Heft 
(1.1.2019) 08
Einzelbild herunterladen

PUTZ 8/00

UNI aktuel|

Juristen feiern

100 Jahre Bürgerliches Gesetzbuch ist das Thema des diesjährigen Tages der Juristi­schen Fakultät der Universität Potsdam.

Die Veranstaltung findet am 15. November 2000 statt. Fachvorträge und eine Podiumsdiskussion stehen dabei auf dem Programm. Unter anderem wird Lothar de Maiziere, erster und letzter demokratisch gewählter Minis­terpräsident der DDR, sprechen.

Mit dem Tag der Juristischen Fakultät ist ein Akademischer Festakt verbunden, auf dem der Wolf-Rüdiger-Bub-Preis zur Förderung des juristischen Nachwuchses verlichen und Promotionsurkunden über­reicht werden. Den Abschluss des Tages bilder der Juristenball.

Die Veranstaltung beginnt um 13.00 Uhr und findet im Uni­Komplex Babelsberg, August­Bebel-Straße 89, Hauptgebäu­de, Hörsaal 2.15 statt.

Karten für den Ball sind über den Fachschaftsrat der Juristischen Fakultät, Tel.: 0331/977-4601, erhältlich.

PUTZ

Korrektur

In unserem Artikel über die Grundsteinlegung für den Neubau des Hasso-Plattner­Instituts, PUTZ 7/00, hat sich bedauerlicherweise der Fehler­teufel eingeschlichen. Selbstverständlich erfolgte der feierliche Akt in der Babelsber­ger August-Bebel-Straße und nicht wie irrtümlich gemeldet in Golm. Wir bitten unsere Leser um Entschuldigung.

Die Redaktion

Nichts kann den] Menschen mehr stärken, als das Vertrauen, das

man ihm entgegenbringt. (A. von Harnack) Brot für die Welt Posthank Köln 500 500-500

Salz in der Suppe

Begrüßung der Erstsemestler

Trotz der komplizierten Finanzsituation erfreut sich die Uni Potsdam ungebrochener Beliebtheit bei jungen Leuten.

Das zeigen auch die Immatrikulationszahlen für das Wintersemester 2000/2001: Etwa 3000Neue haben sich eingeschrieben. Bevor für sie jedoch der Ernst des neuen Lebensabschnitts, also der Studienalltag, begann, wurden sie im Zentrum der Stadt, im Hans Otto Theater vom Bürgermeister und der Uni­Leitung willkommen geheißen. Rektor, Prof. Dr. Wolfgang Loschelder, ermunterte die Neuen dazu, sich gerade in den für die Uni so komplizierten

Zeiten aktiv am universitären Leben zu beteiligen. Er gab ihnen mit auf den Weg,

engagiert zu studieren, aber

auchnach rechts und links zu

schauen. Mit Vorschuss­lorbeeren bedachte Till Meyer vom AStA seine zukünftigen Kommilitonen Sie seiendas intellektuelle Salz in der Potsdamer Suppe. Gesellig klang Erstsemester­begrüßung aus: bei Bier und Brezeln gab es Gelegenheit, mit Kommilitonen und Hoch­schulangehörigen, hier mit Vizepräsident Prof. Dr. Jürgen Rode, ins Gespräch zu kommen.

die

B.E./Foto: Fritze

Schulausstellung

Unter dem TitelAufbruch und Gleichschaltung- Lebendige Reformpädagogik an den Bre­mer Versuchsschulen und ihr Ende 1933 ist in der Zeit vom 14. November bis zum 7. De­zember 2000 eine Ausstellung an der Universität Potsdam zu sehen. Veranstalter sind die Professur für Historische Päda­gogik(Geschichte des Erzie­hungs- und Bildungswesens) und die ihr angeschlossene Forschungsstelle für Berlin­Brandenburgische Bildungs­geschichte. Die Ausstellung zeigt Bilddokumente und Ob­ekte aus den drei Arbeits- und

Lebensgemeinschaftsschulen, die 1920 und 1921 in der Hansestadt Bremen gegründet wurden. Über die reformpäda­gogische Praxis der Weimarer Zeit hinaus wird auch auf die Zeit des Nationalsozialismus eingegangen.

Die Ausstellung wird im Foyer des Hauses 14 im Uni-Komplex Golm, Karl-Liebknecht-Straße 24-25 werktags von 9.00 bis 17.00 Uhr gezeigt. Die Fröffnung findet am 14. November 2000 um 17.00 Uhr im Raum 0.21-0.23 statt.

PUTZ

Alles über Medien

In diesem Wintersemester startete der Modellstudien­gangEuropäische Medien­wissenschaft, ein gemein­sames Projekt der drei Pots­damer Hochschulen.

Beteiligt sind neben der Uni Potsdam, an sich die Studierenden auch einschreibe

der

müssen, die Fachhochschule Potsdam und teilweise die Hochschule für Film und

FernsehenKonrad Wolf.

Der Studiengang will dazu beitragen, kultureller Hürden zu einem gemeinsamer europäischen Medienmarkt

die

überwinden.

Trotz der fortschreiten«den Globalisierung ist zu erwarten, dass kulturelle Muster der Medienproduktior und-rezeption erhalten bleiben Die Studierenden sollen deshalb

kul­

verschiedene

lernen, die spezifischen turellen Bezüge europäischer Medienprodukte zu erkennen,

damit umzugehen und nationale Medienerzeugnisse transfer er bar zu machen.

Die möglichen Betätigur gs felder für die Absolventen sind vielfältig. Sie reichen von de Redaktionsbegleitung in Hilm und Fernsehen über den Ber-ich der neuen Medien bis hin 7um internationalen Medienman:g®) ment.

Die Ausbildung gliedert sich| einen Bachelorstudiengang m! einer Regelstudienzeit von Arch Jahren. Daran kann sich ein in

Allgemeinen zwei Jahre dauer

der Masterstudiengang aM schließen. Pro Jahr werde! maximal 25 Studierend

aufgenommen. Erwünscht sin praktische Medienerfahrung und Kenntnisse in zw europäischen Fremdsprachen.

Aufgebaut ist das Studium a vier Modulen, die auch de europäischen Vergleich im Auf behalten.

Die Studierenden sollen ein Teil des Studiums an einer at" ländischen kooperierend' Hochschule absolvieren.

uf