Heft 
(1.1.2019) 07
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PUTZ 7/00

UNI aktuel|

Wie weiter mit den Zentren?

Die derzeit neun an der Uni­versität Potsdam bestehenden Interdisziplinären Zentren bil­den eine wichtige Säule im Bestreben der Hochschule, den interdisziplinären Ansatz in Lehre und Forschung zu verstärken. Diese Strukturein­heiten nahmen 1993/1994 auf Beschluss des Gründungs­senates ihre Arbeit auf.

Das Rektorat beauftragte kürz­lich die Senatskommission für Forschung und wissenschaft­lichen Nachwuchs(FNK), Bewertung der Zentren vorzu­nehmen und Empfehlungen für deren Entwicklung auszuspre­chen.

eine

Die FNK hatin. ihren Beratungen ein Gliederungsras­ter für die. Bewertung; der Zentren erarbeitet, um. die unterschiedlichen inhaltlichen Ausrichtungen und organisa­torischen Erscheinungsbilder vergleichen zu können.

Die Evaluation der. Zentren basierte sowohl auf der inhalt­lichen Analyse als auch auf der Analyse der Ausstattung in säch­licher und personeller Hinsicht. Die FNK orientierte sich dabei insbesondere am Beitrag der Zentren für die Profilbildung der Uni und am Konzept der Einrichtungen für deren Fort­führung.

Den Empfehlungen der FN K folgend, beschloss das Rektorat für sechs Zentren, also die über­wiegende Zahl, die Wei­terführung für die nächsten drei Jahre, allerdings mit Hinwei­sen zur Profilschärfung.

Über die Weiterführung des Zentrums für Australienfor­schung, des Zentrums für Gerechtigkeitsforschung und des MenschenRechtsZentrums wird in Jahr be­ziehungsweise zu Beginn des Jahres 2001 nach Vorlage entsprechender Konzeptionen neu entschieden.

einem

Zentren: wurden des Weiteren verpflichtet, in Abständen von ‚drei Jahren Arbeitsberichte vorzulegen.

B.E.

Alle

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Uni kooperiert mit Schulen

Verträge unterzeichnet

Schon seit Jahren gibt es zwi­schen einigen Potsdamer Schulen und der Universität Potsdam gute Kontakte. Nachdem bereits im vergan­genen Jahr Verträge über eine Zusammenarbeit mit zwei Potsdamer Schulen ab­geschlossen wurden, folgte jetzt die Verabschiedung weit­erer Vereinbarungen.

fachdidaktische Praktika Exemplarisch

auch durchzuführen. für das funktionierende Mitein­ander steht seit längerem auch die Arbeit an gemeinsamen Vorhaben. So verwirklichen zum Beispiel die Medienpädagogen der Alma mater ein Medienpro­jekt mit Schülern der Voltaire­Gesamtschule, existieren Wis­senschaftliche Untersuchungen

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Gemeinsame Projekte im Bereich Medien, Sport oder auch Weiterbildung wollen die Uni und Potsdamer Schulen künftig gemeinsam bearbeiten. Hierzu wurden

im Juli entsprechende Verträge unterzeichnet.

Am. 13: Juli. dieses Jahres unterzeichneten: Prof. Dr. Gabriele Blell, Vizepräsidentin der. Uni, sowie#Ortrud Meyhöfer für:ıdie Voltaire­Gesamtschule, Rüdiger Ziemer für die SportschuleFriedrich Ludwig Jahn. und. Holger Rupprecht für das Humboldt­Gymnasium entsprechende Ko­operationsvereinbarungen.

Das damit verbundene Ziel besteht in. der. partner­schaftlichen Nutzung der Po­tenzen der universitären Lehre und Forschung und der Bil­dungs- und Erziehungsarbeit der Schulen.

An allen drei Schulen hatten bereits. in der Vergangenheit Studierende aus Lehramtsstu­diengängen die Möglichkeit, Hospitations-, Diagnostik- wie

Foto: Fritze

der Uni-Sportwissenschaftler an der Sportschule, die sich. mit Fragen zur Persönlichkeitsent­wicklung befassen.°Schulpäda­gogische Forschungen zur Studierfähigkeit von Schülern laufen gegenwärtig insbeson­dere am Humboldt-Gymnasi­um.

Geplant ist nun der Start eines Pilotprojekts, das sich vor allem der Sekundarstufe II zuwendet und sowohl die Weiterbildung von Lehrern vorsieht als auch eine bessere Vorbereitung der Schüler aufs Studium.

Dazu gibt es voraussichtlich auch eine Zusammenarbeit bei der Gestaltung der Leistungs­kurse in verschiedenen Fächern, unter anderem der Mathematik.

P.G.

Ausweitung nun beabsichtigt

Die Wirtschafts- und Sozialwis­senschaftliche Fakultät der Universität Potsdam bietet Interessenten die Möglichkeit, sich ebenfalls an der schon seit 1999 bestehenden Zusammen­arbeit mit der Sadat-Academy for Management Sciences in Kairo zu beteiligen. Die: Kooperation, über die PUTZ bereits in ihrer Ausgabe 1-2/2000 berichtete (http: //wwwiun potsdam.de/u/putz/jan0%/ indjan.htm), findet im Rahmen des DAAD-ProgrammsFörde­Partnerschaften mit Entwicklungzs­

rung von Hochschulen in

ländern statt.

gemeinsamen Forschung und und Do­

Bereiche der Arbeit sind Lehre, Professoren­zentenaustausch, gemeinsaıne Symposien, Studenten- und Promovendenaustausch, Prak­tikavermittlung und die mo­derne Kommunikationstechn:k. Der DAAD hät auch für 2001/2002 die Förderung zu­gesichert.

In dieser Zeit sollen insbeson­dere die Themen Umweltma­nagement und Dezentralisie­rung/Urban Management inhaltliche Schwerpunkte dır­stellen.

Schon heute besitzt die Zusammenarbeit nicht nur bıla­teralen Charakter.

Denn auch die Juristische Fakultät und die Zentrale Einrichtung: für Informa

tionsverarbeitung und Kom: munikation(ZEIK) der Pots­damer Hochschule bringen sich in das Projekt mit ein.

Interessierte Studenten und Wissenschaftler, die sich bei spielsweise im Rahmen von For schungsaufgaben, Diplom- oder Dissertationsthemen mit den geplanten Schwerpunkten be: schäftigen, können sich bei Prof. Harald Fuhr oder Dr. Renat Schmidt aus der Wirtschafts und Sozialwissenschaftlichen Fakultät unter

Tel. 0331/977-3218,:3417 melden.

PUTZ