Heft 
(1.1.2019) 06
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PUTZ 6/01

UNI aktuell

Alle Nutzergruppen einbeziehen

Zur Ausstattung der Universitätsbibliothek

Im Zusammenhang mit den Wahlen zu den studentischen Gremien hat die Grün-Alter­native Liste auf Flyern und Plakaten kritisiert, dass sich die WUniversitätsbibliothek (UB) mittels anonymer Strichlisten einen Überblick über die Nutzung von Zeit­schriften verschaffen will. PUTZ fragte bei der Leiten­

den Bibliotheksdirektorin, Barbara Schneider-Kempf, nach.

Die Bibliothek ist das Herz­stück einer jeden Universität. Wie Recht hat doch die Grün­Alternative Liste in einem ihrer Wahl-Flyer. In diesem Jahr hat die UB begonnen, mittels Strichlisten eine Erhebung zur Frequentierung des Zeitschrif­tenbestandes durchzuführen. Diese, offensichtlich für einige Studierende missverständliche, Aktion ist im Zusammenhang mit der akuten Krise der Anschaffungs-Etats der Biblio­theken, und damit auch der Potsdamer UB zu sehen.

Wie die Hochschulen insgesamt, sind auch ihre Bibliotheken seit

Jahren unterfinanziert. Die Preisentwicklung gerade bei den Zeitschriften hat dazu geführt, dass Bibliotheken län­derübergreifend zu Konsortien zusammengeschlossen haben, zunächst elektronische

sich

um

Zeitschriftenpakete gemeinsam zu erwerben. Die enthalten zur Zeit auch Zeitschriften, welche nicht durchweg relevant sind. Um effektiverschnüren zu können, will die UB den Zeitschriftenbestand ermitteln,

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Eine moderne Uni braucht eine moderne Bibliothek. Doch die kostet Geld... Foto: Fritze

der absolut unverzichtbar für Forschung und Studium in einem bestimmten Fachgebiet ist. So wird die Verhandlungs­grundlage für eine preiswertere Zeitschriftenerwerbung(elek­tronisch statt print) geschaffen. Darüber hinaus stellt sich ganz grundsätzlich für die Universität die Frage nach der zukünftigen Finanzierung von Literatur für Forschung und Lehre. Die Gründe liegen im Auslaufen der Aufbaumittel ab 2003 und den dramatisch steigenden Preisen. Die Finanzierung wird perspek­tivisch erheblich niedriger aus­fallen. Bei der Entwicklung von Handlungsstrategien will die UB all ihre Nutzergruppen ein­beziehen. Lassen sie denkriti­schen Geist(Zitat Flyer GAL) nicht vor der Bibliothek halt machen. Die UB fordert ausrei­chende finanzielle Absicherung für die Bereithaltung der für das Studium wichtigen.Zeit­schriften, die Aktualisierung des Bibliotheksbestandes.

Barbara Schneider-Kempf/ Leitende Bibliotheksdirektorin

Aus dem Senat

In der 82. Sitzung des Senats der Universität Potsdam am 31. Mai 2001 wurden unter anderem die folgenden Be­schlüsse gefasst.

Rechenschaftsbericht

Der Senat diskutierte die Rechenschaftsberichte des Rektors für die Zeiträume

1998/1999 sowie 1999/2000. Fragen oder Anregungen bezo­gen sich auf Themen wie: Wo steht die Universität?, Welche Visionen hat die Universität? Wie gestaltet sich die weitere Strukturentwicklung?.

Satzungen beschlossen

Der Senat hat die Satzungen einer Reihe interdisziplinärer Zentren erlassen, so.des

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Zentrums für Dynamik kom­plexer Systeme, des Zentrums für Dünne Organische und Biochemische Schichten sowie des Zentrums für Umweltwis­senschaften und des Zentrums für Biopolymere. Darüber hin­aus wurden außer für das Zentrum für Umweltwissen­schaften die Direktorien be­nannt.

Sitzungstermine

Für das Wintersemester 2001/02 hat der Senat folgende Sitzungstermine festgelegt: 20.09.2001, 25.10.2001, 22.11.2001, 20.12.2001, 17.01.2002, 14.02.2002, 14.03.2002.

In der 83. Senatssitzung am 28. Juni 2001 wurden fol­gende Beschlüsse gefasst:

Eckpunktepapier verabschiedet

Die Eckpunkte zur Struktur­und Entwicklungsplanung der Universität Potsdam wurden teilweise kontrovers diskutiert, am Ende aber mit sechs Ja­Stimmen bei zwei Ablehnungen und drei Enthaltungen verab­schiedet(siehe auch Beitrag auf Seite 3).

Erziehungswissenschaften

Die Studienordnung und Beson­deren Prüfungsbestimmungen für das_Erziehungswissen­schaftliche Studium für alle Lehrämter sind vom Senat zu­stimmend zur Kenntnis genom­

men worden.

Neue Ordnungen

Der Senat hat dem Rektor die Promotions- und Habilitations­ordnung der Philosophischen Fakultät zur Genehmigung vorgeschlagen.

Kooperationsvereinbarung

Der Senat hat der Unterzeich­nung einer Kooperationsver­einbarung zwischen dem Bio­technologiepark Luckenwalde GmbH und der Uni Potsdam zugestimmt.

Weitere Informationen sind über Birgit Köhler, Geschäfts­stelle des Senats; Tel.: 977­1732, erhältlich.

gl