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(1.1.2019) 08
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Studiosi

Stadt braucht Kulturzentrum

Prioritäten für AStA klar

Seit Juli dieses Jahres ist der neue AStA im Amt. Seine Mitglieder haben ihre Arbeit längst aufgenommen, die Felder sind abgesteckt. An der Spitze des Gremiums steht Till Meyer, der alle Fäden in

der Hand hält. Mit dem Studenten der Poli­t'kwissenschaft, Neueren Geschichte und des Öffentlichen Rechts sprach PUTZ-Redakteurin Petra Görlich über die nächsten

Vorhaben. Sie sind für ein Jahr zum Vorsitzenden des AStA gewählt worden. Wie soll nach Ihrer Ansicht die Arbeit des studentischen Uni-Gremiums in den nächsten Monaten aussehen?

Meyer: Zunächst wollen wir klassischen Service­Angebote wie die BAföG-, Miet,- und Wohn- oder die Sozialberatung weiterführen. Daneben gibt es aber noch eine Anzahl von anderen Projekten, die laufen. Einmal existieren sie im Rahmen von bundesweiten Organisationen wie demFreien

unsere

Zusammenschluss der Studierendenschaften. Hier geht es zum Beispiel um den Kampf für ein politisches Mandat, für eine verbesserte Studienfinanzierung oder gegen Studiengebühren. Zum anderen konzentrieren wir uns hier im Potsdamer Raum konkret auf den Widerstand gegen die dro­henden Semestergebühren in Höhe von 100,- DM und den Aufbau eines studentischen Kulturzentrums in der Stadt Potsdam.

isher ist viel Zeit ins Land egangen, um in Sachen ulturzentrum weiterzukom­en. Wie ist die gegenwärtige ituation?

eyer: Sie ist wieder völlig ffen. Zwischenzeitlich hatte die stadt ja bereits signalisiert, dass sa mit; der... Nutzung des iebäudes der Großen tadtschule nichts wird und wir imorientieren sollten. Im jespräch war die Kunstfabrik der das Obelisk, beides für uns weifelhafte Vorschläge. Jetzt der sind die Karten neu ge­lischt es beginnen ernsthafte jespräche über alle Möglich­keiten.

Sie werden an Ihrem Interesse für die Große Stadtschule fest­halten?

Meyer: Ja, sicher. Schließlich haben wir viel Arbeit investiert, um für diese Räume zu planen.

Es geht uns dabei bekanntlich nicht um eine bloße Einrichtung von Büroräumen, sondern den Aufbau eines funktionierenden Kulturzentrums mit Möglich­keiten für Lesungen, Konzerte, Theater, Kleinkunst, einem stu­dentischen Cafe oder einer alter­nativen Videothek.

Klappt das Projekt, sollen die Türen allen Potsdamer Studenten offen stehen. Noch aber ist es eben nicht soweit. Wir sind gerade dabei, dafür einen Verein zu gründen und wollen dazu auch die freien Kulturträger der Stadt mit ins Boot holen.

Steht an der Spitze des AStA der Uni

Potsdam: Till Meyer Foto: zg. Lokale Interessen sind für Sie sicher vorrangig. Wie sieht es darüber hinaus mit dem Kontakt zu anderen Unis aus? Meyer: Die Uni Potsdam ist die einzige ostdeutsche Hochschule in dem einzigen existierenden Dachverband der WASten lin

PUTZ 8/00

Deutschland, demFreien Zusammenschluss der Studie­rendenschaften.

Hier sind rund 60 der insgesamt annähernd 300 bundesweit vorhandenen studentischen Interessenvertretungen verei­nigt. Die einzelnen Arbeitskreise treffen sich sehr häufig, um gemeinsam über aktuelle Entwicklungen zu beraten. Besonders gute Verbindungen innerhalb des Zusammen­schlusses bestehen aber zum Beispiel zu den Unis in Münster, Düsseldorf, Rostock oder Leipzig Der gegenseitige Austausch funktioniert ziemlich gut.

Vielen Dank für das Gespräch,

Aktuelle Informationen über die Arbeit des AStA bieter die neue Homepage des Gremiums. Zu finden ist sie im Internet unter der Adresse http: //www.asta.uni-pots­dam.de 2

Der neue AStA:

Mit der konstituierenden Sitzung am 18.Juli hat die Arbeit des neuen AStAs (Allgemeiner Studieren; denausschuss) begonnen. Für das Studienjahr 2000/2001 gehören insgesamt 10 Referenten und Referentinnen der studentischen Interessen­vertretung an. Im Einzelnen sind dies:

Till Meyer (Politikwissenschaft, Geschichte, Öffentliches Recht) Vorsitzender, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Grün-Alternative Liste tmeyer@rz.uni-potsdam.de

Nils Naber

(Ver waltungswissenschaften) Vorstand, Finanzen Grün-Alternative Liste naber@rz.uni-potsdam.de

Helge Weidenbach (Geographie)

Vorstand, Soziales

Offene Linke Liste helge.weidenbach@gmx.de

Andreas Schackert (Rechtswissenschaften) Hochschulpolitik Grün-Alternative-Liste schacki@rz.uni-potsdam.de

Ringo Schneider (Soziologie)

Studium und Lehre Grün-Alternative Liste ringo-schneider@web.de

Kristina Link (Rechtswissenschaften) Frauen

Offene Linke Liste klink@rz.uni-potsdam.de

Johannes Schilling (Verwaltungswissenschaften) Ökologie und Verkehr Grün-Alternative Liste schilling@web.de

Sven Brödno

(Soziologie, Erziehungswissenschaften, Psychologie)

Internationales

Offene Linke Liste broedno@rz.uni-potsdam.de

Sandra Zeiske (Englisch, Biologie, DaF) LesBiSchwules Unabhängig zeiske@rz.uni-potsdam.de

Philipp Plessmann (Geschichte, Literatur, Musik) Kultur Unabhängig klippi@exmail.de

Deutsche

Die Sitzungen des AStAs sind öffentlich und finden jeden Dienstag, 18.30 Uhr, in den AStA-Büros, Am Neuen Palais, Haus 6 statt.

Die Sprechzeiten im AStA sind aus derneuen Homepage(www.asta.uni­potsdam.de) oder den Aushängen vor den AStA­Büros zu entnehmen.

Weitere Auskünfte gibt es auch telefonisch unter Tel.: 0331/977 1225 oder per Fax unter: 0331/977 1795.

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