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Campus
Pool eröffnet
Nach zwei Jahren intensiver Vorbereitung wurde im April dieses Jahres einer von zwei neuen CIP-Schulungs-Pools (computer integrated programm) in Golm eröffnet. Dr. Tilo Köhn(r.) aus der Zentralen Einrichtung für Informationsverarbeitung und Kommunikation(ZEIK) nutzte dabei gleich die Gelegenheit, die vorhandene Ausstattung und damit verbundene Arbeitsmöglichkeiten zu erklären.
Den Studierenden, Lehrkräften und Mitarbeitern der Verwaltung steht an 30 Arbeitsplätzen modernste Technik zur Verfügung. Damit gibt es jetzt für alle Uni- Angehörigen
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zungen beziehungsweise-umverteilungen. Geplant ist, die Zuweisung einer willkürlich festgesetzten, nämlich an dem derzeitigen Gesamtvolumen der Professorenbesoldung orientierten„Kopfpauschale“, die sich aus einem relativ geringen Grundbetrag und variablen Gehaltsbestandteilen, die von den Fachbereichen nach im einzelnen noch näher zu bestimmenden Leistungskriterien verteilt werden, zusammensetzt. Wer in dem Verteilungskampf leer ausgeht, bleibt unter dem Endgehalt eines Studiendirektors, das dieser nicht durch Leistung, sondern allein durch Älterwerden erreicht. Weshalb ein solches Besoldungssystem, das bislang ohne
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Foto: Tribukeit
mehr Chancen zur Aus- und Weiterbildung.
Mit der Einrichtung des Pools ist es nun möglich, die Informations- und KommunikatiONS- Grundausbildung, Überblicksvorlesungen, Übungen und Tutorien in dem Raum im Haus 10 stattfinden zu lassen. Zur Verfügung stehen hier auch Digitalkameras, Internetdienste, Scanner und CD-Brenner.
Die Einrichtung des Pools kostete mehr als eine halbe Million Mark. Die Gelder für die neue Technik kamen sowohl vom Bund, dem Land als auch von der Deutschen Forschungsgemeinschaft. PUTZ
Für Prioritätensetzung
Landeshochschulrat zum Haushalt
Der Landeshochschulrat hat sich kürzlich mit dem Doppelhaushalt 2000/2001 und dem Anteil der Hochschulhaushalte am Landeshaushalt befasst.
Das Gremium verkennt nicht die Finanzlage des Landes Brandenburg, stellt aber zugleich fest, dass mit einem Anteil der Hochschulausgaben am Landeshaushalt in Höhe von 2,67 Prozent Wissenschaft keine Priorität besitzt. Der Landeshochschulrat sicht es als sehr bedenklich an, dass das Land Brandenburg seit Jahren in diesem Bereich die letzte Position im Vergleich der Bundesländer einnimmt.
Die Vorsitzende, Prof. Dr. Evelies Mayer, äußerte sich besorgt über die Haushaltsansätze für die Hochschulen, da eine Drosselung der Wissenschaftsausgaben mit Folgen für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung im Land verbunden sein werde. Sie betonte:“Unbedingt ausgenommen werden müssen die Hochschulen aus Stellenkürzungen, da sonst mühsam geschaffene Ausbildungskapazitäten vernichtet werden.“
Der Landeshochschulrat appelliert an die Abgeordneten des Landtages, die Haushaltsausgaben als eine Investition in die Zukunft des Landes zu betrachten. Ohne eine Ausgabenerhöhung werde die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen in den kommenden Jahren in Frage gestellt und damit auch die ökonomische Leistungsfähigkeit des Landes Brandenburg gefährdet. PUTZ
Euro-Infomobil
Das EU-Infomobil der Europäischen Kommission steht am 22. Mai 2000 zwischen 10.00 und 15.00 Uhr an der Mensa des Universitätskomplexes Am Neuen Palais. Neben studien- und ausbildungsbezogenen Informationen gibt das InfoTeam Auskunft zu den Organen der EU und zur aktuellen Europapolitik. An einen Computerterminal können aktuelle Adressen und weitere Infos abgerufen werden.
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Parallele im öffentlichen Dienst ist, gerade an den Hochschulen getestet werden soll, bleibt unklar. Es böte sich an, zunächst die Besoldung der Kabinettsmitglieder nach diesem Muster— geringes Grundgehalt und leistungsorientierte variable Bestandteile— zu regeln. Auf die Reaktion der Kolleginnen und Kollegen der Ministerin dürfte man gespannt sein.
Unausgegoren ist auch der Vorschlag zur Neuregelung der Qualifikation des Hochschullehrernachwuchses. FErklärtes Ziel ist die generelle Abschaffung der Habilitation, obwohl einige Fakultäten diese als bewährten und unverzichtbaren Nachweis wissenschaftlicher Befähigung betrachten. Die an der amerikanischen As
Uwe Hellmann
Für Prof. Dr. führen die neuen Vorschläge nicht
zu einer leistungsorientierteren Besoldung. Foto: Tribukeit sistenzprofessur orientierte, mit dem niedlichen Titel„Juniorprofessur“ versehene Qualifikationsstelle mag für einige Fakultäten eine sinnvolle Alter
native zur Habilitation darstellen. Dass die vorgesehene Übertragung selbständiger Forschungs- und Lehraufgaben auf promovierte Nachwuchswissenschaftler für einen Zeitraum von sechs Jahren, verbunden mit einer Zwischenevaluation nach drei Jahren, die zu einem zwangsweisen Ausscheiden führen kann, den „Wissenschaftsstandort Deutschland im Wettbewerb um die besten Nachwuchswissenschaftler international konkurrenzfähiger“ macht, dürfte aber nicht mehr als eine vage Hoffnung sein, zumal die Lebenszeitprofessur durch die Änderung des Besoldungssystems finanziell nicht an Attraktivität gewinnt. Prof. Dr. Uwe Hellmann/ Juristische Fakultät