Heft 
(1.1.2019) 03
Einzelbild herunterladen

PUTZ 3/01

Titel

Beim Essen schon umgedacht

Was bei Uni-Angehörigen auf den Tisch kommt

BSE, Maul- und Klauensuche die Hiobsbotschaften wollen nicht enden. Und sie hinter­lassen offensichtlich Spuren. Frühere Sorglosigkeit scheint heute einem bewussten Umdenken in Sachen Essgewohnheiten Platz zu machen. Thomas Pösl von der Pressestelle befragte Uni­Angehörige auf dem Campus Am Neuen Palais danach, was bei ihnen zu Hause so auf dem Speiseplan steht.

Frank Ehrlich, Koch in der Men­sa Am Newen For: Palais

Da ich aus Norddeutschland komme, weiß ich einigermaßen, was auf den Höfen passiert. Wie wir Bauern dazu bringen kön­nen, ein halbes Schwein für hun­dert Mark zu verkaufen, wie wir insgesamt mit Tieren umgehen, das finde ich unerhört. Land­wirtschaftlich gesehen, haben wir keine andere Alternative als die, die Renate Künast vorge­schlagen hat.

Andererseits. steht für jeden Einzelnen unbedingt eine indi­viduelle Bedürfniskorrektur in Sachen Ernährung an. Selbst­verständlich spielt Essen für mich eine große Rolle, schon von Berufs wegen. Und eigent­lichbin ich:ein Lustesser, ‚der sich durchaus bewusst ist, dass er sich falsch ernährt. Ich esse zu oft auf unkontrollierte Weise. Geändert aber hat sich nicht viel seit den Fleischkrisen.

Das wird erst problematisch, wenn die Milchprodukte auch davon. betroffen sind. Aber erstens bin ich ohnehin nicht der große Fleischesser, ich mag dafür Süßes mehr. Und zweitens hatte ich meineErnährung schon längere Zeit unter einen Ökologischen Aspekt gestellt. Ich denke, dass sich das'auch lohnt.

14

LZC

Petra Kren zien;, Leiterin Hoch­schul­sport Es zeigt"sich. doch immer wieder, dass weniger mehr ist. Ich esse gern, nicht viel, aber dafür gut. Ich muss mich auch nicht großartig umstellen, ich lebe doch ziemlich ernährungs­bewusst. Allein die Wurst fehlt seit der Fleischkrise nun völlig auf meinem Speiseplan. Da will ich doch abwarten. Aber für mich ist: das. kein Verzicht, Ich könnte glatt als Vegetarierin durchgehen, aber ich: bins nicht. Die Krise ist auch eine Chance umzudenken, mehr auf die eigene Ernährung zu achten, sich ‚als Verbraucher neu zu definieren. Der Prokopfver­brauch ist doch sowieso viel zu hoch. Und wer gerne und viel Fleisch isst, der sollte auch dafür ezahlen.

Foto: Fritze

Ta Heyer­Stuffer, Referent ba im Rek­torat

Von der Qualität her ernähre ich mich ziemlich gesund. Was allerdings fehlt, ist die Regel­mäßigkeit. Ich nehme mir dafür zu wenig Zeit. Wie ich leider auch viel zu wenig koche, obwohl ichs unheimlich gerne tue. Abstrakt gesehen, ist ja die Fleischkrise und die damit ver­bundenen Probleme auch eine Krise der Zeit. Als rudernder Leistungssportler, der ich viele Jahre war, brauchte ich viel Fleisch; war ich ein. ausge­sprochener Fleischesser. Dann setzte allmählich. ein Um­denkprozess ein, meine Bedürf­nisse änderten sich. Inzwischen

Foto: Fritze

lebe ich nur noch mit sehr wenig Fleisch. Aber wenn, dann immer noch mit sehr viel Genuss, auch aktuell. Allerdings bin ich spätestens seit dem Auftauchen der Maul- und Klauenseuche doch vorsichtiger geworden.

Andreas Schackert, Jurastu dent) Ich schaue in der Mensa zur Zeit. schon. gezielt nach Alternativfleisch. Schlicht und einfach aus gesundheitlichen Gründen. ist mir. meine Ernährung wichtig. Und wenns

gut schmeckt, darfs auch etwas mehr kosten. Ernährung ist für mich auch Ausdruck einer be­stimmten Lebensqualität, eines gewissen Wohlbefindens. Das heißt nicht, dass es jedes Mahl ein Festmahl sein muss.

Auch wenn ich die Appelle, gänz­lich auf Fleisch zu verzichten, für problematisch halte, so sehe ich doch, dass es eine der wichtigen Aufgaben des 21. Jahrhunderts ist, zwei Dinge miteinander in Einklang zu bringen. Einerseits geht es um den: verantwor­tungsvollen Umgang mit Tieren, die Nahrungsmittelpro­duktion insgesamt und anderer­seits darum, sich nicht nur fleisch­lich zu ernähren, die Nahrungskette:: für; sechs Milliarden Menschen überhaupt zu sichern.

Da: sind: gleichermaßen. die Politik wie auch die Bewusst­seinsbildung jedes Einzelnen gefragt.

Siudenteneitern aufgepasst!

Sie suchen für Ihre Tochter oder Ihren Sohn

eine attraktive Wohnung?

Ja?! Dann haben wir das passende Angebot:

Topsanierte Appartements als Eigentumswohnung

= in bester Wohnlage- Potsdam am Stern

= Verschiedene Extras, u.a. Breitbandkabelanschluss

= später als Kapitalanlage geeignet

Zum Beispiel: 1-Zimmer-Appartement

= Ca. 34 m? Wohnfläche mit Balkon, Küche, modernes Bad KP: DM 73.400, Keine zusätzliche Käuferprovision!

Und so günstig kann die eigene Wohnung sein:

Kaufpreis: DM

(inkl. Erwerbsnebenkosten)

Eigenmittel: DM

abzügl. Eigenheimzulage als Eigenkapitalersatz: DM

DKB-Darlehen DM monatl. Aufwand:

77.400,00

0,00

-11.700,00 65.700,00

entspr. DM 11,05 /m* Monat)

1) für die ersten 10 Jahre, 5,92% nominaler Jahreszins, 6,08% anfängl. effektiver Jahreszins,

1% Tilgung, Stand 01/01,- freibleibend-)

Bei Nutzung von KfW-Darlehen und/oder weiteren Fördermitteln kann sich die anfängliche monatliche Aufwendung noch reduzieren. Nutzen Sie unser Beratungsangebot wir errechnen Ihre ganz konkrete

monatliche Aufwendung.

Für weitere Informationen und Terminvereinbarungen:

Telefon: 0331/ 600 47 39.

Französische Str. 54, 10117 Berlin, Tel.: 030/ 201 55-999, Fax:-631, e-mail: dkb-grund. privatisierung@dkb-bank.de

Grundbesitz­

DK vermittiung SmMbH

Ein Unternehmen der Deutschen Kreditbank AG