Studiosi
Oase für Kultur pur
Unicum-Keller wieder geöffnet
Lange herrschte Stille im Unicum-Keller auf dem Campus Am Neuen Palais. Jetzt brennen im Gewölbe unter dem Haus elf wieder die Lichter. Am 03. November dieses Jahres öffnete nach rund zweijähriger Pause der Club wieder seine Pforten.
Kämpfe treten, sondern vielmehr ein Farbtupfer in der bestehenden Angebotspalette darstellen", erläutert ‚dazu Kirf. Er und Gleichgesonnene wollen keine Mensa-Partys im Kleinformat, auch keinen
Rock-Keller installieren. Statt dessen plädieren sie für Kultur pur:
Lesungen, Vorträge zu
PUTZ 8/99
Räumlichkeiten für eigene Veranstaltungen offen. Essen gibt es im Keller vorerst nicht. Dursten muß jedoch keiner. Im Angebot befinden sich Getränke zu akzeptablen Preisen.
"Der Unicum-Keller", versichert der Student der..Geschichte und Politikwissen
Seit dem 3. November dieses Jahres lädt der Unicum-Keller auf dem Gelände Am Neuen Palais wieder zum Ver
weilen ein. Zum Start gab's eine zünftige Eröffnungsparty mit der Studi-Band"Dreamdiver".
Betrieben wird die Einrichtung nun von NIL e.V., einem seit drei Jahren existierenden Studentenkulturverein, dessen Vorsitz Marcel Kirf, übernommen hat. Ihm zur Seite stehen rund 15 Mitstreiter, die das Projekt betreuen. Daß der Start überhaupt glückte, ist jedoch nicht nur ihr Verdienst. Große Unterstützung kam in der Vorbereitung von der Universitätsleitung und vom ReferentInnenrat(RefRa) der Uni. Das, Gremium half bei der Klärung zahlreicher formaler Angelegenheiten und fungiert heute als Mieter der Räume. Für die nötigen Umbauarbeiten sorgte im Rahmen der Sanierung des Commun-Gebäudes das zuständige Dezernat der Hochschule.
Anliegen des Vereins ist es, zur kulturellen Vielfalt an der Uni beizutragen."Dabei möchten wir keineswegs in Konkurrenz
streitbaren Themen, Diskussionen über aktuelle Tagesfragen, kleine Konzerte, Musikabende für ein eher spezielles Publikum. Wert legt man auf Kooperation, zum einen mit weiteren studentischen Vereinigungen, zum anderen mit den Fachschaften,- die- hier möglicherweise Stammtische durchführen könnten. Ganz eng sollen nach den Plänen des Vereins die Beziehungen zum RefRa bleiben. Ihm stehen die
Foto: Fritze
schaft,"öffnet seine Türen im übrigen durchaus nicht nur für Studierende, sondern auch für interessierte Jugendliche der Stadt". Vorerst soll an drei Tagen in der Woche, montags bis mittwochs, ab 21.00 Uhr der Probebetrieb laufen. Klappt alles wie erhofft, planen die Vereinsmitglieder eine Erweiterung der Öffnungszeiten. Noch allerdings ist dies Zukunftsmusik. P.G.
Studienanfänger
„Studien- und Berufswahl 1999/2000“, die Infofibel für alle Studienbeginner, gibt es jetzt deutsch- und englischsprachig in Buchform und wöchentlich aktualisiert im Internet unter:
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Studien- und Berufswahl 1999/2000, 650 S., 10,80 DM, CD 14,80 DM
Gebührenordnung
Das_Studierendenparlament der Universität Potsdam hat die Gebührenordnung für das Sommersemester 2000 verabschiedet... Sie sieht eine Erhöhung des Beitrages von 10,DM auf 15,- DM vor. Notwendig geworden ist die Angleichung an den bundesweiten Standard, um die Sozialberatungen und die Arbeit der Fachschaften und Studierendengruppen weiterhin zu Sichern. Im neuen Haushalt solJen. auch‘. Rücklagen für Großprojekte wie das studentische Kulturzentrum in der Innenstadt und den UnicumKeller Am Neuen Palais gebildet werden. Zudem soll das Beratungsangebot für Studierende weiter ausgebaut werden. PUTZ
Mehr BAföGEmpfänger
Im Jahr 1998 wurden im Land Brandenburg 11538 Schüler und 7287 Studierende durch das Bundesausbildungsgesetz (BAföG) gefördert. Dies sind 25 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Brandenburg mitteilt. Damit setzt sich der bereits 1996 beginnende Trend eines Anstiegs von BAföG-Empfängern fort. Der durchschnittlich gezahlte Förderbetrag beträgt bei den Studierenden 572,DM, bei Schülern sind es 32,DM weniger. Studierende erhalten BAföG in der Regel zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als unverzinsliches Darlehen. Darüber hinaus können Studierende seit dem 1. August 1996 nach Überschreitung der Regelförderzeit ein verzinsliches Darlehen in Anspruch nehmen. Im Jahr 1998 nutzten im Land Brandenburg 134 junge Leute diese Möglichkeit. PUTZ
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