PUTZ 4/01
Forschung
Informationen zur Forschungsförderung
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft(DFG) wird im Herbst 2001 insgesamt 19 neue Graduiertenkollegs einrichten. Dies hat der zuständige Bewilligungsausschuss der DFG in seiner Sitzung am 5. April beschlossen. Unter den neuen Kollegs befinden sich auch drei europäische Graduiertenkollegs, in denen deutsche Nachwuchswissenschaftler mit Forschern aus den Niederlanden, der Tschechischen Republik, Frankreich und Polen arbeiten und studieren werden. Mit den neuen Bewilligungen fördert die DFG zurzeit(insgesamt 283 Kollegs, darunter 20 europäische und ein transatlantisches. Über den Ausbau von bestehenden Möglichkeiten für Graduiertenkollegs informiert Dr. Robert Paul Königs, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Kennedyallee. 40,53175 Bonn,:Tel.: 0228/885-2424, E-Mail: robert-paul.koenigs@dfg.de.
Sieger gekürt
Die Sieger der Ausschreibung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Genomforschung an Mikroorganismen stehen fest. Drei Kompetenznetze wurden ermittelt. Es handelt sich dabei um “Genomforschung an Mikro"organismen für die menschliche Gesundheit”(Uni Würzburg), “Genomforschung an Mikroorganismen zur Analyse und Nutzung der Biodiversität”(Uni Göttingen) und“Genomforschung an Mikroorganismen für den Umweltschutz, die Landwirtschaft und die Biotechnologie(Uni Bielefeld). Alle drei Netze werden in den nächsten drei Jahren. mit rund 50 Millionen Mark gefördert.
Für Bioinformatik
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung will sechs Bioinformatik-Kompetenzzentren mit 100 Millionen Mark fördern. Einrichtungen in Berlin, Braunschweig, Gatersleben, Jena, Köln und München sind. aufgefordert, entsprechende Anträge zu stellen.
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Aufgabe der Zentren soll es sein, in interdisziplinären Arbeitsgruppen aus Hochschulen, Wirtschaft und außeruniversitären Forschungseinrichtungen innovative Werkzeuge zur Nutzung der in den Genomforschungsprojekten anfallenden gewaltigen Datenmengen zu entwickeln. Weitere Informationen sind erhältlich beim Projektträger Biologie Energie Umwelt des BMBF und BMWi (BEO); Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich, Tel: 02461/613299, Fax: 02461/612690, E-Mail: mail.beo@fz-juelich.de
Genomforschungsnetz
Mit 133 Millionen Mark fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung den Kernbereich aus den bestehenden fünf Kompetenzzentren zur Genomforschung. 132 Millionen Mark fließen in die krankheitsorientierten Genomnetze. An ihnen sind insgesamt 16 Unis beteiligt. An diese werden fast zur Hälfte die finanziellen Mittel gehen.
Innovationsbündnisse
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das neue Förderprogramm“Innovative regionale Wachstumskerne” für die neuen Länder gestartet. Das Programm richtet sich an Unternehmen, Bildungsund Forschungseinrichtungen sowie. andere. Akteure auf regionaler Ebene in den neuen Ländern. Es ruft dazu auf, gemeinsam Innovationsinitiativen mit regional und thematisch ausgerichteten Produktions- und Kompetenzprofilen zu bilden. Die Wachstumskerne sollen Impulse für die regionale Wirtschaft geben.
Informationen und Unterlagen sind. zu: beziehen.„über http: //www.wachstumskerne.d e sowie über den Projektträger des BMBF Biologie, Energie, Umwelt(BEO), Außenstelle Berlin/Programmbüro “Innovative regionale Wachstumskernhe”, Wallstr... 17-22, 10179 Berlin, Tel.:.030/20199459, Fax: 030/20199-412, E
Mail: info@wachstumskerne.de. Die Einreichfrist endet am 31. Mai 2001.
“Lernende Regionen”
Im Rahmen des Programms “Lernende Regionen— Förderung von Netzwerken” werden jetzt in einer ersten Förderung 54 Projekte gefördert. Insgesamt stellen das Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Europäische Sozialfonds bis 2004 rund 138 Millionen Mark zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Projekt
träger des BMBKE Tel.: 0228 /3821-180,;- 206,-173 oder im Internet unter
http: //www.bmbf.de, http: //www.dlr.de/PT. und http: //www.grimme-institut.de
Für sozial-ökologische Forschung
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert interdisziplinäre Nachwuchsgruppen im Bereich der sozialÖkologischen Forschung. Die Unterlagen für die AntragstelJung sind im Internet unter http: //www.gsf.de/ptukf/ oder im Dezernat 1 erhältlich.
Dezernat 1, Forschungsangelegenheiten, Forschungsförderung, Dr. Norbert Richter, Tel.: 0331/977-1778, E-Mail: richter@rz.uni-potsdam.de, WWW: http://www.uni-potsdam.de/over/forschgd.htm
Öffentlichkeit sensibilisieren
Im Aufruf“Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Wissenschaft und Technologie”(IHP) innerhalb des 5. Forschungsrahmenprogramms werden thematische Netzwerke für Untersuchungen bewährter Verfahren, Demonstrationen... neuer. ‚Ansätze, Analysen neuer Technologien sowie die Demonstration von
Forschungsergebnissen für die breite Öffentlichkeit gefördert. Anträge müssen bis zum 2. Juli
2001 beim Programm “Humanressourcen” Sensibilisierung der Öffentlichkeit,
Büros für_Forschungsvorschläge, Square Frere Orban 8, B-1040 Bruxelles vorliegen. Mehr Informationen sind im Internet unter http://www.cordis.lu/improving calls /rpast_2 00103.htm erhältlich.
Konzepte
Es gibt einen neuen Aufruf im 5. Forschungsrahmenprogramm der EU. Er bezieht sich auf den Bereich der Konzipierung von Wissenschafts- und Technologiepolitiken in Europa, in dem Vorschläge für thematische Netze und Begleitmaßnahmen eingereicht werden können, die bei der Entwicklung von W&TMaßnahmen in Europa flexible Hilfestellung leisten sollen. Die Anträge müssen bis zum 1. Juni 2001 eingereicht werden.
Mehr Infos sind im Internet unter der Adresse http://www.cordi.lu/improving erhältlich.
Anschrift: IHP-STRATA-Programme 2001-1, Büro für Forschungsvorschläge, Square /Plein Frere Orban 8, B1040 Brüssel(Fax: 00.32.2.295.88.65, E-Mail:improving@cec.eu.int)
Dezernat 1,
Internationale Forschungskooperation, Dr. Regina Gerber, Tel.: 0331/977-1080, E-Mail: rgerber@rz.uni-potsdam.de, WWW: http://www.uni-potsdam.de/over/forschgd.htm
Pressemitteilungen der Universität Potsdam online unter: http:/www.uniPotsdam.de/u/ pressmitV/index.htm