PUTZ 8/00
Reisen in der Frühen Neuzeit
Unter dem Titel“Reisen in der Frühen Neuzeit” anstalten das Forschungszentrum für Europäische Aufklärung Potsdam und das Institut für Germanistik der Universität Potsdam im Wintersemester 2000/2001
eine Vortragsreihe.
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Im Zentrum dieser öffentlichen Veranstaltungen stehen Fragen nach der Funktion des Reisens in der Epoche der Aufklärung, Wahrnehmung des Fremden sowie der schriftlichen Überlieferung von Reiseberichten als Zeugnis und Medium von Wissensund Kulturvermittlung.
der
Die nächsten Vorträge finden statt: Donnnerstag, 2000
“Das Reisen und Nachwelt: Quellenzeugnisse des Reisens in Archiven, Bibliotheken und Museen”, Referent: Dr. Jill Bepler (Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel)
16. November
die
Donnerstag, 14. Dezember 2000
“Frühe europäisch-asiatische Dialoge‘ am Beispiel der ‚Malabarischen Korrespondenz‘(1714-1717)”, Referent: Dr. Michaela
Holdenried(Freie Universität Berlin)
Donnerstag, 18. Januar 2001 “Reise in die Moderne: Alexander von Humboldt in Amerika”,
Referent: Prof. Dr. Ottmar Ette(Universität Potsdam)
Donnerstag, 01. Februar 2001 “Vom Reisen in der Kutschenzeit”,
Referent: Dr. Wolfgang Griep (Eutiner Landesbibliothek)
Die Veranstaltungen finden im Forschungszentrum‘ Europäische Aufklärung Potsdam in der Gregor-Mendel-Str. 21/22 jeweils ab 17.00 Uhr statt.
PUTZ
Europakompetenz muss wachsen
Justizminister Kurt Schelter an der Uni
Angesichts der Tatsache, dass mehr und mehr europäische Vorschriften auf allen Rechtsgebieten in den juristischen Alltag drängen, ist es notwendig, dass sich die Studierenden stärker als in der Vergangenheit Europa zuwenden. Dies betonte der brandenburgische Minister der Justiz und für Europaangelegenheiten, Prof. Dr. Kurt Schelter, am 18. Oktober 2000 bei seinem Besuch an der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam.
Er befasste sich in seinem Referat mit dem Thema “Europa: Ein Raum: der
Freiheit, der Sicherheit und des Rechts- Unsere Hausaufgaben“.
Die Herausforderungen, die im Zusammenhang mit der Osterweiterung und der weiteren Vertiefung politischen Union stehen, dürften keine Angelegenheit der Europaexperten bleiben, sondern müssten zu einem Anliegen aller Bürger werden, so auch Studierenden. Schon jetzt sehe beispielsweise die“Brandenburgische Juristenausbildungsordnung“ vor, dass von jedem
der
der
Kandidaten im ersten juristischen Staatsexamen Kenntnisse des Europarechts erwartet werDie staatlichen müssten
den können. Universitäten durch Anpassung ihrer Ausbil
sich
dung diesen Anforderungen künftig verstärkt stellen, so Schelter.
Im Gespräch des Ministers mit Mitgliedern des erweiterten Fakultätsrates hob er die Bedeutung der Juristischen Fakultät für die Universität Potsdam hervor. Nach seiner Meinung haben die beiden Juristischen Fakultäten Brandenburgs nach den schwierigen Aufbaujahren inzwischen in der Ausbildungsqualität einen beachtlichen Stand erreicht. Dies dokumentiere auch der Umstand, dass Brandenburgs Studierende und Referendare im Vergleich der neuen Länder Resultate erzielen. Der Erhalt einer breiten grundständigen Juristenausbildung sei Sicht Justizministeriums, und zwar auch unter ‚Kosten-NutzenGesichtspunkten, für Standort Brandenburg unverzichtbar.
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des
aus
den
Im Rahmen des Gesprächs regte der Minister an, dass das Justiz
ministerium und die Juristische Fakultät der Universität Potsdam künftig ihren Gedankenund die Zusam menarbeit weiter vertiefen soll
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Bescheinigte der Juristischen Fakı der Universität Potsdam eine beachtlichen Stand der Ausbildung qualität: Brandenburgs Justizminı ter Prof. Dr. Kurt Schelter.
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Der Beginn dieser Zusammen} arbeit sei auch mit der durch Ihr initiierten Veranstaltungsreihe “Jour fixe“ gemacht. In diesen Rahmen werden aktuelle jur'st! sche‘. Themen diskutiert.
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Uni und BARMER
Das Zentrum für Hochschulsport der Universität Potsdam und die BARMER kooperieren- jetzt auf vertraglicher Grundlage. Am 4.
kooperieren
Oktober 2000 unterzeichneten der ehemalige Kanzler der Uni, Alfred Klein(2.vr.), und der Bezirksgeschäftsstellenführer der BARMER Potsdam, Klaus-Peter
Strunk, hier mit der Leiterin de Zentrums für Hochschulsport Dr. Petra Krenzien(r.) un“
Angelika Schumann, Ge schäftsbereichsleiterin Mar keting und Vertrieb de BARMER,(l.), eine ler
einbarung. Die Zusammenarbe betrifft insbesondere die Be reiche Information, Beratung Öffentlichkeitsarbeit und Wer bung.
So sponsert die BARMER de Druck erscheinenden Programmheft“ Hochschulsportes. D Krankenkasse nutzt Räume dd“ Universität und führ Beratungsstunden an del Hochschule durch.
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B.E./Foto: Frit