der

Hochschulen. Die SPD sieht dies gegeben durch die inhalt-| liche Ausfüllung des neuen| Hoch-| | schulgesetzes und die Globa­| lisierung und Budgetierung der

Brandenburgischen

Hochschulhaushalte. Auch die

_ CDU setzt auf Globalhaushalte

und will den Hochschulen die Selbstbestimmung über die

Ressourcen zuweisen. Die Kon-| trolle solle von Hochschulräten

gesichert. werden. Die PDS setzt ebenfalls auf Global: haushalte, will aber den Hoch­schulen die Entscheidung über ihre Organisationsstruktur mit Hilfe gesetzlich verankerter Erprobungsklauseln überlas­sen. Die F.D.P. reduziert die Befugnis der Landesregierung auf eine Rechtsaufsicht und Bündnis 90/Die Grünen tren­nen die parlamentarische Kon­trolle, die Fachaufsicht durch vom Parlament gewählte regio­nale Kuratorien und die Rechts­aufsicht durch das Ministerium. Die vollständigen Antworten der Parteien auf die Wahlprüf­steine finden sich unter: http:/ /www.fh-potsdam.de/-zen­tral/presse/fragebog/ index.htm. gl

In einer öffentlichen Podi­umsdiskussion am Dienstag, dem 6. Juli 1999, um 17.00 Uhr, im Potsdamer Alten Rathaus werden Vertreter der fünf befragten Parteien sowie Vertreter der Studie­renden, der Wissenschaft und der Wirtschaft über die Wahlprüfsteine diskutieren.

AUS DEM SENAT

In seiner 62. Sitzung am 3. Juni 1999 hat sich der Senat der Universität Potsdam un­ter anderem mit folgenden Themen beschäftigt und dem Rektor zur Beschlußfassung empfohlen:

Softwaresystemtechnik

Die Einrichtung des Studien­ganges Softwaresystemtech­nik sowie die entsprechenden Graduierungs- und Studien­ordnungen sind vom Senat positiv votiert worden. Zum Wintersemester 1999/2000 sollen nach dem Willen des Senats 80 Studienanfänger für den Bachelorstudiengang zu­gelassen werden.

Ombudsmann Prof. Dr. Helmut F. Mikelskis vom Institut für Physik ist vom

Senat vorgeschlagen worden, vom Rektor zum Ombuds­mann der Universität bestellt zu werden. Der Ombudsmann steht einer ständigen Kommis­sion zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens vor.

Grundordnungskommission

Aufgrund des neuen Bran­denburgischen Hochschulge­setzes muß sich die Uni Pots­dam eine neue Grundord­nung erarbeiten. In Vorberei­tung der Beschlußfassung sprach sich Senat dafür aus, einen Arbeitskreis zu bilden, der sich paritätisch aus jeweils drei Vertretern der vier Sta­tusgruppen unter dem Vorsitz des Rektors zusammensetzt, wobei dieser der Gruppe der Professoren angehört. gl