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(1.1.2019) 08
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UNI aktuell

PUTZ 8/00

Aus dem Senat

In seiner 74. Sitzung am 14. September 2000 beriet der Senat unter anderem über:

chulpraktika

Der Senat hat die Änderung cer Ordnung für schulpraktis­che Studien in den Lehramts­studiengängen an der Univer­sität Potsdam zustimmend zur Henntnis genommen.

1ehramt Informatik

ler Senat hat die Studienord­rung und die Besonderen Prü­f ıngsbestimmungen für das lehramt Informatik zustim­end zur Kenntnis genom­1en.

Fochschulinformationstag Der Hochschulinformations­tag der Universität Potsdam wird am 23. Mai 2001 statt­finden.

In der 75. Senatssitzung am 19. Oktober 2000 wurden folgende Beschlüsse gefasst:

Nauer Senatsvorsitzender

Die 75. Sitzung des Senats war zugleich die konstituierende Stzung des neu gewählten Se­nıts. Prof. Manfred Görtema­ker wurde mit sechs Stimmen zum neuen Vor­sitzenden des Senats gewählt. Dr. Uta Sändig unterlag Mmit drei Stimmen.

EEE

Der Senat empfiehlt den Fakultäten, sich dem von der FNK vorgeschlagenen Ver­fahren anzuschließen, wonach grenzüberschreitende Promo­tionen im Rahmen des Cotutelle de These-Verfahrens auch dann durchgeführt wer­den können, wenn die Promotionsordnungen das Verfahren nicht in vollem Maße regeln.

Weitere Informationen sind über Birgit Köhler, Ge­Schäftsstelle des Senats, Tel.: 77-1732, erhältlich. S

Alles alteingesessener Mittelbau?

Positionen zweier Senatsmitglieder

Am Rande des Wahlprocederes zum neuen Senat war erstmals die Frage zu hören:Fred Albrecht und Uta Sändig ­wer sind die eigentlich und wofür stehen die? Wir deuten diese Frage als ein Signal für eine sich wandelnde Personal­situation an unserer Univer­sität.

Deshalb nutzen wir hiermit die Gelegenheit, wesentliche von uns vertretene Positionen kurz zu umreißen.

Der erste Anstoß für unser nun­mehr fast zehnjähriges Engage­ment in verschiedenen Gremien der akademischen Selbstverwal­tung ging von der Einsicht aus, um den Erhalt und das Selbst­verständnis einer Statusgruppe kämpfen zu müssen, die an den Ostuniversitäten viel größer war und in relativer Unabhängigkeit ein breiteres Tätigkeitsspektrum abdeckte als an den Westuniver­sitäten: die Gruppe der wis­senschaftlichen Mitarbeiter auf Dauerstellen, die ihren Arbeits­schwerpunkt in Lehre und Beratung gewählt hatte und darüber hinaus mehrheitlich in Forschungsprojekte eingebun­den war oder diese gar leitete.

Diese Gruppe hat sich mittler­weile deutlich verringert. Zwar konnte- im Gegensatz zu anderen Universitäten /Ost die massenhafte Kündigung von Mittelbauern verhindert wer­den und wurden relativ sozialverträgliche Lösungen für solche Mitarbeiter gefunden, die nicht mehr ins Profil der neu (oder besserum-) gegründe­ten Uni Potsdam passten, aber inzwischen schlagen auch die Vorruhestandsregelungen und der wohlverdiente Ruhestand kräftig zu Buche.

Einigen alteingesessenenMit­telbauern gelang das Kunst­stück, in die Professorenriege aufzusteigen, wenn auch meist nur im Rahmen einer außeror­dentlichen(sprich: entschieden unterbezahlten) Professur. Stel­genannten

len, die auf die sind

Weisen frei wurden, entweder nicht wieder besetzt zu schlechteren

worden oder

Konditionen; mittlerweile sind befristete 2 S-Hoder san 2 Stellen die Regel.

Benin even a Kurzzeit-Mit: gliedern des akademischen Mit­telbaus können wir die Frage: Wer sind eigentlich...? nicht verdenken. Im Gegenteil, ihre Frage wirft eine Folgefrage auf: Was können Vertreter des alteingesessenen Mittelbaus für diese neuen Kollegen tun? Die Zeiten einer relativ ungebro­chenen Solidarität unter den Mittelbauern sind lange vorbei.

Besagte Solidarität bröckelte spätestens in dem Moment, als der alte Mittelbau in solche Beschäftigten unterteilt wurde, die einer Strukturstelle zugeord­net werden konnten, und solche, die in den sogenanntenÜber­hang mussten. Die Solidarität bröckelte weiter, als deutlich wurde, dass die Chancen für den Erhalt einzelner Fächer; Studiengänge und Ausbildungs­module durchaus nicht gleich sind und dass die unter­schiedlichen Tätigkeitsfelder, denen wissenschaftliche Mit­arbeiter zugeordnet wurden, teilweise zu unterschiedlichen Eingruppierungen beim Gehalt führten. Dennoch befinden sich die Mitarbeiter auf Dauerstellen, die obendrein in der Regel keinem scharfen Qualifizie­rungsdruck ausgesetzt sind, ver­glichen mit ihren jungen neuen Kollegen in einer geradezu kom­fortablen Situation. Aus dieser Situation heraus agieren auch wir als gewählte Mittelbau­vertreter. Um so angemessener erscheint es uns, in Zukunft aus­drücklich für alle Mitglieder einer Statusgruppe zu sprechen, die aus vielen schwer vergleich­baren Untergruppen besteht. Um in diesem Sinne agieren zu können, bedarf es allerdings eines kräftigeren Inputs von Seitender@ Betroffenen Die ArbeitsgruppeMittelbau, die regelmäßig tagt(immer montags in der Folgewoche nach einer Senatssitzung), dürfte dafür ger­ade der richtige Ort sein.

Dr. Uta Sändig/Institut für Germanistik, Dr. Fred Albrecht /Institut für Physik

Steffi Kirchner amtiert

Nachdem Alfred Klein zum 1. September 2000 aus dem Amt des Kanzlers ausgeschieden ist, hat das Rektorat entschieden, die Personaldezernentin Steffi Kirchner mit der Wahrnehmung der gesetzlichen Aufgaben des Kanzlers zu betrauen. Sie leitet in diesem Rahmen die Verwal­tung und nimmt die Funktion der Beauftragten für den Haushalt wahr.

Alfred Klein wird im Rahmen eines mit dem Rektor geschlossenen Beratervertrages im Zusammenwirken mit dem Rektor und der amtierenden Kanzlerin eine Reihe von Auf­

Foto: Fritze

gaben wahrnehmen und der Universität insoweit als Ge­sprächspartner zur Verfügung stehen. So wird er beispielsweise die Vorlage des Entwurfs des Haushaltsplans der Universität mit vorbereiten, einschließlich der erforderlichen Abstimmun­gen mit den zuständigen Behör­den und Einrichtungen. Er wird weiterhin einen Budgetierungs­vorschlag für die Mittelvertei­lung an den Rektor vorbereiten und diesen in grundsätzlichen haushaltswirtschaftlichen Ent­scheidungen einschließlich der personalwirtschaftlichen Grund­satzentscheidungen beraten. Beteiligt wird der Kanzler a.D. auch an strategischen Planungen der Universität einschließlich der Budgetierungserfordernisse. Die Gesellschafterfunktion der Uni Potsdam in der UP: Transfer-GmbH, die Vertretung der Universität im Vorstand der Hasso Plattner Stiftung und die Beratung des Rektorats bei pri­

vatwirtschaftlichen Aktivitäten der UP wird er weiterhin PUT

wahrnehmen.