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Campus Wissenschaftliches Potential besser nutzen Kooperationsvertrag zwischen Uni und Lenne-Oberschule der wissenschaftlichen Lehre| für Schüler. Sie können ebenso| studienberatenden Tätigkeit
Die Potsdamer Gesamtschule|
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„Peter Joseph Lenne“ unternimmt umfangreiche Anstrengungen, ihren Schülern eine praxisorientierte Ausbildung zu gewähren. So gibt es an der Schule neben dem obligatorischen Betriebspraktikum ein verbindliches ökologisches Praktikum, umfangreiche Projektarbeit als sogenannte fachspezialisierte Unterrichtstage sowie unterrichtsbegleitende beziehungsweise ergänzende Exkursionen. Letztere führen auch an die Universität Potsdam.
Des weiteren vertritt die Gesamtschule das Land Brandenburg im Bund-Länder-Kommissions-Modellversuch in Auswertung der TIMS(Third International Mathematics und Science)-Studie„Zur Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts“.
Schulleiter Ingo Müller und seine Kollegen wollen noch intensiver und kontinuierlicher als bisher das Potential der Uni nutzen.„Gerade im Bereich
und dem Erreichen einer tatsächlich allgemeinen Studierfähigkeit könnte die Universität über Vorlesungen, Experimentalvorlesungen und Seminare uns sehr behilflich sein.“
Um diese Vorstellungen zu verwirklichen, soll nun ein Kooperationsvertrag abgeschlossen werden. Denn Ingo Müller möchte die erfolgreiche Zusammenarbeit beispielsweise mit der Mathematik, den Naturwissenschaften und den Erziehungswissenschaften„berechenbarer“ gestalten.
Das Ziel der Vereinbarung besteht in der partnerschaftlichen Nutzung der Potenzen sowohl der universitären Lehre und Forschung als auch der umfassenden Bildungs- und Erziehungsarbeit an der Schule.
Zu den Schwerpunkten künftiger Arbeit sollen gehören: Die Uni fördert und unterstützt die Ausgestaltung der gymnasialen Oberstufe an der Schule durch studienvorbereitende Maßnahmen. Dazu zählen unter anderem die Organisation und Öffnung von Lehrveranstaltungen
Sport als Forschungsgegenstand
Georg Anders, Wissenschaftlicher Direktor des Kölner Bundesinstituts für Sportwissenschaft(BISp), und Andreas Pohlmann, Referent für Sozialund Verhaltenswissenschaften, führten am Institut für Sportwissenschaft der Universität Potsdam eine Reihe von Arbeitsgesprächen über anstehende Forschungsprojekte.
Die Potsdamer Sportwissenschaft hat sich zu einem der „produktivsten“ Projektnehmer der Einrichtung entwickelt. Inzwischen läuft sie manchem traditionsreichen sportwissenschaftlichen Institut anderer Hochschulen den Rang ab. Die Liste der in neuerer Zeit abgeschlossenen oder noch laufenden Forschungsprojekte mit Drittmittelförderung durch das Bundesinstitut umfaßt insge
samt neun konkrete Vorhaben. Dabei reichen die Themen vom „Leistungssportsystem der DDR in den 80er Jahren und im Prozeß der Wende“ über „Die Rolle der Sportvereine im sozialen und politischen Transformationsprozeß der neuen Bundesländer“ bis hin zur „Psychologische(n) Betreuung der Junioren-Nationalmannschaft des Deutschen Ruderverbandes“.
Das BISp, so haben die jetzigen Gespräche ergeben, will auch in Zukunft die intensive Kooperation mit den Potsdamern fortsetzen. Aus diesem Grunde berichteten Vertreter unterschiedlicher Uni-Forschergruppen nicht nur über den aktuellen Stand laufender Projekte, sondern brachten auch Anschlußprojekte zur Diskussion. PUTZ
__ an von Studierenden durchge
führten Tutorien teilnehmen, um ihre Studierfähigkeit zu entwickeln. Weiter unterstützt die Uni die Talenteförderung durch die Nutzung der an der Hochschule vorhandenen personellen und materiellen Kapazitäten. Das kann im Rahmen der Projektbearbeitung, der Gestaltung individueller Praktika, der Betreuung von Semester- und Jahresarbeiten, durch die Einzelbetreuung besonders begabter Talente realisiert und durch die Unterstützung der
der Lehrer befördert werden. Die Uni unterbreitet Fortbildungsangebote und erarbeitet gemeinsam mit den Lehrern Unterrichtsmaterialien. Lehramtsstudierende können in der Schule ihre Praktika und schulpraktischen Übungen absolvieren. Die Zusammenarbeit soll sich nicht zuletzt auch auf die Entwicklung neuer Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten erstrecken und somit einen Beitrag zur Schaffung neuer Bildungsformen und-methoden leisten. B.E.
Kritik an der Institution Schule veranlaßte Lehrer der Gesamtschule Peter Joseph Lenne mit der Uni Potsdam zusammenzuarbeiten. Foto: Tribukeit
Aerobic
Das Zentrum für Hochschulsport der Universität Potsdam veranstaltet am 4. September 1999 im Tennis-& FitnessCenter Stahnsdorf, Grüner Weg 3-5 erstmals eine Aerobicconvention. Für das soprtliche Highlight stehen-Aerobictrainer aus Potsdam und Berlin zur Verfügung. Teilnehmen können Kursleiter aus Sportstudios, Vereinen, Hochschulen, Fachhochschulen und alle anderen Aerobicbegeisterte. Der Unkostenbeitrag beträgt 40,— DM, ermäßigt 30,- DM.
Das Treffen ist eine Offerte zur Weiterbildung interessierter Sportler und Übungsleiter. Unterstützt werden die Veranstalter vom Fitneßcenter 2000, dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband und der DAK Potsdam. PUTZ
Einfluß und Wirkung auf die Region
Jede Hochschule ist ein wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor einer Region. In einer Studie quantifizierten Potsdamer Wissenschaftler diese Wirkungen am Beispiel ihrer Uni. Untersucht wurden die Mittelverwendung der Hochschule sowie das Ausgabeverhalten der Mitarbeiter und der Studierenden. Die wichtigsten Daten wurden durch Umfragen ermittelt und geben Aufschluß darüber, wer Ausgaben für welche Güter und Dienstleistungen an welchen Orten tätigt. PUTZ
Klaus Gloede, Toralf Schirmag, Klaus Schöler: Ökonomische Wirkungen der Universität Potsdam auf die Region, Frankfurt/M., Berlin, Bern, New York, Paris, Wien, 1999, 184 S., ISBN 3-63134139-3, 69 DM.