Heft 
(1.1.2019) 05
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PUTZ 5/99

Wissenschaft aktuell

Informationen zur Forschungsförderung

Neue Schwerpunktprogramme Die Deutsche Forschungsge­meinschaft(DFG) wird Anfang 2000 insgesamt 26 neue Schwerpunktprogramme ein­richten. Ziel des Förderver­fahrens ist die zumeist auf sechs Jahre befristete, überregionale Zusaramenarbeit von Wissen­schaftlern aus verschiedenen Forschungseinrichtungen und ­disziplinen mit einem gemein­samen Oberthema. Nähere In­formationen gibt es im Internet unter http://www.dfg.de oder im Dezernat 1 bei Dr. Norbert Richter, Tel.-1778:

Zusammenarbeit gefördert Für die Zusammenarbeit nie­derländischer Forscher mit deutschen Wissenschaftlern, die von der Deutschen For­schungsgemeinschaft(DFG) gefördert werden, hat die nie­derländische Forschungsför­derorganisation NWO Mittel in Höhe von jährlich 1,5 Mil­lionen Gulden zur Verfügung gestellt. Das neue Programm soll den Aufbau gemeinsamer deutsch-niederländischer Gra­duiertenkollegs, Sonderfor­schungsbereiche und anderer Forschungsinitiativen dort er­möglichen, wo Wissenschaftler aus den beiden benachbarten Ländern sich auf hohem Ni­veau ergänzen.

Die DFG und die NWO haben gemeinsam eine Broschüre herausgegeben, in der die För­derbedingungen beschrieben sind. Außerdem gibt es Infor­mationen im Internet unter http://www. dfg.de/aktuell/. Nähere Informationen erteilen Dr. Robert Paul Königs(Lei­ter des DFG-Referats Gradu­ijertenkollegs), Tel. 0228 /885­2424, E-Mail: robert-paul. koenigs@dfg.de, und Frank Grünhagen(Leiter des DFG­Referats Internationale Zu­sammenarbeit 3), Tel: 0228/ 8835-2231, E-Mail:: frank. gruenhagen@dfg.de. PUTZ

Wissenschaftspreis

Die Vereinigung der Unter­nehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V.(UVB) hat die erneute Ausschreibung

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von drei UVB-Wissenschafts­preisen zu je 10000: DM be; schlossen. Der auf die Initiati­ve der Forschungsvermittlung und Forschungsförderung der Freien Universität Berlin zu­rückzuführende Preis steht un­ter dem MottoBerlin und Brandenburg- Wirt­schaftsraum zum Bundes­land. Seine Verleihung soll im Februar 2000 erfolgen. Ein­sendeschluß ist der 1. Novem­ber 1999. Für Rückfragen steht der Hochschulreferent der UVB, unter Tel. 030, 31005-125 zur Verfügung.

vom

Aufträge für Umsetzung

Die Europäische Kommission kündigt an, daß sie im Laufe dieses Jahres öffentliche Auf­träge zur Umsetzung der Thematischen und Horizon­talen Programme des 5. For­schungsrahmenprogramms ausschreiben wird. Dabei han­delt es sich voraussichtlich um Studien-, Berater- und Dienstleistungsverträge, in denen es um die Organisation von Konferenzen, den Zu­gang wissenschaftlichen Datenbanken, wissenschaftli­che Veröffentlichungen, Da­tenverarbeitung Bil­dungsmaßnahmen geht. Wei­tere Informationen sind er­hältlich bei: Mr. Stavaux, Eu­ropäische Kommission, GD XI1L- SDME 06/79, B 1049

zu

und

Brussels, Tel. 0032-2-295., 46.99, Fax: 0032-2-296. 78.93.

Dienstleistungen

zur Innovation

Im Rahmen des Projektes FIT (Finance; Innovation and Technology) wird die Europäi­sche Kommission im Laufe des Jahres 1999 Dienstleistungen für die Beschreibung, Analyse und Verteilung von Informa­tionen in den EU-Mitglied­staaten zur Finanzierung von Innovationsprogrammen aus­schreiben. Weitere Informatio­nen sind erhältlich bei: Euro­päische Kommission, GD XHI- D-1, Marc Verlinden, EUFO 2265, Rue Alcide de Gaspari, L-2920 Luxemburg, Fax: 00352-4301-345 44.

Stipendien

Die israelische Minerva-Stif­tung vergibt an deutsche und israelische Wissenschaftler(vor­rangig Postdocs) Stipendien für Forschungsaufenthalte an Ein­richtungen im Gastland für eine Dauer zwischen sechs bis zwanzig Monaten. Die Bewer­bung steht Wissenschaftlern al­ler deutschen und israelischen Hochschulen offen, insbeson­dere auf den Gebieten der Na­tur- und Ingenieurwissenschaf­ten sowie der Mathematik. An­tragsschluß ist der 31.07.1999; Weitere Informationen bei: Minerva-Stipendienbüro, Ab­teilung c/0 Max-Planck-Insti­tut für Kernphysik, Saupfer­checkweg 1, 69029 Heidel­berg, Tel. 06221-333211; Fax: 06221-516606, E-Mail: minerva@mpi-hd.mpq.de oder im Internet unter: http:// www.mpq.de/ deutsch/ general /stipendien/html.

Monitoring

Die Europäische Kommission fordert Sachverständige auf, sich für ein Monitoring des 5. Rahmenprogramms und seiner Einzelprogramme zu bewer­ben. Die Fachleute sollen die Kommission dabei unterstüt­zen, die Umsetzung des 5. Rahmenprogramms zu über­prüfen. Bewerbungen sind in diesem Jahr bis zum 15.09. 1999 möglich. Die erforderli­Unterlagen können schriftlich angefordert werden bei: Europäische Kommission, Gb X! HI, Referat Pro: grammbewertung SDME 2/ 18, Rue de la Loi 200, B-1049 Bruxelles oder im Internet ab­gerufen werden unter: http:// www.cordis.lu/expert­

chen

monitoring.

INTAS-Ausschreibung

Die Internationale Vereini­gung zur Förderung der Zu­sammenarbeit mit Wissen­schaftlern aus Staaten der frü­heren Sowjetunion(INTAS) hat drei Aufrufe zur Einrei­chung von Forschungsprojek­ten und Netzwerken veröf­fentlicht. Ein Informationspa­ket zur Ausschreibung, inklu­sive Antragsunterlagen und

Leitfaden zur Antragstellung ist im Internet verfügbar un­ter: http://www.intas.be/ call99 /infopack/pac99a.htm oder bei INTAS)Avenueldes Arts 58, Box 8, B-1000 Brüs­sel; Fax: 0032-2-549.01.56; E-Mail: call99@intas.be.

Auftragsarbeiten

DieGruppe für Prospektive Analysen, eine multidiszipli­näre Beratergruppe des Präsi­denten der(Europäischen Kommission, vergibt im Rah­ihres Forschungspro­gramms zur europäischen In­tegration Auftragsarbeiten. Davon betroffen sind die Be­reiche Regierungsgewalt, poli­tische Systeme und Staatsbür­gerschaft; Technologische, wirtschaftliche und soziale In­novation; Europa in der Welt und nachbarliche Beziehun­gen. Interessensbekundungen potentieller. Auftragnehmer sind einzureichen bei William Floyd, Europäische Kommissi­on, Gruppe für prospektive Analysen, A 25,9/9 Rue de Loi 200, B-1049 Bruxelles, Tel. 0032-2-296.03:92; Fax: 0032-2-295.23.05.

Dr. Regina Gerber, Dr. Nor­bert Richter /Dezernat 1

men

Stiftung vergibt Gelder

Die StiftungZurückgeben vergibt alljährlich ein Jahressti­pendium und Projektzuschüsse an jüdische Frauen in Kunst und Wissenschaft, die in Deutsch­land leben. Bewerbungsschluß für 2000 ist der 15. September 1999. Zur Beurteilung einge­reicht werden müssen ein Le­benslauf mit Schwerpunkt der wissenschaftlichen oder künstle­rischen Tätigkeit sowie die Be­schreibung des Projekts, für das das Stipendium beziehungswei­se der Zuschuß beantragt wird. Interessentinnen richten ihre Bewerbungen an: StiftungZu­rückgeben c/o. Neue Gesell­

schaft für Bildende Kunst, Oranienstraße 25, 10999 Ber­lin. PUTZ

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