Heft 
(1.1.2019) 08
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UNI aktuell

PUTZ 8/00

Fehlender Zugang zur Fach­literatur kann bei den Studierenden in Babelsberg nicht mehr als Begründung für mangelnde Seminarvorbe­reitung herhalten. Denn schlechte Bibliotheksbedin­gungen im_Babelsberger Unikomplex gehören der Vergangenheit an.

Nach zweijähriger Bauzeit konn­te am 23. Oktober 2000 die Bereichsbibliothek Babelsberg offiziell an die Nutzer übergeben werden. Damit ist nach Einweihung des Verfügungsgebäudes auf dem Wissenschaftscampus in Golm,

der

der Grundsteinlegung des Fasso-Plattner-Instituts in Babelsberg in diesem Jahr ein drittes wichtiges Bauvorhaben der Uni Und das,

obwohl esin dieser Zeit und in

realisiert.

diesem Land nicht selbstver­ständlich ist, dass die Wissenschaft, dass die

Hochschulen Erfolge feiern

können, die ihre Ausstattung aus

Benutzerfreundliche Bedingungen finden Studierende und Uni­Mitarbeiter in der jetzt übergebenen Bereichsbibliothek Babelsberg vor. Im Freihandbereich stehen ihnen 250.000 Bände zur Verfügung.

Foto: Tribukeit

staatlichen Mitteln betreffen, 0 Uni-Rektor Prof: Dr. j Wolfgang Loschelder. Im Haus 5 des Babelsberg sind Bestände für die

Standortes nun die Bereiche

Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften unterge­bracht. Mit der Übergabe des 9,5 Millionen DM teuren Baus mit einer Hauptnutzfläche von 2900 m2 verbessern sich die Bedingungen für Lehrende und Studierende entscheidend. Die

Große Räume, viel Licht und Ruhe

Bereichsbibliothek Babelsberg eröffnet

Bibliotheksbenutzung unter modernen Bedingungen. Große Räume, viele

Arbeitsplätze, Ruhe und natür­liches Licht nach zehn Jahren Quälerei in engen, ungeeigneten Kammern ist erstmals wis­

senschaftliches Arbeiten auch am

Dr. Ulrich Schmidt, Abteilungsleiter im brandenburgischen Wissenschaftsmi­nisterium, überreichte am 23. Oktober 2000 Bibliotheksdirektorin Barbara Schneider-Eßlinger, symbolisch den Schlüssel für die Bereichsbibliothek

Babelsberg.

früher schwer zugänglichen Bestände sind nun in einem Haus vereint. 100 Leseplätze am

alten Ort stehen 400 im neuen

Haus gegenüber. Der Frei­handbestand ist von 110.000

Bänden auf 250.000 angewach­sen. In der Bereichsbibliothek Babelsberg befinden sich insge­samt etwa 400.000 Bände. Darüber hinaus kann auf Zeitschriften sowohl in elektro­in konven­auf eine

auch und

nischer als tioneller Form Lehrbuchsammlung zurückge­griffen werden. Des Weiteren stehen rund 20 einschlägige CD-Rom-Datenbanken zur Verfügung, die auch von allen Arbeitsplätzen der Wissenschaft­ler nutzbar sind. Ein PC-Pool, 175 PC-Netzanschlüsse und 400 Leseplätze ermöglichen eine

Foto: Tribukeit

Griebnitzsee unter vernünftigen Bedingungen möglich, meint Andreas Schackert vom AStA dem Unit

Auch für die Bibliotheksdirek­torin Barbara Schneider­Eßlinger ist mit dem Bau das benutzerfreundliche Konzept für diese Bibliothek aufgegan­gen. In Bezug auf die Arbeits­und Benutzerbedingungen nimmt die Babelsberger Bibliothek innerhalb der Uni nun den Spitzenplatz ein. Die Bibliotheksdirektorin wünscht sich allerdings, dass dies nicht auf Dauer so bleibt. Vielmehr müsse es in Zukunft ein Gleichgewicht gut ausgestatteter Bibliotheken an allen drei Standorten geben.

B.E.

IQ Brandenburg

Der Tag der Wissenschaft und Forschung 2000 lädt am 16. November von 9 bis 17 Uhr Schülerinnen und Schüler der 12. und 13. Klassen Branden­burger Gymnasien sowie Lehrerinnen und Lehrer mit einem unterhaltsamen und vielseitigen Programm auf den Telegrafenberg ein. Die Veranstaltung der Brandenburger Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen präsentiert in drei Teilen aktuelle Wissenschafts- und Forschungs­arbeit. Zum einen finden Vorlesungen für Schüler zu Themen der Geowissenschaften, der Physik, Kommunikation, Ökologie, Wirtschaft, Gesund­heit oder Politik statt. Zum anderen erhalten Lehrerinnen und Lehrer in für sie konzipierten Vorträgen diverse Diskussionsanregungen darüber, wie sie schnell und gut aktuelles Wissen in den Unterricht integrieren können. Schließlich setzen Ausstellungen der Wissenschaftseinrichtungen und Schulbuchverlage praktische Akzente:

Im Rahmen dieses Tages öffnen das GeoForschungsZentrum, das Potsdam-Institut für Klima­folgenforschung, das Alfred­Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung und das Astrophysikalische Institut für die potentiellen Studentinnen und Studenten ihre Türen.

Begegnungen mit Wissenschaft­lerinnen und Wissenschaftlern sollen die Möglichkeit bieten, eigene berufliche Interessen mit Neugierde und Spaß zu hinter­fragen.

Organisiert und veranstaltet wird der Tag der Wissenschaft und Forschung 2000 durch das Referat für Presse-, Öffent­lichkeits- und Kulturarbeit der Universität Potsdam in Zusam­menarbeit mit dem GeoFor­schungsZentrum und der Fachhochschule Potsdam.

Das Programm findet man im Internet unter: www.uni-pots­dam.de/u/presse/wifo/index. htm

Janny Glaesmer/Steffen Kaye

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