PUTZ 6/01
UNI aktuell
Besuch in Golm
Prof. Dr. Evelies Mayer, Vorsitzende des Landeshochschulrates, besuchte am 5. Juni 2001 die Universität Potsdam. Hier führte sie Gespräche mıt Vertretern der MathematischNaturwissenschaftlichen Fakultät, aber auch mit Wissenschaftlern aus mit der Hochschule kooperierenden außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Max-Planck und der Fraunhofer-Gesellschaft am Standort Golm.
Mayer betonte im Verlauf der Unterhaltung mit der Hochschulleitung die Notwendigkeit einer weiteren Intensivierung der begonnenen Zusammenarbeit zwischen den Partnerinstitutionen. Im Zusammenhang damit forderte sie, dass dafür Sorge getragen werden müsse, dass die Uni über entsprechende personelle und finanzielle Kapazitäten verfügt, um auch in Zukunft dieses verlässliche und zukunftsorientierte Miteinander garantieren zu können.
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Zusammenarbeit mit China
Kooperationsvertrag unterschrieben
Seit Anfang Juli dieses Jahres hat die Uni Potsdam nun auch vertragliche Kontakte zur Volksrepublik China. Ein Kooperationsvertrag verbindet die Humanwissenschaftliche Fakultät und die Sporthochschule Chengdu. Für die Universität Potsdam
unterzeichneten Rektor Prof. Dr. Wolfgang Loschelder(r.) und Dekan Prof. Dr. Hanno Schmitt(l.), für die
chinesische Seite der Präsident der Sporthochschule, Prof. Dr. Hua Yang, den Vertrag. Auch das Institut für Sportmedizin der MathematischNaturwissenschaftlichen Fakultät der Uni ist in die Zusammenarbeit eingebunden. Jährlich werden ein bis zwei deutsche beziehungsweise chinesische Wissenschaftler in die Einrichtung des Vertragspartners reisen, um sich über
die wissenschaftlichen Forschungsarbeiten zu informieren, Vorlesungen zu halten und wissenschaftliche Forschungsvorhaben durchzuführen. Dabei werden gemeinschaftliche und insbesondere kulturvergleichende Projekte im Vordergrund stehen. Studierende erhalten die Möglichkeit zu Austauschstudien.
B.E./ Foto: Tribukeit
Geld für Großgeräte
Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg fördert im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Hochschulbau die Anschaffung von Großgeräten.
Nutznießer dieser Maßnahme ist unter anderem das Institut für Organische Chemie und Strukturanalytik der Universität Potsdam. Es erhält eine Zuwendung in Höhe von 1,4 Millionen DM für ein neues Spektrometer. Das Gerät dient zum Beispiel der Untersuchung von Strukturbildungsverhalten, Moleküldynamik und Stabilität verschiedener Substanzen.
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Bilanz und Perspektiven
Bericht des Landeshochschulrates
Der 1999 gebildete Landeshochschulrat Brandenburg zog dieser Tage Bilanz seiner Arbeit. In seinem ersten Tätigkeitsbericht gibt er Auskunft über die in den letzten beiden Jahren erbrachten Leistungen und weitere Prioritäten.
Die 13 Mitglieder. des Gremiums haben sich demnach insbesondere mit. Fragen. der Hochschulplanung und der Studierendenprognose mit Empfehlungen zur finanziellen Stärkung der Hochschulen beschäftigt. Zeit und Kraft kostete offensichtlich das Engagement im Rahmen der Präsidentschaftswahlen, an dem das Gremium Anteil hatte.
sowie
“Nunmehr Hochschulen jedoch mit ihren neu gewählten Leitungen über starke, strategisch agierende Präsidentinnen und Präsidenten”, schätzt die Vorsitzende des Landeshochschulrates, Prof. Dr. Evelies Mayer, im Papier ein. In der nun beginnenden zweiten Amtsperiode wolle man sich auf die Beratung zu den Entwicklungsplänen der Hochschulen und die Hochschulentwicklungsplanung des Landes Brandenburg konzentrieren. Dabei werde eine ausgewogene Strukturentwicklungsplanung der Einrichtungen im Mittelpunkt stehen.
Geplant ist die Herausbildung regionaler und überregionaler
verfügen die
Netze unter Einbeziehung der außeruniversitären Forschung und der Kooperation mit Berlin. Zur Stärkung der regionalen Wirtschaft und des Arbeitsmarktes empfiehlt der Rat, innovative Ausbildungspotenziale für Jugendliche: im Land zu
erschließen und auszubauen. Dabei seien HochtechnoJogiefelder wie etwa die
Informationstechnologie oder auch die Bio- und Gentechnik zu berücksichtigen. Gleichwohl gehöre ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Natur-, Ingenieur-, Kultur- und Gesellschaftswissenschaften zur internationalen Attraktivität einer, Hochschule mit Zukunft.
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