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(1.1.2019) 08
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Studiosi

Oase für Kultur pur

Unicum-Keller wieder geöffnet

Lange herrschte Stille im Unicum-Keller auf dem Campus Am Neuen Palais. Jetzt brennen im Gewölbe unter dem Haus elf wieder die Lichter. Am 03. Novem­ber dieses Jahres öffnete nach rund zweijähriger Pau­se der Club wieder seine Pforten.

Kämpfe treten, sondern viel­mehr ein Farbtupfer in der be­stehenden Angebotspalette darstellen", erläutert ‚dazu Kirf. Er und Gleichgesonnene wollen keine Mensa-Partys im Kleinformat, auch keinen

Rock-Keller installieren. Statt dessen plädieren sie für Kultur pur:

Lesungen, Vorträge zu

PUTZ 8/99

Räumlichkeiten für eigene Ver­anstaltungen offen. Essen gibt es im Keller vorerst nicht. Dur­sten muß jedoch keiner. Im Angebot befinden sich Geträn­ke zu akzeptablen Preisen.

"Der Unicum-Keller", versi­chert der Student der..Ge­schichte und Politikwissen­

Seit dem 3. November dieses Jahres lädt der Unicum-Keller auf dem Gelände Am Neuen Palais wieder zum Ver­

weilen ein. Zum Start gab's eine zünftige Eröffnungsparty mit der Studi-Band"Dreamdiver".

Betrieben wird die Einrichtung nun von NIL e.V., einem seit drei Jahren existierenden Stu­dentenkulturverein, dessen Vorsitz Marcel Kirf, übernom­men hat. Ihm zur Seite stehen rund 15 Mitstreiter, die das Projekt betreuen. Daß der Start überhaupt glückte, ist je­doch nicht nur ihr Verdienst. Große Unterstützung kam in der Vorbereitung von der Uni­versitätsleitung und vom Refe­rentInnenrat(RefRa) der Uni. Das, Gremium half bei der Klärung zahlreicher formaler Angelegenheiten und fungiert heute als Mieter der Räume. Für die nötigen Umbauarbei­ten sorgte im Rahmen der Sa­nierung des Commun-Gebäu­des das zuständige Dezernat der Hochschule.

Anliegen des Vereins ist es, zur kulturellen Vielfalt an der Uni beizutragen."Dabei möchten wir keineswegs in Konkurrenz­

streitbaren Themen, Diskus­sionen über aktuelle Tagesfra­gen, kleine Konzerte, Musika­bende für ein eher spezielles Publikum. Wert legt man auf Kooperation, zum einen mit weiteren studentischen Verei­nigungen, zum anderen mit den Fachschaften,- die- hier möglicherweise Stammtische durchführen könnten. Ganz eng sollen nach den Plänen des Vereins die Beziehungen zum RefRa bleiben. Ihm stehen die

Foto: Fritze

schaft,"öffnet seine Türen im übrigen durchaus nicht nur für Studierende, sondern auch für interessierte Jugendliche der Stadt". Vorerst soll an drei Ta­gen in der Woche, montags bis mittwochs, ab 21.00 Uhr der Probebetrieb laufen. Klappt al­les wie erhofft, planen die Ver­einsmitglieder eine Erweite­rung der Öffnungszeiten. Noch allerdings ist dies Zu­kunftsmusik. P.G.

Studienanfänger

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Studien- und Berufswahl 1999/2000, 650 S., 10,80 DM, CD 14,80 DM

Gebühren­ordnung

Das_Studierendenparlament der Universität Potsdam hat die Gebührenordnung für das Sommersemester 2000 verab­schiedet... Sie sieht eine Er­höhung des Beitrages von 10,­DM auf 15,- DM vor. Not­wendig geworden ist die An­gleichung an den bundeswei­ten Standard, um die Sozialbe­ratungen und die Arbeit der Fachschaften und Studieren­dengruppen weiterhin zu Si­chern. Im neuen Haushalt sol­Jen. auch. Rücklagen für Großprojekte wie das studenti­sche Kulturzentrum in der In­nenstadt und den Unicum­Keller Am Neuen Palais gebil­det werden. Zudem soll das Beratungsangebot für Studie­rende weiter ausgebaut wer­den. PUTZ

Mehr BAföG­Empfänger

Im Jahr 1998 wurden im Land Brandenburg 11538 Schüler und 7287 Studierende durch das Bundesausbildungsgesetz (BAföG) gefördert. Dies sind 25 Prozent mehr als im Vor­jahr, wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Stati­stik Brandenburg mitteilt. Da­mit setzt sich der bereits 1996 beginnende Trend eines An­stiegs von BAföG-Empfängern fort. Der durchschnittlich ge­zahlte Förderbetrag beträgt bei den Studierenden 572,­DM, bei Schülern sind es 32,­DM weniger. Studierende er­halten BAföG in der Regel zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als unverzinsliches Darlehen. Darüber hinaus können Studierende seit dem 1. August 1996 nach Über­schreitung der Regelförderzeit ein verzinsliches Darlehen in Anspruch nehmen. Im Jahr 1998 nutzten im Land Bran­denburg 134 junge Leute die­se Möglichkeit. PUTZ

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