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Auf Infotour in Russland
Präsentationen deutscher Hochschulen
Kürzlich fanden in Moskau und Nowosibirsk die bisher umfangreichsten Präsentationen deutscher Hochschulen in Russland statt. Daran beteiligte sich auch die Universität Potsdam. Vom 30. Oktober bis 4. November 2000 informierten mehr als 50 deutsche Hochschulen über ihre Studien- und Forschungsangebote an der Russischen Universität der Völkerfreundschaft in Moskau und der Staatlichen Technischen Universität Nowosibirsk.
Die Veranstaltung knüpfte an die deutsch-russische Hochschulbörse vom Mai 1999 in Berlin an. Angesprochen werden sollten mit dieser klassischen Bildungsmesse vornehmlich Schüler, Eltern und Studierende, die ihr Studium mit einem Auslandsaufenthalt verbinden wollen.“Deshalb haben wir ausgewählte Studiengänge der Uni Potsdam vorgestellt, die für rus
sische Studierende mit dem Blick auf den russischen Arbeitsmarkt von Interesse sein kön
nen”, so die Leiterin des Aka
Jura, Wirtschaftswissenschaften, Volkswirtschaftslehre, Germanistik, Physik und dem Studiengang Polymer Science. Aber
Da P mE———
Zur Russischen Staatlichen Pädagogischen Universität“A: I. Herzen” in St. Petersburg hat die Universität Potsdam seit vielen Jahren enge Kontakte.
demischen Auslandsamtes, Dr. Regina Neum. Die Uni machte unter anderem mit Studiengängen bekannt aus den Bereichen
Foto: privat
auch die Angebote für den wissenschaftlichen Nachwuchs, insNaturwissen
besondere der
schaften, wurden gemeinsam mit
dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung vorgestellt. Darüber hinaus lcis tete die Messe nach Aussagen von Regina Neum einen Beitrag dazu, den Dialog zwischen Wissenschaftlern und Bildungs politikern beider Länder fortzuführen. Die Zusamm:enarbeit der Universität Potscam mit russischen Einrichtungen ist traditionell besonders intersi Enge Kontakte bestehen bei spielsweise zur Russischen Staat lichen Pädagogischen Universität“A. I. Herzen” in St. Peters: burg und der Hochschule für Wirtschaft und Finanzen St
Petersburg. B.E;
Die Präsentation der Universi tät Potsdam unterstützte in Moskau der“Ehemalige” An dreas Setzepfandt. Er arbeitet als Rechtsanwalt für die deut sche Kanzlei Breiten Burkhardt Mittl& Wegener in ihrem Moskauer Büro.
Schon auf dem Bahnhof begrüßt
Den ausländischen Studierenden beim Einleben in Potsdam und an der Hochschule hilfreich zur Seite zu stehen, ist ein wichtiges Anliegen des Akademischen Auslandsamtes der Uni,
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Stipendiaten.
Deshalb wurden in diesem Jahr erstmals die neu eingeschriebenen ausländischen ProgrammStudierenden und Stipendiaten in besonderer Form begrüßt.
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Mitarbeiter des Auslandsamtes und deutsche Betreuungsstudenten der Uni nahmen rund 100 Neuankömmlinge bei ihrer Anreise am 2. Oktober 2000 bereits am Potsdamer Hauptbahnhof in Empfang. Die
Gm
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Herzlich begrüßt in Potsdam: ausländische Programm-Studierende und
Foto: Fritze
“Neuen” erhielten dort in einem extra dafür hergerichteten Raum alle wichtigen Auskünfte zum Uni-Einstieg. Ein Kleinbus-Shuttle brachte sie dann zu
Unterkünften. Die Studierenden waren von dieser Art
ihren
der Begrüßung sehr angetan, so Lisa Leube aus dem Akademischen Auslandsamt.“Wir konnten auch erleben, dass Reisende auf dem Bahnhof diese Initiative der Uni nicht nur zur Kenntnis nahmen, sondern sie auch als sehr positiv bewerteten.” Deshalb soll diese Begrüßung zu Beginn Semesters Tradition werden.
Die neu immatrikulierten Ausländer reisten aus 16 Ländern an. Sie:‘sind Studierende, die über das europäische ErasmusMobilitätsprogramm oder als Stipendiaten
jedes zur
Deutschen Akademischen Austauschdienstes, der Carl Duisberg Gesellschaft, der‘ Bosch-Stiftung und der Fulbrightkommission nach Potsdam kamen. Sie studieren in der Regel ein bis zwei Semester in Potsdam, beispiels-weise Jura, Germanistik, Volkswirtschaftslehre jehre.
des
oder Betriebswirtschafts
B.E.
Communicator-Preis Schon zum zweiten Ma schreibt die Deutsche schungsgemeinschaft(D"G
den hochdotierten Commun1c tor-Preis aus. Um dessen Ver leihung können sich Wissen
schaftler bewerben, die sich! besonderer Weise um die Ver wissenschaft
mittlung ihrer
lichen Ergebnisse in die Öflent
lichkeit bemüht haben. D' Preissumme beträgt 100.00 DM.
Teilnehmer Wettbewer müssen der Jury einen maxım“ 50 Seiten umfassenden Qu“ schnitt der eigenen Arbeite vorlegen. Auch die Zusendung je einer Audio- oder Videokös sette ist möglich. Fehlen dar keineswegs die Einschätzune durch ein«
am
Geleisteten zweiten Wissenschaftler.
Bewerbungen sollen bis zu" 31. Dezember 2000 bei& DFG, Referat für Presse- u Öffentlichkeitsarbe!! Kennedyallee 40, 53175 Bon" vorliegen.
des
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