Heft 
(1.1.2019) 06
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das Geld bekommen, betonte die Rednerin außerdem. Ein Abschied also von den bisher üblichen Verteilungskriterien. Folgt die Politik den in der Rede umrissenen Vorstellungen der Ministerin, erhalten einige Akzente demnächst besonderes Gewicht. So soll es zu einem System von Anreizen und Sank­tionen kommen, eine feste Grundausstattung nicht mehr ohne sie begleitende stabilisie­rende Elemente stehen, mehr materielle Autonomie der Hochschule herrschen. Die Einrichtungen müssten ihre Ansprüche auf finanzielle Unter­stützung besser legitimieren als Zuvor, zudem sollfauch eine größere Gerechtigkeit zwischen den Hochschulen entstehen. Aber noch ist das Zukunfts­musik. Bevor die so richtig zum klingen kommt, geht es auch mit Wanka weiter ans Sparen. Bis 2005 müssen 600 Arbeitsplätze in der Verwaltung der brandenburgischen Hoch­schulen. ‚gestrichen werden, konstatierte sie. Andererseits, so ihre Rechnung, würden durch je einen vorhandenen Arbeitsplatz im Wissenschaftsbereich rund eineinhalb neue Stellen in der Region entstehen. Es hapere derzeit allerdings an Arbeits­plätzen in zukunftsorientierten Bereichen. Eine veränderte Fächerstruktur in den akademi­schen Einrichtungen könne hier Abhilfe schaffen.

Kooperationen sind Weg in die Zukunft

Potsdam als Wissenschafts­standort der Zukunft lautete das Thema der zweiten und abschließenden Gesprächsrunde des Tages. Die geplante Fusion mit Berlin nahm dabei viel Raum ein. Keiner auf dem Po­dium plädierte für eine Nischen­existenz der Potsdamer. Stefan Brandt aus dem brandenburgis­chen Ministerium für Wissen­schaft, Forschung und Kultur brachte die Sache auf den Punkt. Wir haben derzeit sowohl Wettbewerb als auch Koopera­tion. Wollen wir auch. in Zukunft bestehen, müssen wir vor allem partnerschaftsfähig werden, sagte er. Dass dies wiederum letztlichauch mit finanzieller Absicherung zu tun habe, die es erst ermögliche, eigene Stärken zu entwickeln und verlässlich zu sein, unter­

strich vor allem Evelies Mayer, Vorsitzende des Landeshoch­schulrates. Und sie setzte noch hinzu, finanzielle

könne eben auch zur

nung in der Motivation führen. Doch das sei zum Glück noch nicht der Fall. Die Saat ist aufge­gangen, lautete das Fazit der Diskutierenden. Jetzt sei es an der Zeit, sie zu wässern und zu pflegen. Das Land Brandenburg habe hierbei eine große Ver­antwortung.

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Zukunft wird es zeigen. Foto: Fritze

Fotos: Tribukeit

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links: Liederwegwerfgesell­schaft im Frack. Das Babelsberger Trio Un­gefair.

Foto: Schwartzkopff

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