Heft 
(1.1.2019) 05
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PUTZ 5/99

Campus

Großes Interesse an der Uni

Schüler besuchten Hochschulinformationstag

Mehrere hundert Gymnasial­schüler kamen am 28. Mai 1999 nach Potsdam, um die Universität kennenzulernen. Außer Informationen zu den Studienangeboten hatten die Schülerinnen und Schüler Ge­legenheit, beim Hochschul­informationstag Besonder­heiten der Universität, Lei­stungs- und Serviceangebote in Augenschein zu nehmen.

Es ist gut denkbar, daß an diesem Tag wichtige Ent­scheidungen zum Beginn ei­nes neuen Lebensabschnitts getroffen wurden. Wie sind Sie auf die Uni Potsdam auf­merksam geworden? Was würde es Ihnen bedeuten, hier zu studieren?, fragte Dr. Tho­mas Freitag für die PUTZ.

Aus Nürnberg kam Thomas Grieger, er wurde auf die Uni­versität durch die Homepage aufmerksam. Sie sei gut struk­turiert, zeige ein Bild der Uni, vermittle gleichzeitig etwas von

der Nähe" zum Ensem- x ble der

Schlösser und Gärten. Das habe ihn begeistert. Er vielleicht

Wirtschaftswissenschaften stu­dieren, will sich aber erst noch

möchte

genauer informieren.

Melanie Henneberger aus Kempten(Allgäu) und Wilko Specht aus Bremen, entdeck­

ten auf Umwegen die Univer­sität Potsdam. Beide Schüler

hatten zunächst andere Hoch­schulen aufgesucht, lernten

Empfang in der Juristischen Fakultät

Einer guten Tradition folgend, hatte der Dekan der Juristischen Fa­kultät, Prof. Dr. Michael Nierhaus(r.), am 26. Mai 1999 die an der Juristischen Fakultät seit dem Wintersemester 1998/99 neu imma­trikulierten ausländischen Studierenden zu einem Begrüßungs­empfang geladen. Die Mehrzahl der Studierenden ist im Magister­studiengang(Magister legum- LL. M.) eingeschrieben. Zu ihnen ge­hören auch in diesem Jahr wieder 13 französische Studierende, die im Rahmen des Austauschprogramms mit der Universität Paris X Nanterre für ein Jahr an der Juristischen Fakultät in Potsdam studie­ren. Eingeladen waren ebenso die deutschen Studierenden, die die Ju­ristische Fakultät 1999 erfolgreich beimPhilip C. Jessup Interna­tional Law Moot Court Competition in Jena und beimCommercial Arbitration Moot in Wien vertreten haben.

Dr. Roswitha Schwerdtfeger, Juristische Fakultät/Foto: Fritze

dann die Angebote in Potsdam kennen. Melanie schätzt die kleine Uni cbenso wie die Nähe zu Berlin. Wilko kam nach Besuchen an den Unis in Dresden und Oldenburg hier­her und möchte Verwaltungs­wissenschaften mit Diplom stu­dieren.

Alsphäno­menal Sbe­Zeichner Constantin Grund Ambiente der hiesigen Universität, Seine Stu: dienvorstellungen lauten: So­ziologie auf Magister mit Poli­

tologie und m Volkswirt-|

schaftslehre.

das

Sabine Stöckmann zufällig

den

hat durch

Studienführer von der Univer­sität in Potsdam erfahren hr künftiges Studienfach: Anthro­pogeographie. Sie wählt Pots­dam, weil sie nicht sosweit vom Wohnort Treuenbrietzen entfernt sein möchte.

Ähnlich geht es Nadja Bienas, der­zeit Schülerin der 12.-Klasse

an der Ge­samtschule in & Tr Lehnin. Sie

1 erhielt Infos über das Studium in Potsdam durch ihre Schule. Was sie dem­nächst studieren wird, steht noch nicht fest.

Über den Hochschulinforma­tionstag hinaus gibt die Allge­meine Studienberatung über ein Studium an der Uni Pots­dam außerdem telefonisch Aus­Kunft unter 0331/977-1715.

Fotos: Karla Fritze

Ritter und Riesen heute

Kürzlich trafen sich an der Uni­versität Potsdam acht Nach­wuchswissenschaftler, um über die Bedeutung des Mittelalters heute zu diskutieren. Das Insti­tut für Anglistik und Amerika­nistik gab den jungen Wissen­schaftlern unter der Leitung von Prof. Dr. Hildegard L.C. Tristram Gelegenheit, ihre For­schungser­gebnisse vor­zustellen. Die kontro­vers geführte Diskussion zeigte, daß ein kritisches Mittelalter­bewußtsein in Deutsch­land weniger ausgeprägt als bei­spielsweise in den angel­sächsischen Ländern.

ist

DerStudientag zum engli­schen Mittelalter soll im kom­menden Jahr fortgesetzt wer­den.

Informationen über die einzel­nen Tagungsbeiträge finden sich unter http://www.uni­pots-dam.de/u/anglistik/ sem. html. PUTZ