PUTZ 9/00
UNI aktuel|
Aus dem Senat
In seiner 76. Sitzung am 23. November 2000 beriet der Senat unter anderem über:
Stellvertretender Senatsvorsitzender Die Belange des Senats wird als Stellvertreter künftig Dr. Fred Albrecht wahrnehmen. Die Senatsmitglieder wählten ihn einstimmig.
Leitung Sprachenzentrum
Der Senat hat dem Rektor vorgeschlagen,. Dr.. Doris Flischikowski ab dem 1. Oktober 2000 zur Leiterin des Sprachenzentrums und Herrn Dr. Karl-Heinz-Eggensperger zum Stellvertreter zu bestellen.
Zentrum Kognitive Studien
Der Senat hat dem Rektor fünf Professorinnen und Professoren für das Direktorium‘ des Zentrums für Kognitive Studien zur Bestellung vorgeschlagen. Prof. Dr. Caroline Fery vom Institut für Linguistik soll mit der Geschäftsführung des Zentrums betraut werden.
Gebührenordnung
Der Senat hat eine Änderung der Gebührenordnung der Universität Potsdam beschlossen, wobei der Erhöhung der Verwaltungsgebühr für die Immatrikulation bzw. die Rückmeldung von 10 DM auf 20 DM nicht zugestimmt wurde.
Lehramt Kunst
Der Senat hat die Änderung der Ordnung zur Feststellung der Eignung für das Fach Kunst in den Lehramtsstudiengängen gebilligt. Darüber hinaus wurde auch einer veränderten Studienordnung für das Lehramt Kunst zugestimmt.
Sitzungstermine
Für das Sommersemester 2001 hat der Senat die folgenden Sitzungstermine festgelegt: 08.03.2001, 26.04.2001, 31.05.2001, 28.06.2001, 19.07.2001.
Weitere Informationen sind über Birgit Köhler, Geschäftsstelle des Senats, Tel.: 977-1732, erhältlich.
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Offene Türen für Industrie
Tag der Chemie in Golm
Ein Chemiestudium ist wieder attraktiv. Diese gute Nachricht überbrachte Mechthild Weber vom Verband der Chemischen Industrie den Teilnehmern des Tages der Chemie am 8. November 2000 in Golm.
A
veranstaltet. Seit einigen Jahren nehmen auch außeruniversitäre Einrichtungen, ‚die sich mit Themen.aus der Chemie beschäftigen, daran teil.
Mit dem Motto“Wissenschaft trifft
Industrie” soll besonders
nehmen erfolgreich auf dem]
Weltmarkt der biochemischen| ;
Diagnostik behauptet, zeigtd Jörg-Michael Hollith, Entwick lungsgruppenleiter ın BRAHMS Diagnostica Hennigsdorf.
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Chemie ist wieder in. Nach einem langanhaltenden Tief haben sich die Aussichten am Arbeitsmarkt für Chemiker wicde
verbessert.
Nach einem langanhaltenden Tief, so erklärte sie, haben sich die Aussichten am Arbeitsmarkt für Chemiker verbessert, die Chemie-Branche stellt mehr Absolventen ein. Auch die Zahl der Studienanfänger steigt seit etwa zwei Jahren an. An der Uni Potsdam falle dieser Anstieg besonders stark aus, erklärte Lutz Zülicke, Theoretische
wieder
Professor für Chemie und Organisator des diesjährigen Tages der Chemie. Er führte dies unter darauf zurück, dass sich die guten Studienbedingungen an der: Uni. Potsdam Existenz. eines
anderem
und die attraktiven außeruniversitären Forschungsumfelds haben. Rund 200 Gäste, hauptsächlich Wissenschaftler, Studierende, hatten den Tag der Chemie besucht. Gastgeber waren die Chemischen Institute der Uni Potsdam. Das Treffen, das seit 1985 jährlich stattfindet, wurde gemeinsam vom Verband der Chemischen Industrie, vom Landesverband Nordost, von den drei Berliner Universitäten und der Universität Potsdam
herumgesprochen
aber auch
die(immer noch nicht recht befriedigende) Beteiligung von Chemie-Unternehmen an dieser Veranstaltung stimuliert werden. Aber Gedankenaus
tausch. der und
auch der Universitäten Forschungseinrichtungen untereinander und vor allem der Kontakt zum Landesverband der Chemischen Industrie stellen ein wichtiges Ziel der Veranstaltung dar.“Gerade der Kontakt zum Verband der Chemischen Industrie ist uns unter dem Aspekt der Ausbildung und der beruflichen Perspektive unserer Studierenden wichtig”, erklärte Zülicke. Hier neue Berufsfelder, die Beschäftigungsaussichten der AbsolStatistiken zur
sind Informationen über
venten oder Ausbildung aus erster Hand erhältlich.
Am Anfang des Tagungsprogramms standen zwei Beiträge aus der chemischen Industrie des
Landes Brandenburg. Gerd Müller-Hagen,_Forschungsbereichsleiter in der; BASF Schwarzheide,.; gab. einen
Überblick über Forschung und Produktion an modernen Chemiestandort. Wie sich ein mittelständisches Unter
diesem hoch
Foto: Fritz
Wo Forschung und Industri aufeinander treffen, demonstriert Ulrich Buller;:. Leiter,. de Fraunhofer-Instituts für Ange wandte Polymerforschung. E berichtete‘ über ‚ein Spektrum gemeinsamer Projekt mit Industrie und Universitäter Dazu gehören die Entwicklun
breite
eines umweltfreundlichel Verfahrens zur Herstellung vol Viskose, der Einsatz von Stärk bei der Waschmittelherstellung die Entwicklung von leuchten den Polymeren oder von poly merfaserverstärkten Kunststo fen für die Automobilindustric Hans-Gerd
Professor. für
Löhmannsröber Physikalisch Chemie an der Uni Potsdam konnte praxisrelevante Einsatz gebiete physikochemische Untersuchungsmethoden vo! stellen... Mit der” in Institut betriebenen Laserspe* unte!
seine! troskopie werden so Dinge wie di chemisch
schiedliche Fermentation, die Umwandlung von Stoffen durc Bakterien und Enzyme, währen des Bierbrauens Mineralölverunreinigung VO Böden untersucht.
oder d