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Herkömmliches reicht nicht aus
Für eine tatsächliche Gleichstellung muss noch mehr getan werden.
Uni strebt nach Prädikat „Total E-Quality“
A ls einzige Hochschule des Landes Brandenburg bewirbt sich die Universität Potsdam um das Prädikat „Total E-Quali- ty“. Vergeben wird das Prädikat vom Verein Total E-Quality Deutschland e.V. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat im Jahre 2001 zum ersten Mal Hochschulen und Forschungseinrichtungen dazu aufgerufen, sich um das im Mai 2002 zu vergebende Prädikat zu bewerben. Ausgezeichnet werden Einrichtungen, die Chancengleichheit von Männern und Frauen zum Bestandteil ihrer Personal- und Organisationsentwicklung gemacht haben.
Die Universität Potsdam hat sich im Vorfeld ihrer Bewerbung einer Selbstbewertung unterzogen und die geforderte Bestandsaufnahme der Jury des Vereins Total E-Quality vorgelegt. Die Gleichstellungsbeauftragte der Universität Potsdam, Monika Stein, schätzt ein, „dass die grundlegenden Qualitätsstandards der Gleichstellungspolitik an der Universität erfüllt werden
und Gleichstellungspolitik weitgehend institutionalisiert ist“. Der Anteil der weiblichen Studierenden an der Universität beträgt 59 Prozent. Von den insgesamt 221 Professuren sind 44 mit Frauen besetzt. Für eine tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter reichen jedoch nach Ansicht von Monika Stein die herkömmlichen Mittel der Frauenförderung, wie Frauenförderrichtlinien und Frauenförderpläne, nicht mehr aus. Notwendig sei deshalb ein neuer strategischer Ansatz in der Gleichstellungspolitik, der die Hochschulleitungen stärker als bisher für die Qualität der Frauenförderkonzepte verantwortlich macht und Gleichstellung als Kriterium in die modernen Steuerungsinstrumente, wie Zielvereinbarungen, leistungsorientierte Mittelzuweisung und Kontraktmanagement, integriert.
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Weitere Infos unter http://wwwMni-potsdam.de/11/
gleichstellung/index.htm
Bauen in Golm
Ende Dezember 2001 erfolgte im Beisein der brandenburgischen Finanzministerin Dagmar Ziegler die Grundsteinlegung für den zweiten Bauabschnitt der Gebäude für die Mathematisch- Naturwissenschaftliche Fakultät. Der Neubau kostet etwa 23 Millionen €. Er soll bis Ende 2003 bezugsfertig sein.
Die Neubauten für die naturwissenschaftlichen Institute entstehen in drei Bauabschnitten mit Gesamtkosten von etwa 80 Millionen €. Der erste Abschnitt mit etwa 8.000 Quadratmetern Nutzfläche konnte im Juni 2000 von der Universität bezogen werden. Der zweite Bauabschnitt mußte aus liegenschaftlichen Gründen in zwei Gebäudeteile (2A und 2B) gesplittet werden, wobei beide Teile inhaltlich zusammengehören und deshalb auch sehr zeitnah errichtet werden sollten. Die Haupnutzfläche für den gesamten zweiten Bauabschnitt beträgt insgesamt etwa 8.500 Quadratmeter, wobei ein Teil etwa 4.300 Quadratmeter Hauptnutzfläche aufweist und der andere 4.200. In das derzeit im Bau befindliche Gebäude 2A sollen Teile der Biologie und die Anorganische Chemie räumlich untergebracht werden.
Im Gebäudeteil 2B werden die dringend benötigten zwei größeren Hörsäle entstehen sowie Labo-
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je ein Hammerschlag und ein Wunsch zum Gdingen des Baus vom Architekten, Leopold Horinek, von der Finanzministerin Dagmar Ziegler, vom Rektor, Prof. Wolfgang Loschelder und vom Dekan, Prof. Roland Oberhänsli
re und Arbeitsräume für die Geowissenschaften und einen kleineren Teil der Physik. Doch durch eine vom Land vollzogene finanzielle Splittung des Bauvorhabens droht sich der Baubeginn für 2B zu verzögern. Zu hoffen bleibt, dass dieser Bauabschnitt mit cirka 4.200 Quadratmetern Nutzfläche wie geplant im Juni 2002 beginnt. Wann der geplante dritte Bauabschnitt der Gebäude für die Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, in dem die Physik komplett untergebracht werden soll, ist derzeit noch offen. Über diesen Baubeginn wird erst nach Abschluss der Bautätigkeiten am zweiten Bauabschnitt gesprochen werden können. el
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