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(1.1.2019) 01
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Uni Aktuell

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Herkömmliches reicht nicht aus

Für eine tatsächliche Gleichstellung muss noch mehr getan werden.

Uni strebt nach PrädikatTotal E-Quality

A ls einzige Hochschule des Landes Bran­denburg bewirbt sich die Universität Potsdam um das PrädikatTotal E-Quali- ty. Vergeben wird das Prädikat vom Verein Total E-Quality Deutschland e.V. Das Bundesministe­rium für Bildung und Forschung hat im Jahre 2001 zum ersten Mal Hochschulen und For­schungseinrichtungen dazu aufgerufen, sich um das im Mai 2002 zu vergebende Prädikat zu bewerben. Ausgezeichnet werden Einrichtun­gen, die Chancengleichheit von Männern und Frauen zum Bestandteil ihrer Personal- und Organisationsentwicklung gemacht haben.

Die Universität Potsdam hat sich im Vorfeld ihrer Bewerbung einer Selbstbewertung unter­zogen und die geforderte Bestandsaufnahme der Jury des Vereins Total E-Quality vorgelegt. Die Gleichstellungsbeauftragte der Universität Pots­dam, Monika Stein, schätzt ein,dass die grund­legenden Qualitätsstandards der Gleichstel­lungspolitik an der Universität erfüllt werden

und Gleichstellungspolitik weitgehend institu­tionalisiert ist. Der Anteil der weiblichen Stu­dierenden an der Universität beträgt 59 Prozent. Von den insgesamt 221 Professuren sind 44 mit Frauen besetzt. Für eine tatsächliche Gleich­stellung der Geschlechter reichen jedoch nach Ansicht von Monika Stein die herkömmlichen Mittel der Frauenförderung, wie Frauenförder­richtlinien und Frauenförderpläne, nicht mehr aus. Notwendig sei deshalb ein neuer strategi­scher Ansatz in der Gleichstellungspolitik, der die Hochschulleitungen stärker als bisher für die Qualität der Frauenförderkonzepte verantwort­lich macht und Gleichstellung als Kriterium in die modernen Steuerungsinstrumente, wie Ziel­vereinbarungen, leistungsorientierte Mittelzu­weisung und Kontraktmanagement, integriert.

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Weitere Infos unter http://wwwMni-potsdam.de/11/

gleichstellung/index.htm

Bauen in Golm

Ende Dezember 2001 erfolgte im Beisein der brandenburgischen Finanzministerin Dagmar Ziegler die Grundsteinlegung für den zweiten Bauabschnitt der Gebäude für die Mathematisch- Naturwissenschaftliche Fakultät. Der Neubau kostet etwa 23 Millionen. Er soll bis Ende 2003 bezugsfertig sein.

Die Neubauten für die naturwissenschaftlichen Institute entstehen in drei Bauabschnitten mit Gesamtkosten von etwa 80 Millionen. Der erste Abschnitt mit etwa 8.000 Quadratmetern Nutz­fläche konnte im Juni 2000 von der Universität bezogen werden. Der zweite Bauabschnitt muß­te aus liegenschaftlichen Gründen in zwei Gebäu­deteile (2A und 2B) gesplittet werden, wobei bei­de Teile inhaltlich zusammengehören und des­halb auch sehr zeitnah errichtet werden sollten. Die Haupnutzfläche für den gesamten zweiten Bauabschnitt beträgt insgesamt etwa 8.500 Qua­dratmeter, wobei ein Teil etwa 4.300 Quadratme­ter Hauptnutzfläche aufweist und der andere 4.200. In das derzeit im Bau befindliche Gebäu­de 2A sollen Teile der Biologie und die Anorgani­sche Chemie räumlich untergebracht werden.

Im Gebäudeteil 2B werden die dringend benötig­ten zwei größeren Hörsäle entstehen sowie Labo-

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je ein Hammerschlag und ein Wunsch zum Gdin­gen des Baus vom Architekten, Leopold Horinek, von der Finanzministerin Dagmar Ziegler, vom Rektor, Prof. Wolfgang Loschelder und vom Dekan, Prof. Roland Oberhänsli

re und Arbeitsräume für die Geowissenschaften und einen kleineren Teil der Physik. Doch durch eine vom Land vollzogene finanzielle Splittung des Bauvorhabens droht sich der Baubeginn für 2B zu verzögern. Zu hoffen bleibt, dass dieser Bauabschnitt mit cirka 4.200 Quadratmetern Nutzfläche wie geplant im Juni 2002 beginnt. Wann der geplante dritte Bauabschnitt der Gebäu­de für die Mathematisch-Naturwissenschaft­lichen Fakultät, in dem die Physik komplett unter­gebracht werden soll, ist derzeit noch offen. Über diesen Baubeginn wird erst nach Abschluss der Bautätigkeiten am zweiten Bauabschnitt gespro­chen werden können. el

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