Heft 
(1.1.2019) 08
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PUTZ 8/00

Informationen zur Forschungsförderung

In den verschiedenen Bereichen des 5. Forschungsrahmen­programms sind weitere Aufrufe Zuljer warten.

So werden seit Oktober in den Informationstechnologien(IST)

Vorschläge für For­schungsprojekte sowie für Einführungs- und Unter­stützungsmaßnahmen entge­gengenommen.

Das Programm für Umwelt und Energie(EESD) lanciert am 15. November seinen dritten Aufruf mit unterschiedlichen Einreich­fristen.

Potenzielle Koordinatoren aus Deutschland können bei der Vorbereitung des Antrages mit bis zu 10.000 DM unterstützt werden.

Netzwerke, die dem Training

Mobilität junger europäischer Wissenschaftler dienen, werden zum 15. Dezember ausgeschrieben.

und der

Die Anträge sind bis zum 4. Mai 2001 in Brüssel einzureichen. Infos: http: //www.cordis.lu

Helmholtz-Preis

Der Helmholtz-Fonds e.V. und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. ver­leihen gemeinsam den Helmholtz-Preis 2001 für her­vorragende wissenschaftlich und technologische Forschungs­arbeiten auf dem Gebiet des Messwesens.

Die Auszeichnung wird auf den Fachgebieten Präzisionsmessung physikalischer Größen, Mess­technik in Medizin und

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Umweltschutz und Informatik und Mathematik in der Messtechnik vergeben.

Der Preis ist mit 30.000 DM dotiert. Anträge müssen bis zum 15. Dezember dieses Jahres ein­gereicht sein.

Zu schicken sind Sie an: Herrn Prof. Dr. E..O. Göbel, Präsident der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, Bundesallee 100, 38116 Braunschweig.

Richtlinien

Im Land Brandenburg gibt es zwei neue Richtlinien, die sich der Wissenschaftsförderung wid­men. Es ist zum einen die Richtlinie des Ministeriums für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung zur Gewährung von Finanzhilfen für Vorhaben zur Förderung der Umweltbildung,-erziehung und information vom 17.07.2000 (Amtsblatt für Brandenburg Nr. 32 vom 16.08.2000) und zum anderen die Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft zum FörderprogrammZuschüsse zur Förderung der Infor­mations- und Kommunikations­technologien(luK)vom 11.08.2000(Amtsblatt für Brandenburg Nr: 36 vom 13.09.2000).

Nähere Informationen zu diesen Richtlinien sind im Dezernat 1 erhältlich.

Neue Förderinitiativen

Die VolkswagenStiftung hat in diesem Jahr zwei neue Förderinitiativen eingerichtet, mit denen sie vor allem inter­

disziplinäre Projekte unter­

stützen will.

Das ProgrammNachwuchs­förderung in der fächerüber­greifenden Umweltforschung soll jungen interdisziplinär Oori­entierten Wissenschaftlern die Möglichkeit geben, eigenständig Forschungsvorhaben in diesem Bereich durchzuführen.

Bestandteil der Projekte ist im Allgemeinen auch der Aufent­halt des Nachwuchswissen­schaftlers an einer fachfremden Forschungseinrichtung. Die Volkswagenstiftung plant darüber hinaus, in etwa zwei Jahren eine begrenzte Zahl von Stiftungsprofessuren in diesem Bereich einzurichten.

Das Komplexe bundprojekte

Schwerpunktprogramm Materialien: Ver­

der... Natur-, Ingenieur- und_Biowissen­schaften. irichtet:sich..., an Wissenschaftler aus den Material- undIngenieur­wissenschaften, der Biologie, Chemie und Physik. Mit diesem Schwerpunkt will die VW­Stiftung dazu anregen, Materialien mit auf Nano- und Mikrometerskala integrierten Funktionen herzustellen. Dabei sollen gleichzeitig die Struktur­bildungsprozesse verstanden und die makroskopischen Ma­terialeigenschaften mit der mikroskopischen Struktur ver­knüpft werden. Die Initiative umfasst ausdrücklich die För­derung von Projekten, die eine Kombination physikalisch­chemisch erzeugter Materialien mit biologischer Materie zum Ziel haben. Es werden aus­schließlich Verbundprojekte von mindestens zwei Arbeitsgruppen mit komplementärer Expertise unterstützt. Die Prüfung der Vorhaben erfolgt über Projektskizzen. Nächster Stichtag für die Abgabe ist der 15. Februar 2001.

Informationen zu beiden neuen Initiativen gibt es im Internet unter http: //www.volkswagens­

tiftung.de. oder auch. im Dezernat 1 der Uni. urs

Neue Dokumentation

eine Adolf

sich mit

erschienen ist von

Gerade Dokumentation Diamant, die Grabschändungen auf jüdischen Friedhöfen in Deutschland während der Zeit zwischen 1945 und 1999 beschäftigt.

Das BuchGeschändete jüdi­sche Friedhöfe in Deutschland 1945-1999 zeigt, in welchem Maße sich die Juden in der Bundesrepublik mit dieser besonderen Form rechtsex­tremer Kriminalität konfrontiert sehen.

Beim Zusammentragen der Ereignisse stützte sich der Auor| zum Beispiel auf Berichte«de Bundesministeriums des Innern, Publikationen auch Zeitungsmeldungen.

oder

Aufgrund dieser Daten­grundlage geht Diamant von rund 1.000 belegbaren Schändungsfällen aus.

Auffallend dabei ist, dass die Zahl derartiger Gewalttaten nach 1990 offensichtlich stark zugenommen hat.

Die Dokumentation wird vom Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Stud:en herausgegeben.

PUT

Adolf Diamant: Geschändet

Jüdische Friedhöfe Deutschland 1945-1999. Verlag für Berlin

Brandenburg, Potsdam 200 96 Seiten, DM 29,80, IS3 3-935035-03-9

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