Heft 
(1.1.2019) 06
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Studiosi

PUTZ 6/01

Verloren und doch gewonnen

Die Uniwette fand ihren Abschluss

Nach nunmehr vier Projekt­monaten ist die Uniwette vor­bei. Obwohl eigentlich alle irgendwie gewonnen haben, gibt es de facto einen Verlierer: die Studierenden.

Im Wettzeitraum beschäftigten sich die Aktivisten des Projekt­teams mit dem Thema Energie­sparen an der Universität. Immerhin 418 Räume nahmen sie dabei mit selbst erarbeiteten Checklisten unter die Lupe. Die Ergebnisse wiesen auf so man­ches Manko, gaben allerdings auch Anlass zur Hoffnung. Viele Unigebäude befinden sich noch in einem unsanierten oder nur teilweise sanierten Zustand, so dass man durch undichte Fens­ter, zur Wand nicht isolierte Heizungen noch zu oft Verschwendung von Wärme­energie feststellen musste. Von Uniseite wurde jedoch bereits viel in Energiesparlampen und Sanierungsarbeiten investiert. Doch das allein reichte ganz offensichtlich nicht aus, um das avisierte Ziel der Senkung des Energieverbrauchs um acht Prozent im Vergleich zum

Vorjahr wirklich zu schaffen. Geholfen hätte ein verantwor­tungsbewussteres Handeln aller Uni-Angehörigen. Was die

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Studis vorfanden, erschreckte. In sieben Prozent aller kontrol­lierten Räume waren Beispiel die Heizung auf min­

zum

ERELL HEHE HE

Zwar ging die Uniwette verloren, aber gewonnen hat man doch: an Erfahrungen, Einsichten und neuen Kenntnissen. Das Projektteam erfuhr zum

Beispiel, wie eine Solaranlage funktioniert.

Foto: zg.

Semesterticket für alle

Studenten fahren billiger mit Bus und Bahn

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Schwarz-Fahrer wird es wohl in Zukunft weniger geben. Durch das Semes­

terticket dürfte die Gilde schrumpfen.

Die Würfel sind gefallen. Das Semesterticket ist sowohl für die Studenten der Uni Pots­dam als auch für die der Fach­hochschule und der Hoch­schule für Film und Fern­sehen unter Dach und Fach.

Foto: Fritze

Dem vorausgegangen waren Urabstimmungen in den einzel­nen Einrichtungen, bei denen die Mehrheit klar für das Ticket votierte.

Gültig ist es bei! allen ‚drei

Hochschulen für die Region

Berlin und Potsdam ABC sowie ganz Brandenburg, allerdings mit Ausnahme dreier südlicher Landkreise. Sein Preis beträgt 219,-DM.

Die jetzige Regelung stellt jedoch keine Lösung für unbe­grenzte Zeit dar. So hat sich die Vertretung der Studierenden­schaft der Uni(AStA) imit(dem Verkehrsbund Berlin-Branden­burg(VBB) erst einmal ver­traglich für die nächsten drei Se­mester geeinigt.

Wenn der VBB danach grund erfolgter Gebührener­höhungen ‚einen neuen ‚Preis verlangt, gibt es auf jeden Fall eine erneute Urabstimmung, versichert Johannes Schilling, Referent für Ökologie und Verkehr im AStA. Eine Abstim­mung über die weitere Nutzung des Semestertickets erfolge aber auch, wenn die Studierenden selbst das nach den drei Semes­tern einforderten.

Gerade wurden vom AStA Briefe an alle Kommilitonen verschickt, in denen er noch einmal über

auf­

destens Fenster gleichzeitig geöffnet. Oft liefen die Computer, ohne dass jemand an ihnen arbeitete. Mit Aufklebern, insgesamt acht an der Zahl, ging das Team der Uniwette dagegen an. Und mehr noch. Es gab Öffent­lichkeitsarbeit, einen eigens organisierten Aktionstag am 26. April, Diskussionsrunden in stu­dentischen Gremien, Gespräche mit Uni-Mitarbeitern der Uni, die Besichtigung der Photo­voltaik-Anlage der Uni und zuletzt eine uniinterne Ab­schlussveranstaltung am 13. Juni. Hier wurden nochmals alle Aktivitäten reflektiert. Die Teilnehmer zeigten sich dabei darin einig, dass das Thema Energiesparen weiter auf der Tagesordnung bleiben müsse. Der Wetteinsatz wurde bereits eingelöst. Wissenschaftsministe­rin Wanka bekam an einem Tag von den Studierenden ökologi­sches Essen serviert.

3 gestellt und die

Birgit Teschner/ Projektteam

das neue Angebot und damit zusammenhängende Probleme informiert. Dabei weisen die Vertreter des Gremiums darauf hin dasspdasg Ticketänung alle) auch die, die es gar nicht benöti­gen, bezahlen müssen. Ge­schieht das nicht, droht die Exmatrikulation.

Nach Entrichtung des fälligen Betrages erhalten die Studieren­den Semesterticketbe­rechtigungsschein, den sie später bei der Abholung des Tickets vorlegen. Wo und ab wann das konkret passieren wird, steht allerdings noch nicht fest. Klar ist nur, dass die gesamte Proze­dur bis spätestens zum 1. Okto­ber über die Bühne gehen muss. Wenn wir mehr wissen, wollen wir noch einmal genau infor­mieren, verspricht Schilling. Geplant sei, dann auf. der Internetseite des AStA unter der Adresse http://www.asta.uni­potsdam..de/semesterticket Auskunft zu erteilen.

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