Heft 
(1.1.2019) 04
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Campus

PUTZ 4/00

Vorbeugen ist besser als...

Seit 1997 gibt es zwischen der Hochschulleitung und dem Gesamtpersonalrat eine Dienstvereinbarung, die sich auf den Suchtmittel- und Alkoholmissbrauch bezieht. Zentrales Anliegen dieser Vereinbarung ist die Abwen­dung jeglicher Konsequen­zen, die sich aus Suchtmittel­und Alkoholmissbrauch er­geben können.

Zur Umsetzung der Vereinba­rung wurde die Arbeitsgruppe Suchtgefahren: gegründet. Die im Februar dieses Jahres präzisierten Aufgaben der Ar­beitsgruppe bestehen darin, mögliche Gefahren durch Er­mittlung und Veränderung be­günstigender Bedingungen ab­zuwenden. Des Weiteren geht es darum, verantwortungsvoll und sensibel mit den Betroffe­nen umzugehen. Auffälligkei­ten werden diskret behandelt, aber nicht verschleiert oder ba­gatellisiert und damit mis­sbrauchsbedingte Verletzun­gen arbeitsvertraglicher Pflich­ten vermieden. Nicht zuletzt soll durch kompetente Unter­stützung Hilfe zur Selbsthilfe gegeben werden. PUTZ

Arbeitsgruppe Suchtgefahren

Dr. Jörg Herboth, Hauptan­sprechpartner,

Tel.: 977-1830 Klaus-Peter Büschel, Tel.: 977-1454

Dr. Renate Heuchert, Tel.: 0331/9488632 Helga Krieger,

Tel.: 977-2384

Dr. Waltraud Lindner, Tel.: 977-2287 Christina Schäfer,

| Tel.: 977-1379

_ Michael Völker,

Tel.: 977-1360

4 NZzeige

Der Mann, der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing, kleine Steine weg­Zutragen.(China)

Brot für die Welt Posthank Köln 500 500-500

Vermittlung und Dialog

Unigesellschaft mit vielfältigen Aktivitäten

Acht Jahre schon existiert dieUniversitätsgesellschaft e.V.. Nicht nur die Zahl der Studierenden an der Univer­sität wuchs beständig an, auch die der Freunde und Förderer der Universität. Angesichts bevorstehender Aufgaben um den Wunsch nach weiterer Verstärkung nicht verlegen, zählt sie mitt­lerweile 170 Mitglieder ver­schiedenster Profession und aus unterschiedlichsten ge­sellschaftlichen Bereichen kommend, unter anderem Absolventen, Lehrende oder

Mitarbeiter in Industrie­und_Wirtschaftsunterneh­men.

Die Grundidee die allefeint; ist angesichts der Finanzmisere an den Universitäten insge­samt aktueller denn je. Mit Kooperieren, initiieren und partizipieren ließe sich kurz und bündig umschreiben, was von jeher für Universitäten und Bildungseinrichtungen unabdingbar war, nämlich sich um wirtschaftliche und gesell­schaftliche Verbindungen zu bemühen, um so das Niveau und das Innovationspotential in Forschung und Lehre zu halten und auszubauen. Uni­versitäten brauchen Partner in allen wesentlichen gesellschaft­lichen Bereichen. Und dies um so mehr, wenn die Zukunft von einem modernen und dienstleistungsorientierten Verständnis der Universität ab­hängt. Folglich sehen auch die Mitglieder der Universitätsge­sellschaft ihre_vorrangigste Aufgabe darin, Interesse und Verständnis für die an der Uni­versität vermittelten Wissens­gebiete sowie für ihre For­schungs- und Lehrtätigkeit zu wecken.

Vor diesem Hintergrund enga­giert sich die Universitätsge­sellschaft für die verschieden­sten Aktivitäten, um den Ent­wicklungsprozess ideell und materiell zu unterstützen, zu befördern und zu intensivie­ren. Der Aufbau eines Absol­ventennetzes von ehemaligen Studierenden und Professoren soll dabei erste Priorität erhal­

ten. Insgesamt hilft die Freun­desgesellschaft bei wissen­schaftlichen Veröffentlichun­gen ebenso wie bei der Reali­sierung von Symposien und Ausstellungen oder auch bei der Ausgestaltung des feierli­chen Festaktes anlässlich der Eröffnung des akademischen Jahres.

Die Vergabe des seit 1998 all­jährlich vergebenen Wissen­schaftspreises zur Förderung des wissenschaftlichen Nach­wuchses für die beste Disserta­tion im Wert von 5.000,00 DM ist eine Initiative der Uni­versitätsgesellschaft. Die regel­mäßige finanzielle Unterstüt­zung Wissenschafts- und kul­turorientierter Projekte und Veranstaltung der Universität

‚wie etwa das Leibnitzkolleg

Potsdam, das Osteuropäisch­deutsche Theaterfestival UNIDRAM oder das Uni­Sommerfest dienen nicht nur der Profil- und Imagebildung, sondern stärken auch das posi­tive Bild in der Öffentlichkeit.

Thomas Pösl/PÖK

Freunde suchen Freunde

Wer die Arbeit der Unigesell­schaft ideell und materiell un­terstützen will, kann dies tun, in dem er Mitglied in der Univer­sitätsgesellschaft wird. Er wende sich an die Geschäftsstelle, Petra Geltat, Tel.: 0331/977-1785 beziehungsweise-1362 oder schriftlich an Universitätsgesell­schaft Potsdam e.V., Am Neuen Palais, Haus 6, 14469 Potsdam.

Spende

Der Gesamtverband der Deut­schen Versicherungswirtschaft e.V. stellte dem Akademischen Auslandsamt der Universität Potsdam 7.000.- DM zur Ver­fügung. Aufgrund dieser Spende können im August 2000 etwa zehn russische Stu­dierende am Internationalen

SommersprachkursSans Souci an der Uni teilnehmen. PUTZ

Wahlen der Gremien

Die Uni Potsdam steht er­neut vor Wahlen. Bei der am 27.028 und 229. Juni dieses Jahres stattfindenden Stimmabgabe soll über die Zusammensetzung des Se­nats und der Fakultätsräte entschieden werden.

Der Senat besteht aus sechs Vertretern der Gruppe der Hochschullehrer, zwei Vertre­tern der Gruppe der Studie­renden, ebenfalls zwei Ver­tretern der Gruppe akademi­scher Mitarbeiter und einem Vertreter aus der Gruppe der Mitarbeiter aus Technik und Verwaltung. In den Fakultäts­räten sitzen ebenfalls Abgeord­nete aller Statusgruppen, die paritätische Zusammensetzung gleicht der des Senats der Uni­versität Potsdam.

Bevor allerdings die Gremien­mitglieder tatsächlich gewählt werden, liegen zunächst ein­mal die Wählerverzeichnisse noch bis zum 29. Mai dieses Jahres aus. Einzusehen sind sie zwischen 9.00 und 15.00 Uhr im zentralen Wahlbüro in der Geschäftsstelle des Wahlaus­schusses, Am Neuen Palais, Haus 09; Raum1.Z07(Tel: 977-1673). Einblick können Interessierte auch in den De­kanatsverwaltungen der Fakul­täten nehmen.

Das Einreichen von Wahlvor­schlägen für die universitären Gremien ist ebenfalls noch bis zum 29. Mai 2000, 15.00 Uhr möglich. Ihre Prüfung erfolgt auf der Sitzung des Wahlaus­schusses am 31]. Mai, danach schließt sich die hochschulöf­fentliche Bekanntmachung der zugelassenen Wahlvorschläge an.

Wieder angeboten wird die Möglichkeit der Briefwahl. Die Unterlagen hierfür gibt es vor der Wahl in der Geschäftsstelle des Wahlausschusses und während der Wahl bei einem der Wahlhelfer in den Wahllo­kalen. Der Briefwahlumschlag kann in jedem der drei Wahllo­kale oder in der Geschäftsstelle des Wahlausschusses bis zum 29. Juni 2000, 15.00 Uhr ab­gegeben werden.

D.G. 7