UNI aktuell
PUTZ 6/01
Hinter den Gemäuern
Unibeteiligung am Tag des offenen Denkmals
Der“Tag des offenen Denkmals” ist inzwischen zu einer festen Institution geworden. Seit 1993 erhalten am zweiten Sonntag im September Interessierte die Gelegenheit sonst nicht zugängliche Denkmale zu besichtigen. Bereits zum dritten Mal beteiligt sich die Universität Potsdam in diesem Jahr daran, diesmal an zwei Orten.
Am 9. September 2001 stehen die Türen des Nordcommungebäudes für Besucher offen.
Nord- und Südcommun gehören zum Ensemble des Neuen Palais im Park von
Sanssouci. Im ursprünglich als Gäste- und Bedienstetenhaus
Weitere Informationen zu den Unipräsentationen erhalten Sie bei Barbara Eckardt aus dem Referat für Presse-, OÖffentlichkeits- und Kultur
arbeit der Universität Potsdam, Tel.: 0331/9771665 oder per E-Mail:
eckardt@rz.uni-potsdam.de.
genutzten Gebäude befindet sich heute die Philosophische Fakultät der Universität Potsdam.
Interessenten können am 9.
September an Führungen durch das Haus teilnehmen. Sie finden um 10.00 Uhr und um 13.00 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
Die Wirkungsstätte des Schulund Agrarreformers Friedrich Eberhard von Rochow in Reckahn ist am 9. September ebenfalls ein offenes Denkmal. Schloss, Schlossmuseum und die Kirche Reckahns sind von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
DerEintritthstifrei: BIE:
Auf den Spuren Friedrich Eberhard von Rochows kann am 9. September im Schulmuseum in Reckahn gewandelt werden.
Foto: zg9.
Feierliche Scheckübergabe
Commerzbank sponsert Strategiespiel
BANK alle
GESELMERET Parasan 73 ZN
An der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Uni Potsdam wird jetzt eine neue Lehrform erprobt. Das integrierte Bankenstrategiespiel TOPSIM findet in der Lehre Anwendung. Die Studierenden lernen und trainieren mit seiner Hilfe gesamtunternehmerische Zusammenhänge in einer Bank in sich dynamisch verändernden Märkten. Der Einsatz dieser innovativen Lehrform wurde durch eine Spende der Commerzbank AG möglich. Am 25. Juni 2001 erfolgte die symbolische Scheckübergabe der Spende von 15 000 DM durch Jörg E. Kretzschmar von der Bank(l.) an Detlev Hummel, Professor für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Finanzierung und Banken(r.).
B.E./Foto: Tribukeit
Erschienen
Amerikanistik in der DDR? Das gab’s doch gar nicht. Dass diese mitunter zu vernehmende Behauptung cher ins Reich der Mythen und Legenden gehört, macht der schon 1999 in der
Schriftenreihe“Gesellschaft— Geschichte- Gegenwart” erschienene Band*“Ameri
kanistik in der DDR: Geschichte— Analysen— Zeitzeugenberichte” deutlich. Beteiligte von damals berichten aus ganz persönlicher Erfahrung über die Entwicklung, die Möglichkeiten und Grenzen einer Disziplin, die in der DDR weder ganz wichtig noch ganz unwichtig war. Sie versuchen dabei, in der Balance von kritischer Reflexion der eigenen Arbeit und Selbstbehauptung, Bausteine zu einem Stück Wissenschaftsgeschichte und zu einer nach zehn Jahren Mauerfall längst überfälligen historisch-empirischen Bestandsaufnahme zu liefern. Herausgegeben hat den Band Dr. habil. Rainer Schnoor von der Uni Potsdam.
PUTZ
Amerikanistik in der DDR: Geschichte-Analysen-Zeit
zeugenberichte/hrsg. von Rainer Schnoor.- Berlin: Trafo-Verlag Weist, 1999
(Gesellschaft-— Geschichte— Gegenwart; Bd.19). ISBN 389626-197-5
Filme und Ausstellungen im Filmmuseum Potsdam finden Interessierte im Internet unter: http://www. filmmuseumpotsdam.de
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