Wissenschaft aktuell
Neuer Glanz für alte Leuchter
Schweizer Bergkristalle für Schloss Sanssouci
Nicht alles, was bisher unter der Decke königlich-preußischer Säle funkelte, war echt. So mancher schöne Stein der großen Kronleuchter im Schloss Sanssouci war statt aus Quarz aus Bleikristall. Denn viele Quarze fielen im Laufe der Jahre herab und konnten nur durch weniger edle Steine ersetzt werden.
Doch aus welchem Quarz waren die Originalleuchter? Die meisten Quarze unterscheiden sich in Farbe und Transparenz kaum. Unter Spezialmikroskopen sieht man, dass die Einschlüsse in den Quarzen unterschiedlich sind. Wie bei einem Fingerabdruck formen die geologischen Verhältnisse in jeder Quarz-Mine ihre eigenen, typischen Einschlüsse von Flüssigkeiten und Gasen.
Die Bergkristalle für preußische Kronleuchter kommen aus den Schweizer
Alpen.
Dank der Mineralogen um Prof. Roland Oberhänsli von der Universität Potsdam und der Detektivarbeit kooperierender Kollegen in Basel könnten die Kronleuchter aus den
Foto: Tribukeit
preußischen Schlössern von Friedrich II nun originalgetreu vervollständigt werden. Die Wissenschaftler fanden heraus: Der Quarz für den brillanten und überaus transparenten Be
Informationen zur Forschungsförderung
Bewerber gesucht
Für die Begutachtung von Projektvorschlägen im 5. EUForschungsrahmenprogramm setzt die Kommission externe Sachverständige ein. Voraussetzung für eine solche Tätigkeit ist die Bewerbung bei der Europäischen Kommission. Eine Bewerbung ist kontinuierlich möglich.
Die Unterlagen liegen im Internet unter: http://www.cordis.lu/expert-candidature/ Die Kommission sucht insbesondere für die Leitaktion „Die Stadt von morgen und das: kulturelle‘ Erbe‘ him. 4. Thematischen Programm„Energie, Umwelt und nachhaltige Entwicklung“ Gutachter.
Dezernat l, Internationale Forschungskooperation, Dr. Regina Gerber ‚, Telefon:1080 E-mail: rgerber@rz. uni-potsdam.de, Web-Site: http://www.uni-potsdam. de/over/forschgd.htm
Communicator-Preis
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft(DFG) schreibt erstmals einen Preis für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben. Der Communicator-Preis, aus Mitteln des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft stammend, umfaßt eine Preissumme von DM 100.000. Der Preis kann sowohl an einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch an eine Gruppe von Forschern verliehen werden, die in einem der Zielsetzung entsprechenden Projekt zusammengearbeitet haben. Es werden Arbeiten ausgewählt, die im deutschen Sprachraum angesiedelt sind.
Bewerbungen sollten bis zum 15. Dezember: 1999: bei: der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Referat für Presse
und Öffentlichkeitsarbeit, Kennedyallece 40, 53175 Bonn, eingegangen sein.
Neues Schwerpunktprogramm
Ziel des neu eingerichteten Schwerpunktprogrammes „Adaptivität in heterogenen Kommunikationsnetzen mit drahtlosem Zugang“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft ist die Erarbeitung von Grundlagen und Verfahren für den Aufbau und Betrieb von Kommunikationssystemen, die eine bisher nicht gekannte umfassende funktionale Adaptivität besitzen. Im Rahmen des Programms werden Beiträge zu den Themengebieten Software Radio, intelligente Mehrbereichsantennen, Kanalcodierung und codierte Modulation, gemeinsame Quellen- und Kanalcodierung , Synchronisation und Kanalschätzung, hybride ARQ-Verfahren, Vielfachzugriffsverfah
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hang der prachtvollen Leuchter, die Friedrich II zwischen 1746 und 1771 in Paris für seine preußischen Schlösser kaufte, kommt aus einem kleinen Gebiet am Südrand des Aarmassives in den Schweizer Zentralalpen.
Die Restauratoren würden nun gerne neues Quarzrohmaterial für die Kronleuchter in Potsdam aus den gleichen Klüften beziehen. Doch die Klüfte sind erschöpft. Dennoch. hofft Oberhänsli, dass sich noch ähnliche Quarze in der Ge: gend finden. Denn einzelne Bergleute suchen dort immer noch nach Kristallen.
Neben dem Institut für Geowissenschaften der Universität Potsdam beteiligten sich an dieser Untersuchung die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und das Mineralogisch-Petrographische Institut in Basel. ar/mf
ren, Radio Resource Management, Kommunikationsprotokolle, Dienste und Dienststeuerung, Netzorganisation, Routing und Mobilitätsmanagement sowie Planungs- und Simulationsverfahren erwartet. Weitere Informationen gibt es im Internet unter:
http: //www.lkn.ei.de/AKOM . Die Antragsfrist endet am 22.11:1999.: Für“ inhaltliche Rückfragen steht Prof. Dr.Ing. Jörg‘ Eberspächer,‘ TU München;‘Tel. 089/289: 23500, Fax: 089 /289-23523; E-Mail: Joerg.Eberspaecher@e itum.de zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es bei der DFG, Dr. Klaus Wefelmeier, Tel: 0228 /885-2283, Fax: 0228/885-2777, E-Mail: klaus.wefelmeier@dfg.de.
Dezernat 1, Forschungsangelegenheiten, Forschungsförderung, Dr. Norbert, Richter, Tel.:
1778, E-mail: richter@rz.
uni-potsdam.de, Internet: http://www.uni-pots
dam.de/over/forschgd. htm.
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