PUTZ 5/99
Campus
Großes Interesse an der Uni
Schüler besuchten Hochschulinformationstag
Mehrere hundert Gymnasialschüler kamen am 28. Mai 1999 nach Potsdam, um die Universität kennenzulernen. Außer Informationen zu den Studienangeboten hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, beim Hochschulinformationstag Besonderheiten der Universität, Leistungs- und Serviceangebote in Augenschein zu nehmen.
Es ist gut denkbar, daß an diesem Tag wichtige Entscheidungen zum Beginn eines neuen Lebensabschnitts getroffen wurden. Wie sind Sie auf die Uni Potsdam aufmerksam geworden? Was würde es Ihnen bedeuten, hier zu studieren?, fragte Dr. Thomas Freitag für die PUTZ.
Aus Nürnberg kam Thomas Grieger, er wurde auf die Universität durch die Homepage aufmerksam. Sie sei gut strukturiert, zeige ein Bild der Uni, vermittle gleichzeitig etwas von
der Nähe" zum Ensem- x ble der
Schlösser und Gärten. Das habe ihn begeistert. Er vielleicht
Wirtschaftswissenschaften studieren, will sich aber erst noch
möchte
genauer informieren.
Melanie Henneberger aus Kempten(Allgäu) und Wilko Specht aus Bremen, entdeck
ten auf Umwegen die Universität Potsdam. Beide Schüler
hatten zunächst andere Hochschulen aufgesucht, lernten
Empfang in der Juristischen Fakultät
Einer guten Tradition folgend, hatte der Dekan der Juristischen Fakultät, Prof. Dr. Michael Nierhaus(r.), am 26. Mai 1999 die an der Juristischen Fakultät seit dem Wintersemester 1998/99 neu immatrikulierten ausländischen Studierenden zu einem Begrüßungsempfang geladen. Die Mehrzahl der Studierenden ist im Magisterstudiengang(Magister legum—- LL. M.) eingeschrieben. Zu ihnen gehören auch in diesem Jahr wieder 13 französische Studierende, die im Rahmen des Austauschprogramms mit der Universität Paris X— Nanterre für ein Jahr an der Juristischen Fakultät in Potsdam studieren. Eingeladen waren ebenso die deutschen Studierenden, die die Juristische Fakultät 1999 erfolgreich beim„Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition“ in Jena und beim„Commercial Arbitration Moot“ in Wien vertreten haben.
Dr. Roswitha Schwerdtfeger, Juristische Fakultät/Foto: Fritze
dann die Angebote in Potsdam kennen. Melanie schätzt die „kleine“ Uni cbenso wie die Nähe zu Berlin. Wilko kam nach Besuchen an den Unis in Dresden und Oldenburg hierher und möchte Verwaltungswissenschaften mit Diplom studieren.
Als„phänomenal“ SbeZeichner Constantin Grund Ambiente der hiesigen Universität, Seine Stu: dienvorstellungen lauten: Soziologie auf Magister mit Poli
tologie und m Volkswirt-|
schaftslehre.
das
Sabine Stöckmann zufällig
den
hat durch
Studienführer von der Universität in Potsdam erfahren hr künftiges Studienfach: Anthropogeographie. Sie wählt Potsdam, weil sie nicht sosweit vom Wohnort Treuenbrietzen entfernt sein möchte“.
Ähnlich geht es Nadja Bienas, derzeit Schülerin der 12.-Klasse
an der Gesamtschule in & Tr Lehnin. Sie
1 erhielt Infos über das Studium in Potsdam durch ihre Schule. Was sie demnächst studieren wird, steht noch nicht fest.
Über den Hochschulinformationstag hinaus gibt die Allgemeine Studienberatung über ein Studium an der Uni Potsdam außerdem telefonisch AusKunft unter 0331/977-1715.
Fotos: Karla Fritze
Ritter und Riesen heute
Kürzlich trafen sich an der Universität Potsdam acht Nachwuchswissenschaftler, um über die Bedeutung des Mittelalters heute zu diskutieren. Das Institut für Anglistik und Amerikanistik gab den jungen Wissenschaftlern unter der Leitung von Prof. Dr. Hildegard L.C. Tristram Gelegenheit, ihre Forschungsergebnisse vorzustellen. Die kontrovers geführte Diskussion zeigte, daß ein kritisches Mittelalterbewußtsein in Deutschland weniger ausgeprägt als beispielsweise in den angelsächsischen Ländern.
ist
Der„Studientag zum englischen Mittelalter“ soll im kommenden Jahr fortgesetzt werden.
Informationen über die einzelnen Tagungsbeiträge finden sich unter http://www.unipots-dam.de/u/anglistik/ sem. html. PUTZ