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UNI aktuel|
Wie weiter mit den Zentren?
Die derzeit neun an der Universität Potsdam bestehenden Interdisziplinären Zentren bilden eine wichtige Säule im Bestreben der Hochschule, den interdisziplinären Ansatz in Lehre und Forschung zu verstärken. Diese Struktureinheiten nahmen 1993/1994 auf Beschluss des Gründungssenates ihre Arbeit auf.
Das Rektorat beauftragte kürzlich die Senatskommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs(FNK), Bewertung der Zentren vorzunehmen und Empfehlungen für deren Entwicklung auszusprechen.
eine
Die FNK hat„in. ihren Beratungen ein Gliederungsraster für die. Bewertung; der Zentren erarbeitet, um. die unterschiedlichen inhaltlichen Ausrichtungen und organisatorischen Erscheinungsbilder vergleichen zu können.
Die Evaluation der. Zentren basierte sowohl auf der inhaltlichen Analyse als auch auf der Analyse der Ausstattung in sächlicher und personeller Hinsicht. Die FNK orientierte sich dabei insbesondere am Beitrag der Zentren für die Profilbildung der Uni und am Konzept der Einrichtungen für deren Fortführung.
Den Empfehlungen der FN K folgend, beschloss das Rektorat für sechs Zentren, also die überwiegende Zahl, die Weiterführung für die nächsten drei Jahre, allerdings mit Hinweisen zur Profilschärfung.
Über die Weiterführung des Zentrums für Australienforschung, des Zentrums für Gerechtigkeitsforschung und des MenschenRechtsZentrums wird in Jahr‘ beziehungsweise zu Beginn des Jahres 2001‘ nach‘ Vorlage entsprechender Konzeptionen neu entschieden.
einem
Zentren: wurden des Weiteren verpflichtet, in Abständen von ‚drei Jahren Arbeitsberichte vorzulegen.
B.E.
Alle
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Uni kooperiert mit Schulen
Verträge unterzeichnet
Schon seit Jahren gibt es zwischen einigen Potsdamer Schulen und der Universität Potsdam gute Kontakte. Nachdem bereits im vergangenen Jahr Verträge über eine Zusammenarbeit mit zwei Potsdamer Schulen abgeschlossen wurden, folgte jetzt die Verabschiedung weiterer Vereinbarungen.
fachdidaktische Praktika Exemplarisch
auch durchzuführen. für das funktionierende Miteinander steht seit längerem auch die Arbeit an gemeinsamen Vorhaben. So verwirklichen zum Beispiel die Medienpädagogen der Alma mater ein Medienprojekt mit Schülern der VoltaireGesamtschule, existieren Wissenschaftliche Untersuchungen
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Gemeinsame Projekte im Bereich Medien, Sport oder auch Weiterbildung wollen die Uni und Potsdamer Schulen künftig gemeinsam bearbeiten. Hierzu wurden
im Juli entsprechende Verträge unterzeichnet.
Am. 13: Juli. dieses Jahres unterzeichneten: Prof. Dr. Gabriele Blell, Vizepräsidentin der. Uni, sowie#Ortrud Meyhöfer für:ıdie VoltaireGesamtschule, Rüdiger Ziemer für die Sportschule“Friedrich Ludwig Jahn”. und. Holger Rupprecht für das HumboldtGymnasium entsprechende Kooperationsvereinbarungen.
Das damit verbundene Ziel besteht in. der. partnerschaftlichen Nutzung der Potenzen der universitären Lehre und Forschung und der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schulen.
An allen drei Schulen hatten bereits. in der Vergangenheit Studierende aus Lehramtsstudiengängen die Möglichkeit, Hospitations-, Diagnostik- wie
Foto: Fritze
der Uni-Sportwissenschaftler an der Sportschule, die sich. mit Fragen zur Persönlichkeitsentwicklung befassen.°Schulpädagogische Forschungen zur Studierfähigkeit von Schülern laufen gegenwärtig insbesondere am Humboldt-Gymnasium.
Geplant ist nun der Start eines Pilotprojekts, das sich vor allem der Sekundarstufe II zuwendet und sowohl die Weiterbildung von Lehrern vorsieht als auch eine bessere Vorbereitung der Schüler aufs Studium.
Dazu gibt es voraussichtlich auch eine Zusammenarbeit bei der Gestaltung der Leistungskurse in verschiedenen Fächern, unter anderem der Mathematik.
P.G.
Ausweitung nun beabsichtigt
Die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Potsdam bietet Interessenten die Möglichkeit, sich ebenfalls an der schon seit 1999 bestehenden Zusammenarbeit mit der Sadat-Academy for Management Sciences in Kairo zu beteiligen. Die: Kooperation, über die PUTZ bereits in ihrer Ausgabe 1-2/2000 berichtete (http: //wwwiun potsdam.de/u/putz/jan0%/ indjan.htm), findet im Rahmen des DAAD-Programms“FördePartnerschaften mit Entwicklungzs
rung von Hochschulen in
ländern” statt.
gemeinsamen Forschung und und Do
Bereiche“ der Arbeit sind Lehre, Professorenzentenaustausch, gemeinsaıne Symposien, Studenten- und Promovendenaustausch, Praktikavermittlung und die moderne Kommunikationstechn:k. Der DAAD’ hät‘ auch für 2001/2002 die Förderung zugesichert.
In dieser Zeit sollen insbesondere die Themen Umweltmanagement und Dezentralisierung/Urban Management inhaltliche Schwerpunkte dırstellen.
Schon heute besitzt die Zusammenarbeit nicht nur bılateralen Charakter.
Denn auch die Juristische Fakultät und die Zentrale Einrichtung: für Informa
tionsverarbeitung und Kom: munikation(ZEIK) der Potsdamer Hochschule bringen sich in das Projekt mit ein.
Interessierte Studenten und Wissenschaftler, die sich bei spielsweise im Rahmen von For schungsaufgaben, Diplom- oder Dissertationsthemen mit den geplanten Schwerpunkten be: schäftigen, können sich bei Prof. Harald Fuhr oder Dr. Renat‘ Schmidt aus der Wirtschafts und Sozialwissenschaftlichen Fakultät unter
Tel. 0331/977-3218,:3417 melden.
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