UNI aktuell
PUTZ 6/01
Von Antikörpern und Gleichungen
Tag der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät
Am 12. Juli verabschiedete die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät feierlich ihre Absolventen. Der Nachmittag begann mit Vorträgen von Prof. Dr. Andre Laschewsky aus dem Bereich der Polymerforschung und Prof. Dr. Mark Stitt vom MaxPlanck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie. Beide sind neuernannte Professoren an der Universität.
Nach einem Grußwort des Rektors der Universität, Prof. Dr. Wolfgang Loschelder, sprach der Dekan der MathematischNaturwissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Roland Oberhänsli, über die Entwicklung der letzten Jahre. Nach der Übergabe der Promotions- und Habilitationsurkunden wurden die Fakultätspreise an besonders herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissen
schaftler überreicht. Den mit 1000 DM dotierten JacobJacobi-Preis für den besten
Studienabschluss des Jahrgangs teilten sich der Biologe Thorsten Stroh und die Geografin Susan Thieme. Thorsten Stroh hat mit seiner Diplomarbeit über die Herstellung und Charakterisierung von monoklonalen Anti-Kohlenhydrat-Antikörpern sehr interdisziplinär gearbeitet und sowohl in der Biotechnologie als auch in der Pflanzenphysiologie eigenständig schwierige Probleme gelöst, auf die er bei seiner Arbeit stieß. Die Geografin Susan Thieme erhielt die Auszeichnung für ihre Magisterarbeit zur Altstadtsanierung in Malaysia und ihr fachliches Engagement während des Studiums, das sich in freiwilligen Praktika zur Entwicklungshilfe in Nicaragua und Malaysia niederschlug.
Der Michelson-Preis für die beste Promotion des Jahrgangs, der mit 2000 DM dotiert ist, ging an Dr. Thomas Krainer vom Institut für Mathematik. Seine Arbeit über die Theorie parabolischer Gleichungen gehe in ihrer Relevanz als senschaftliche Leistung über den Anspruch einer Dissertation hinaus, schrieb Prof. Dr. Bert-Wolfgang Schulze vom Institut für Mathematik in seinem Gutachten. Gleichzeitig bewerteten auch Gutachter vom Technion(Haifa, Israel) und von der Universität Turin die Arbeit mit summa cum laude. Im Anschluss an die offiziellen Feierlichkeiten gab es ein fröhliches Fest zum_Semesterausklang. Für Speis und Trank hatten Sponsoren sowie eine Geldsammlung in der Fakultät gesorgt.
WISweit
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Empfang bei Juristen
Sich kennen lernen und mit Hochschullehrern ins Gespräch kommen, ist das Anliegen eines jährlichen Empfangs in der
Juristischen Fakultät. Eingeladen wurden am 10. Juli durch die Dekanin, Prof. Dr. Carola Schulze, die seit dem Wintersemester 2000/2001 neu immatrikulierten ausländischen Studierenden. Die Mehrzahl von
ihnen sind Studierende aus Frankreich, die im Rahmen des Deutsch-Französischen Studienganges an der Juristischen
Fakultät studieren. Neben den Magisterstudenten sind in diesem Studienjahr erstmals auch 16 Studienanfänger aus Paris X-Nanterre für diesen gemeinsamen Studiengang eingeschrieben. Ebenfalls zum
ersten Mal sind vier ungarische Absolventinnen der Universität Szeged im Magisterstudiengang immatrikuliert. Eingeladen wa
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Foto: Fritze
ren auch die deutschen Studierenden, die beim“Commercial Arbitration Moot” in Wien die Juristische Fakultät der Uni erfolgreich vertreten haben.
Dr. Roswitha Schwerdtfeger/ Juristische Fakultät
Zeugnisübergabe
Feierlich war der Rahmen, in dem die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät die Diplom- und Magisterzeugnisse an ihre Absolventen überreichte. 50 Absolventen der Studiengänge Politik- und Verwaltungswissenschaften, Soziologie, Betriebs- und Volkswirtschaftslehre schlossen im Sommersemester 2001 das Studium erfolgreich ab, wobei die zahlenmäßige Relation zwischen Absolventen und Absolventinnen erfreulicherweise sehr ausgeglichen war. Insgesamt neun abgeschlossene Promotions- und ein Habilitationsverfahren kann die Fakultät im Sommersemester aufweisen. Die jungen Wissenschaftler nahmen die Urkunden aus den Händen des Dekans, Prof. Dr. Norbert Eickhof, entgegen.
Bereits zum dritten Mal wurde der Griebnitzpreis verlichen, der von den Fachschaften der Fakultät an ehemalige Mitglieder für besonderes Engagement in der studentischen Selbstverwaltung gestiftet wird.
Renate Schmidt/ Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Rücken stärken
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