Heft 
(1.1.2019) 09
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Personalia

PUTZ 9/00

Habilitationen

Dr. rer. nat. habil.

Dr. Ferdinand Börner mit der Arbeit:Krasneralgebren 1(12.10.2000) und

Dr. Stefan Kirstein mit der Arbeit:Selbstorganisierte Kompositmaterialien aus kon­jugierten Verbindungen und Halbleiter-nano-Kristalliten 1(05.10.2000).

Promotionen

Dr. rer. nat.

Jochen Beyermann mit der Arbeit:Immobilisierung von Vitamin A-Säuren mit kationi­schen Polyelektrolyten

(24.10.2000);

Anja Löffler mit der Arbeit: Funktionelle Charakterisierung

und präklinische Untersuchungen eines rekombi­nanten bispezifischen single

chain-Antikörpers CD19xCD3 für die Therapie malignerZeil-Erkrankungen (19.10.2000);

Anna Peytcheva mit der Arbeit: Kolloidales Calciumphosphat mit polymeren Additiven: Struktur und Dynamik (13.10.2000);

Andreas Rings mit der Arbeit: |Extraktion von Diatomeenschalen mittels SPLITT-Fraktionierung. Ein neues Verfahren zur Abtrennung Diatomeenschalen aus Sedimenten

von limnischen (25.10.2000);

Dirk Ruppelt mit der Arbeit: »Polyelektrolyt-Tensid­Komplexe als elektrooptische Materialien(16.10.2000) und Andreas Schwiertz mit der Arbeit:Nachweis und Bedeu­tung ausgewählter Spezies der Gattung Eubacterium für den humanen Gastrointestinaltrakt (18.10.2000).

Dr. jur. e Dr. med. Philipp Roth mit der Arbeit:Die Vergütung ambu­

lanter Operationen im

Kassenarztrecht für den .

niedergelassenen Arzt

(06.11.2000).

Emmy Noether-Stipendium

Sebastian Braun mit Förderung

Dr. Sebastian Braun aus dem Institut für Sportwissenschaft (Professur für Sportsoziolo­gie/Sportanthropologie) der Universität Potsdam erhielt kürz­

lich ein Emmy Noether­Stipendium. Der Wissenschaftler befindet

sich gegenwärtig zu einem ein­jährigen Forschungsaufenthalt am LASMAS dem Institut du Longitudinal des Institut de Recherche sur les Societe Contemporaines(Iresco) am Centre National de la Recherche Scientifique(CNRS) in Paris. Danach schließt sich für ein weiteres Jahr eine Arbeit am Centre for Civil Society der London Scool of Economics an.

Seine Zeit in Frankreich und Großbritannien will Braun nutzen, um umfangreiche Untersuchungen über die Integrationsleistungen von intermediären Organisationen im internationalen Vergleich am Beispiel der Sportvereine inhaltlich und organisatorisch vorzubereiten.

Der Uni-Wissenschaftler gehört mit seinen soziologischen Forschungen cher zu den Ausnahmen unter den Emmy Noether-Stipendiaten. Diese kommen sonst vor allem aus den Naturwissenschaften. Das hat seine Ursache in den Kriterien der Antragsberechti­gung.

Dazu zählt zum Beispiel die Forderung, als promovierter Bewerber nicht älter als 30 Jahre sein zu dürfen.

Anliegen des gesamten Programms ist es, besonders qualifizierten Nachwuchs­wissenschaftlern nach der

Promotion die Möglichkeit zu geben, über einen zusammen­hängenden Förderungszeitraum von fünf Jahren auch ohne die übliche Habilitation die Voraussetzungen für eine Berufung als Hochschullehrer zu erlangen.

Braun kehrt im Herbst 2002 an die Uni Potsdam zurück, um

Dr. Sebastian Braun Foto: Tribukeit

hier eine wie das Stipendium erfordert- von ihm in den bei­den vorangegangenen Jahren aufgebaute Nachwuchswissen­schaftlergruppe zu leiten.

Von sich reden machte der seit 1997 an der Hochschule tätige studierte Sport: und Erziehungs-, Sozial- sowie Politikwissenschaftler bereits, als er 1999 an der FU Berlin und der Universität Nantes die erste deutsch-französische Doppelpromotion erfolgreich abschloss.

P.G.

Nichts kann den Menschen mehr stärken, als das Vertrauen, das man Ihm entgegenbringt.(4. von Hamack)

. | BROT FÜR DIE WELT Pos

thank Köln 500 500-500 BLZ 370 100 50

Trauer um Sigrid Gzik

und 24.

Für alle überraschend unfassbar verstarb am November 2000 Sigrid Gzik.

Sie war langjährige Mitarbeiterin im Dezernat für Studienange­legenheiten und als Verant­wortliche in der Geschäftsstelle des Vergabeausschusses für Promotionsstipendien auch der

erste Anlaufpunkt für alle Stipendiaten der Universität Potsdam.

Die dort entstehenden Kontakte zu ausländischen Promovenden

und Wissenschaftlern ent­wickelte sie über ihren eigentlichen Aufgabenbereich

hinaus bis hin zur Mitarbeit an der Erstellung der Nachkon­takte-Zeitung UNIversal des Akademischen Auslandsamts.

Niemand anderes hätte ihre Tätigkeit mit mehr Geduld und Warmherzigkeit ausfüllen kön­nen. Ihre liebenswerte Art und ihr Humor machten sie zu einer allseits geschätzten Kollegin, deren Tod eine große Leere bei allen hinterlässt, die sie kannten.

Das tiefe Mitgefühl der Kollegen gilt insbesondere ihrer Familie, der sie so unerwartet entrissen wurde. Ihre Kollegen verlieren mit Sigrid Gzik eine stets hilfs­bereite und zuverlässige Kollegin, deren Andenken sie in Ehren halten werden.

Norbert Stief/Dezernat für Studienangelegenheiten

Werner Jann in Kommission

Prof. Dr. Werner Jann, Wirt: schafts- und Sozialwissenschaft­liche Fakultät und zugleich einer der Direktoren des Kommunal­wissenschaftlichen Instituts, ist vom Präsidenten des Landtages Mecklenburg-Vorpommern als sachverständiges Mitglied in die Enquete;:Kommission Zukunftsfähige Gemeinden und Gemeinde-strukturen in Mecklenburg-Vorpommern berufen worden.

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