Campus
Sommerfest der Philosophischen Fakultät I
Unter dem Motto„Alles nur Theater?“ findet am 1. Juli 1999 dasPSommerfest[der Philosophischen Fakultät I statt. Ab1S.15 Uhr gibt es Workshops zu Themen wie Aufklärung, Traditionsbruch, Medialisierung, Sprache und Jüdische Studien. Um 15.00 Uhr beginnt der Akademische Festakt mit Reden und Urkundenverleihungen.
Ab 16.30 Uhr gibt es Kaffee und Musik. Auch das Hans Otto Theater wird dabeisein und sich präsentieren. Danach geht das Fest in einen Theatermarathon mit Beiträgen der Fachschaft und der Institute über. Im Anschluß legt ein DJ auf, damit sich nicht nur die Gedanken an diesem Tag bewegen. Für Verpflegung ist gegen Entgeld gesorgt. Alle Studierenden sind herzlich eingeladen, die Veranstaltungen zu nutzen und diesen Tag zu ihrem Tag zu machen. Weitere Informationen bei Dr. Ingrid Heiß, Tel. 0331/ 977-2577. PUTZ
Tag der MathematischNaturwissenschaftlichen Fakultät
Wann? 8. Juli 1999
Wo? Universitätskomplex Am Neuen Palais, Haus 8 Zeitplan
13.15 Uhr Vorträge von Preisträgern
14.30 Uhr Computerpräsentationen(mit dabei das Hasso-Plattner-Institut) 16.30 Uhr Akademischer Festakt. Fünf Jahre Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Potsdam; Verleihung der Würde‘ eines Doktors der Naturwissenschaften ehrenhalber an Prof. Dr. Hubert Markl, Präsident der MaxPlanck-Gesellschaft.
18.30 Uhr Open-Air-Fakultätsfest im Innenhof, Haus 8
Weitere Informationen bei Dr. Barbara Schneider, Tel. 0331/977-1502. PUTZ
PUTZ 5/99
Antworten auf Wahlprüfsteine
Parteien reagierten sehr unterschiedlich
Anfang Februar 1999 stiegen auch die brandenburgischen
Rektoren in den Wahlkampf|
des Landes Brandenburg ein. Sie stellten den Landesvorsit
| zenden von Bündnis 90/Die | Grünen, CDU, F.D.P., PDS
und SPD zehn Fragen, sogenannte Wahlprüfsteine.
Hintergrund dieser Initiative ist die schwierige Haushaltssituation der Hochschulen. Die Rektoren wollen mit der Diskussion über hochschulpolitisch relevante Fragen in der Öffentlichkeit das Bewußtsein schär
fen, daß„jetzt die Weichen für| | den wirtschaftlichen Erfolg und | damit die Lebensbedingungen
der Bewohner Brandenburgs durch eine deutliche Bildungsund Qualifizierungsoffensive auf solide Fundamente gestellt werden müssen“.
| Alle fünf angesprochenen Par
teien haben der Brandenburgischen Landesrektorenkonferenz(BLRK) geantwortet. Erwartungsgemäß waren die Reaktionen jedoch sehr unterschiedlich, das betrifft insbesondere die Frage nach der Ausfinanzierung von Studien
| plätzen. Hier reicht die Spanne | von 34 bis 35 000 bei Bündnis
90 /Die Grünen, F.D.P. und PDS bis zu 25 000 bei CDU und SPD. Im Vergleich dazu: Derzeit finanziert Brandenburg 15 000 Studienplätze.
Von besonderer Bedeutung war für die Rektoren auch die Frage nach der Verläßlichkeit
Korrektur
Unter der Überschrift„Bislang nur ein Prorektor“ berichteten wir in der Mai-Ausgabe der PUTZ von der Wahl der Prorektoren im Konzil. Hierbei ist uns ein bedauerlicher Fehler unterlaufen: Prof. Dr. Jürgen Rode und Prof. Dr. Herta Schmid sind vom Konzil nicht abgewählt, sondern sie sind aufgrund der verfehlten absoluten Mehrheit nicht gewählt worden. Wir bedauern dieses Versehen. gl
und Planbarkeit der schulentwicklung. Die regierende SPD sagt aus, Hochschuletat auf dem Niveau
den
Hoch:|
der Vorjahre zu halten, wobei|
sie jedoch nicht anmerkt, daß der Etat des Landes Branden
| burg in den nächsten Jahren|
deutlich gesenkt wird. Die Op-|
positionsparteien dagegen verlangen festgeschriebene Ent
scheidungsgrundlagen auf der| Basis überprüfbarer und revi-|
sionsfähiger Planungen und| eine Absicherung der Hoch-| schuletats in der mittelfristigen|
Finanzplanung. Sehr unterschiedlich betrachtet
| wird auch die Frage der Sicher| stellung von Autonomie und
Eigenverantwortlichkeit der
— Hochschulen. Die SPD sieht dies gegeben durch die inhalt-| liche Ausfüllung des neuen| Hoch-| | schulgesetzes und die Globa| lisierung und Budgetierung der
Brandenburgischen
Hochschulhaushalte. Auch die
_ CDU setzt auf Globalhaushalte
und will den Hochschulen die Selbstbestimmung über die
Ressourcen zuweisen. Die Kon-| trolle solle von Hochschulräten
gesichert. werden. Die PDS setzt ebenfalls auf Global: haushalte, will aber den Hochschulen die Entscheidung über ihre Organisationsstruktur mit Hilfe gesetzlich verankerter Erprobungsklauseln überlassen. Die F.D.P. reduziert die Befugnis der Landesregierung auf eine Rechtsaufsicht und Bündnis 90/Die Grünen trennen die parlamentarische Kontrolle, die Fachaufsicht durch vom Parlament gewählte regionale Kuratorien und die Rechtsaufsicht durch das Ministerium. Die vollständigen Antworten der Parteien auf die Wahlprüfsteine finden sich unter: http:/ /www.fh-potsdam.de/-zentral/presse/fragebog/ index.htm. gl
In einer öffentlichen Podiumsdiskussion am Dienstag, dem 6. Juli 1999, um 17.00 Uhr, im Potsdamer Alten Rathaus werden Vertreter der fünf befragten Parteien sowie Vertreter der Studierenden, der Wissenschaft und der Wirtschaft über die Wahlprüfsteine diskutieren.
AUS DEM SENAT
In seiner 62. Sitzung am 3. Juni 1999 hat sich der Senat der Universität Potsdam unter anderem mit folgenden Themen beschäftigt und dem Rektor zur Beschlußfassung empfohlen:
Softwaresystemtechnik
Die Einrichtung des Studienganges Softwaresystemtechnik sowie die entsprechenden Graduierungs- und Studienordnungen sind vom Senat positiv votiert worden. Zum Wintersemester 1999/2000 sollen nach dem Willen des Senats 80 Studienanfänger für den Bachelorstudiengang zugelassen werden.
Ombudsmann Prof. Dr. Helmut F. Mikelskis vom Institut für Physik ist vom
Senat vorgeschlagen worden, vom Rektor zum Ombudsmann der Universität bestellt zu werden. Der Ombudsmann steht einer ständigen Kommission zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens vor.
Grundordnungskommission
Aufgrund des neuen Brandenburgischen Hochschulgesetzes muß sich die Uni Potsdam eine neue Grundordnung erarbeiten. In Vorbereitung der Beschlußfassung sprach sich Senat dafür aus, einen Arbeitskreis zu bilden, der sich paritätisch aus jeweils drei Vertretern der vier Statusgruppen unter dem Vorsitz des Rektors zusammensetzt, wobei dieser der Gruppe der Professoren angehört. gl