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(1.1.2019) 06
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UNI aktuell

Besuch in Golm

Prof. Dr. Evelies Mayer, Vorsitzende des Landeshoch­schulrates, besuchte am 5. Juni 2001 die Universität Potsdam. Hier führte sie Gespräche mıt Vertretern der Mathematisch­Naturwissenschaftlichen Fakultät, aber auch mit Wissen­schaftlern aus mit der Hoch­schule kooperierenden außer­universitären Forschungsein­richtungen der Max-Planck und der Fraunhofer-Gesell­schaft am Standort Golm.

Mayer betonte im Verlauf der Unterhaltung mit der Hoch­schulleitung die Notwendigkeit einer weiteren Intensivierung der begonnenen Zusammen­arbeit zwischen den Partner­institutionen. Im Zusammen­hang damit forderte sie, dass dafür Sorge getragen werden müsse, dass die Uni über entsprechende personelle und finanzielle Kapazitäten verfügt, um auch in Zukunft dieses ver­lässliche und zukunftsorien­tierte Miteinander garantieren zu können.

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Zusammenarbeit mit China

Kooperationsvertrag unterschrieben

Seit Anfang Juli dieses Jahres hat die Uni Potsdam nun auch vertragliche Kontakte zur Volksrepublik China. Ein Kooperationsvertrag verbindet die Humanwissenschaftliche Fakultät und die Sporthochschule Chengdu. Für die Universität Potsdam

unterzeichneten Rektor Prof. Dr. Wolfgang Loschelder(r.) und Dekan Prof. Dr. Hanno Schmitt(l.), für die

chinesische Seite der Präsident der Sporthochschule, Prof. Dr. Hua Yang, den Vertrag. Auch das Institut für Sportmedizin der Mathematisch­Naturwissenschaftlichen Fakultät der Uni ist in die Zusammenarbeit einge­bunden. Jährlich werden ein bis zwei deutsche beziehungsweise chinesische Wissenschaftler in die Einrichtung des Vertragspartners reisen, um sich über

die wissenschaftlichen Forschungs­arbeiten zu informieren, Vorlesungen zu halten und wissenschaftliche Forschungsvorhaben durchzuführen. Dabei werden gemeinschaftliche und insbesondere kulturvergleichende Projekte im Vordergrund stehen. Studierende erhalten die Möglichkeit zu Austauschstudien.

B.E./ Foto: Tribukeit

Geld für Großgeräte

Das Ministerium für Wissen­schaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg för­dert im Rahmen der Gemein­schaftsaufgabe Hochschulbau die Anschaffung von Groß­geräten.

Nutznießer dieser Maßnahme ist unter anderem das Institut für Organische Chemie und Strukturanalytik der Universität Potsdam. Es erhält eine Zu­wendung in Höhe von 1,4 Mil­lionen DM für ein neues Spektrometer. Das Gerät dient zum Beispiel der Untersuchung von Strukturbildungsverhalten, Moleküldynamik und Stabilität verschiedener Substanzen.

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Bilanz und Perspektiven

Bericht des Landeshochschulrates

Der 1999 gebildete Landes­hochschulrat Brandenburg zog dieser Tage Bilanz seiner Arbeit. In seinem ersten Tä­tigkeitsbericht gibt er Aus­kunft über die in den letzten beiden Jahren erbrachten Leistungen und weitere Prio­ritäten.

Die 13 Mitglieder. des Gre­miums haben sich demnach ins­besondere mit. Fragen. der Hochschulplanung und der Studierendenprognose mit Empfehlungen zur finan­ziellen Stärkung der Hoch­schulen beschäftigt. Zeit und Kraft kostete offensichtlich das Engagement im Rahmen der Präsidentschaftswahlen, an dem das Gremium Anteil hatte.

sowie

Nunmehr Hochschulen jedoch mit ihren neu gewählten Leitungen über starke, strategisch agierende Präsidentinnen und Präsiden­ten, schätzt die Vorsitzende des Landeshochschulrates, Prof. Dr. Evelies Mayer, im Papier ein. In der nun beginnenden zweiten Amtsperiode wolle man sich auf die Beratung zu den Entwick­lungsplänen der Hochschulen und die Hochschulentwick­lungsplanung des Landes Bran­denburg konzentrieren. Dabei werde eine ausgewogene Struk­turentwicklungsplanung der Einrichtungen im Mittelpunkt stehen.

Geplant ist die Herausbildung regionaler und überregionaler

verfügen die

Netze unter Einbeziehung der außeruniversitären Forschung und der Kooperation mit Berlin. Zur Stärkung der regionalen Wirtschaft und des Arbeits­marktes empfiehlt der Rat, inno­vative Ausbildungspotenziale für Jugendliche: im Land zu

erschließen und auszubauen. Dabei seien Hochtechno­Jogiefelder wie etwa die

Informationstechnologie oder auch die Bio- und Gentechnik zu berücksichtigen. Gleichwohl gehöre ein ausgewogenes Ver­hältnis zwischen Natur-, Inge­nieur-, Kultur- und Gesell­schaftswissenschaften zur inter­nationalen Attraktivität einer, Hochschule mit Zukunft.

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