Studiosi
Stadt braucht Kulturzentrum
Prioritäten für AStA klar
Seit Juli dieses Jahres ist der neue AStA im Amt. Seine Mitglieder haben ihre Arbeit längst aufgenommen, die Felder sind abgesteckt. An der Spitze des Gremiums steht Till Meyer, der alle Fäden in
der Hand hält. Mit dem Studenten der Polit'kwissenschaft, Neueren Geschichte und des Öffentlichen Rechts sprach PUTZ-Redakteurin Petra Görlich über die nächsten
Vorhaben. Sie sind für ein Jahr zum Vorsitzenden des AStA gewählt worden. Wie soll nach Ihrer Ansicht die Arbeit des studentischen Uni-Gremiums in den nächsten Monaten aussehen?
Meyer: Zunächst wollen wir klassischen ServiceAngebote wie die BAföG-, Miet,- und Wohn- oder die Sozialberatung weiterführen. Daneben gibt es aber noch eine Anzahl von anderen Projekten, die laufen. Einmal existieren sie im Rahmen von bundesweiten Organisationen wie dem“Freien
unsere
Zusammenschluss der Studierendenschaften”. Hier geht es zum Beispiel um den Kampf für ein politisches Mandat, für eine verbesserte Studienfinanzierung oder gegen Studiengebühren. Zum anderen konzentrieren wir uns hier im Potsdamer Raum konkret auf den Widerstand gegen die drohenden Semestergebühren in Höhe von 100,- DM und den Aufbau eines studentischen Kulturzentrums in der Stadt Potsdam.
isher ist viel Zeit ins Land egangen, um in Sachen ulturzentrum weiterzukomen. Wie ist die gegenwärtige ituation?
eyer: Sie ist wieder völlig ffen. Zwischenzeitlich hatte die stadt ja bereits signalisiert, dass sa mit; der... Nutzung des iebäudes der Großen tadtschule nichts wird und wir imorientieren sollten. Im jespräch war die Kunstfabrik der das Obelisk, beides für uns weifelhafte Vorschläge. Jetzt der sind die Karten neu gelischt— es beginnen ernsthafte jespräche über alle Möglichkeiten.
Sie werden an Ihrem Interesse für die Große Stadtschule festhalten?
Meyer: Ja, sicher. Schließlich haben wir viel Arbeit investiert, um für diese Räume zu planen.
Es geht uns dabei bekanntlich nicht um eine bloße Einrichtung von Büroräumen, sondern den Aufbau eines funktionierenden Kulturzentrums mit Möglichkeiten für Lesungen, Konzerte, Theater, Kleinkunst, einem studentischen Cafe oder einer alternativen Videothek.
Klappt das Projekt, sollen die Türen allen Potsdamer Studenten offen stehen. Noch aber ist es eben nicht soweit. Wir sind gerade dabei, dafür einen Verein zu gründen und wollen dazu auch die freien Kulturträger der Stadt mit ins Boot holen.
Steht an der Spitze des AStA der Uni
Potsdam: Till Meyer Foto: zg. Lokale Interessen sind für Sie sicher vorrangig. Wie sieht es darüber hinaus mit dem Kontakt zu anderen Unis aus? Meyer: Die Uni Potsdam ist die einzige ostdeutsche Hochschule in dem einzigen existierenden Dachverband der WASten lin
PUTZ 8/00
Deutschland, dem“Freien Zusammenschluss der Studierendenschaften”.
Hier sind rund 60 der insgesamt annähernd 300 bundesweit vorhandenen studentischen Interessenvertretungen vereinigt. Die einzelnen Arbeitskreise treffen sich sehr häufig, um gemeinsam über aktuelle Entwicklungen zu beraten. Besonders gute Verbindungen innerhalb des Zusammenschlusses bestehen aber zum Beispiel zu den Unis in Münster, Düsseldorf, Rostock oder Leipzig Der gegenseitige Austausch funktioniert ziemlich gut.
Vielen Dank für das Gespräch,
Aktuelle Informationen über die Arbeit des AStA bieter die neue Homepage des Gremiums. Zu finden ist sie im Internet unter der Adresse http: //www.asta.uni-potsdam.de 2
Der neue AStA:
Mit der konstituierenden Sitzung am 18.Juli hat die Arbeit des neuen AStAs (Allgemeiner Studieren; denausschuss) begonnen. Für das Studienjahr 2000/2001 gehören insgesamt 10 Referenten und Referentinnen der studentischen Interessenvertretung an. Im Einzelnen sind dies:
Till Meyer (Politikwissenschaft, Geschichte, Öffentliches Recht) Vorsitzender, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Grün-Alternative Liste tmeyer@rz.uni-potsdam.de
Nils Naber
(Ver waltungswissenschaften) Vorstand, Finanzen Grün-Alternative Liste naber@rz.uni-potsdam.de
Helge Weidenbach (Geographie)
Vorstand, Soziales
Offene Linke Liste helge.weidenbach@gmx.de
Andreas Schackert (Rechtswissenschaften) Hochschulpolitik Grün-Alternative-Liste schacki@rz.uni-potsdam.de
Ringo Schneider (Soziologie)
Studium und Lehre Grün-Alternative Liste ringo-schneider@web.de
Kristina Link (Rechtswissenschaften) Frauen
Offene Linke Liste klink@rz.uni-potsdam.de
Johannes Schilling (Verwaltungswissenschaften) Ökologie und Verkehr Grün-Alternative Liste schilling@web.de
Sven Brödno
(Soziologie, Erziehungswissenschaften, Psychologie)
Internationales
Offene Linke Liste broedno@rz.uni-potsdam.de
Sandra Zeiske (Englisch, Biologie, DaF) LesBiSchwules Unabhängig zeiske@rz.uni-potsdam.de
Philipp Plessmann (Geschichte, Literatur, Musik) Kultur Unabhängig klippi@exmail.de
Deutsche
Die Sitzungen des AStAs sind öffentlich und finden jeden Dienstag, 18.30 Uhr, in den AStA-Büros, Am Neuen Palais, Haus 6 statt.
Die Sprechzeiten im AStA sind‘ aus‘ der‘neuen Homepage(www.asta.unipotsdam.de) oder den Aushängen vor den AStABüros zu entnehmen.
Weitere Auskünfte gibt es auch telefonisch unter Tel.: 0331/977 1225 oder per Fax unter: 0331/977 1795.
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