Heft 
(1.1.2019) 09
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Personali

Ruf

Einen Ruf nach Potsdam hat abgelehnt:

Dr. Thomas Schmülling, Universität Tübingen, auf eine C3-Professur für Genetik im Institut für Biochemie und Biologie der Mathematisch­Naturwissenschaftlichen Fakul­tät der Universität Potsdam.

Neu ernannt

Zu den in der letzten Zeit ernannten Professoren gehören Prof. Dr. habil, Renate. Brosch, Prof. Dr. habil. Hans-Gerd Löhmanns­röben, Prof. Dr. habil. Stefan Rahmstorf und Prof. Dr. habil. Peter Strauch.

Eine Professur für Englische Literatur. des 19. und 20. Jahrhunderts im Institut für Anglistik und Amerikanistik der Philoso­phischen Fakultät hat Renate Brosch angenommen.

Sie wurde ‚1951 in Berlin geboren. Von 1973 bis 1979 studierte sie Publizistik, Kunstgeschichte, Anglistik und

Geschichte an der Freien Universität Berlin. Mit Untersuchungen zum

Frauenbild bei Jane Austen pro­movierte sie 1983 an ‚dieser Universität.

In der Zeit von 1984 bis 1996 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin beziehungsweise als wissenschaftliche Assistentin am Institut für Englische und Amerikanische Literaturwissen­schaft der Technischen Universität Berlin. 1998 habili­tierte sie sich dort mit der Arbeit Krisen des Sehens: Henry James und die Veränderung der Wahrnehmung im 19. Jahrhundert.

In den Jahren 1999 und 2000 vertrat sie Professuren an der

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Universität des Saarlandes und der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu den Forschungs­schwerpunkten der Wissen­schaftlerin gehören Text-Bild­Beziehungen, Gender Studies und Australien Literature.

Hans-Gerd Löhmanns­röben beklei­det Professur für Physikalische Chemie im In­stitut für Phy­sikalische und Theoretische=: Chemie der Mathematisch-Naturwissen­schaftlichen Fakultät. Er wurde 1955 in Zetel/Niedersachsen geboren.

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Von 1975 bis 1981 studierte er Physik an den Universitäten Oldenburg, Göttingen und Chapel Hill/USA. Mit einer Arbeit zur Gasphasenreaktions­kinetik promovierte er 1985 an der Universität Göttingen.

1993 habilitierte er sich mit einer Arbeit. zu. photoin­duzierten Elementarreaktionen an: der Universität Braun­schweig.

In der zweiten Hälfte der 90-er Jahre war er als Professor an der Fachhochschule-Ostfriesland in Emden und an der Friedrich­Alexander-Universität Erlangen­Nürnberg tätig.

Zu den_Forschungsschwer­punkten des Wissenschaftlers gehören Photophysik und Photochemie, Optische Sensorik sowie Bio- und Umweltanalytik.

Eine Professur für das Gebiet Physik der Ozeane hat 2 Stefan Rahmstorf

inne. Es han- Ma 4\ delt sich dabeiA

PO: um- eine ge-\% meinsame Berufung des Potsdam-Instituts für Klimafol­genforschung und der

Universität Potsdam.

Der Wissenschaftler wurde 1960 in Karlsruhe geboren. Von 1980

bis 1987 studierte er Physik und Ozeanographie an den Universitäten Ulm, Konstanz und Nordwales. In den Jahren

1987 bis 1990 studierte und arbeitete er in Wellington, Neuseeland.

Er promovierte 1990 an der dortigen Victoria University zum ThemaAn oceanic mixing model: application to global cli­mate and to the New Zealand west coast und arbeitete am New Zealand Oceanograhphic Institute.

Von 1991 bis 1995 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Meereskunde an der Universität Kiel tätig, wo er sich 1998 zum ThemaStability of the Atlantic thermohaline cir­culation habilitierte.

Seit 1996 ist er Wissenschaftler am Potsdam-Institut für Klima­folgenforschung und Gast­dozent an den Universitäten Kiel, Grenoble/ Frankreich und Louvain-la-Neuve/ Belgien.

Als einziger deutscher Teilnehmer gewann Stefan Rahmstorf 1999 den Jahrhun­dertpreis der amerikanischen James-S.-McDonnell-Stiftung in der KategorieGlobale und komplexe Systeme.+ Der Wissenschaftler wurde durch Arbeiten zur: Rolle: der Meeresströme im Klimage­schehen international bekannt. So untersucht er mit Hilfe von Computersimulation das Ver­halten der Atlantikströmungen bei Klimaveränderungen.

Eine Professur für An-organis­che Chemie mit dem Schwerpunkt Kolloid- und Polymerchemie im Institut für Anorganische Chemie und Didaktik der Chemie der Mathematisch­Naturwissenschaftlichen Fakultät bekleidet Peter Strauch.

Er wurde 1955 in Karl-Marx­Stadt(Chemnitz) geboren und studierte von 1978 bis 1983 Chemie an der Universität Leipzig.

Anschließend absolvierte er do: ein Forschungsstudium im| Wissenschaftsbereich Organ sche Chemie. Im Jahre 198 promovierte er zum Thema Synthese 7-substituierter azolo-[c]-kondensierter 1,2,4 Triazolo-[1,5-a]-pyrimidine un« 5,7-disubstituierter 6-Formy| 1,2,4-triazolo-[1,5-a]-pyrimi dine.

Dem schloss sich bis 1999 seind Tätigkeit als wissenschaftliche:

Assistent an der Universität Leipzig an. Mit der ArbeitDie

Koordinationschemie der schw felreichen Thiooxalate habi tierte sich der Wissenschaftler 1997.

Bevor Peter Strauch an d Universität_ Potsdam kam arbeitete er am UF;

Umweltforschungszentrun Leipzig-Halle.

Auslandsaufenthalte führten il nach Norwegen, Dänemark Südafrika.

Zu seinen Forschungsschwer punkten zählen Synthese EPR-spektroskopische Unt« suchungen an Übergangsmeta koordinationsverbindungen s wie Hartmetallwerkstoffe auf cc Basis kovalenter Festkörp« strukturen.

Escher neuer Rektor

Zum neuen. Rektor de Fachhochschule Brandenburg's vom Senat der Einrichtung Pro Dr. Daniel Escher gewählt wo! den. Der Vorsitzende. de Schulleitung der schweizc Fachhochschule Aargau hat sicl damit. gegenüber Prof. D Rainer Janisch(Fachhochschul Brandenburg) durchsetzen kön Beide kandidierten auf

nen.

grund eines entsprechende! Vorschlags von! Landeshochschulrat für di Funktion.

Escher: löst: Prof. Dr. Wernc Hofbauer ab. Die Amtszei beginnt am 1. Januar 2001.

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