Heft 
(1.1.2019) 01
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Personal ia

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Aus dem Senat

In der 88 . Sitzung des Senats der Universität Potsdam am 20. Dezember 2001 wurden unter anderem folgende Beschlüsse gefasst:

Haushalt 2002

4,54 Millionen stehen im Jahr 2002 den Fakul­täten für Ausgaben in Lehre und Forschung zur Verfügung (Siehe auch Portal 12/01). Die Kom­mission für Entwicklungsplanung und Finanzen (EPK) und die Haushaltskommission des Senats hatten zur Vorbereitung der Senatssitzung über die Verteilung der Gelder auf die Fakultäten bera­ten. Im Ergebnis empfahl der Senat dem Rektor mehrheitlich, einem von vier möglichen Vertei­lungsmodellen zuzustimmen.

Schließung von Studiengängen

Im Ergebnis der Struktur- und Entwicklungspla- nung der Uni Potsdam des vergangenen Jahres war unter anderem die Schließung von Studien­gängen beschlossen worden. Im Vorfeld der Schließung hatte der Rektor bereits Zulassungs­stopps ausgesprochen und Senat sowie Wissen­schaftsministerium darüber informiert. Der Senat hat nunmehr die Absicht des Rektors zur kompletten Einstellung der Diplomstudiengän­ge Musik und Soziologie zustimmend zur Kenntnis genommen. Weiterhin werden das Magistemebenfach Griechisch und das Magis­terhaupt- und Nebenfach Bohemistik als eigen­ständige Fächer eingestellt, sie sollen aber inhalt­lich bis auf weiteres angeboten werden, und zwar als spezielle westslavische Angebote inner­halb der anderen Slavinen. Sonderpädagogik wird befristet bis zum Jahr 2008 nur noch als

berufsbegleitender teilnehmerfmanzierter Ergänzungsstudiengang angeboten. Den in all diesen Studiengängen immatrikulierten Studie­renden wird garantiert, dass sie ihr Studium gemäß den Bedingungen ihrer Studienordnung in angemessener Form beenden können.

Beiräte

Der Senat hat dem Rektor für das Studienkolleg und das Sprachenzentrum Mitglieder der Uni­versität für die Arbeit in den jeweiligen Beiräten zur Bestellung vorgeschlagen.

Kooperationsverträge

Der Senat hat dem Vertragsentwurf und der geplanten Unterzeichnung eines Kooperations­vertrages mit dem Deutschen Institut für Wirt- schafisforschung (DIW) zustimmend zur Kennt­nis genommen.

Sitzungstermine

Der Senat hat die Sitzungstermine für das Som­mersemester 2002 festgelegt. Das Gremium tagt somit am 18. April, 16. Mai, 13. Juni und 11. Juli. Die Sitzungen beginnen jeweils um 9.15 Uhr und sind öffentlich. gl

Weitere Informationen sind über Birgit Köhler, Geschäftsstelle des Senats, Tel.: 0331/977-1732, E-Mail: bkoehkr@rz.uni-potsdam.de erhältlich.

ExpressBus-Linie nach Golm

Um schneller als bisher mit dem Bus die Uni- Standorte erreichen zu können, wurde Ende vergangenen Jahres von der Havelbus Ver­kehrsgesellschaft mbH die ExpressBus-Linie X5 eingerichtet. Diese Linie verkehrt stündlich zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Golm Bahnhof und bedientnur die Haltestellen Neues Palais und Lindenallee. Dadurch ver­ringert sich die Fahrtzeit gegenüber den Busli­nien 605 und 606 um etwa fünf Minuten.

Weitere Informationen und der Fahrplan sind unter http://www.havelbus.de abrufbar.

Drucker gesucht

Die Professur für Verwaltung und Organisa­tion der Wirtschafts- und Sozialwissenschaft­lichen Fakultät sucht einen gebrauchten Nadeldrucker, der auch Papier mit mehr als 8og/qm einziehen kann. Wer in seinem Bereich einen Nadeldrucker hat, der nicht mehr benötigt wird und sonst abgeschrieben würde, melde sich bei Janet Gericke, Tel.: 977- 3240, jgericke@rz.uni-potsdaiv.de Red.

Die Juristische Fakultät der Uni Potsdam verlieh im Januar 2002 Prof. Dr. Otmar Seul von der Universität Paris X-Nanterre die Ehrendoktor­würde. Mit dieser Auszeichnung werden seine Verdienste um die deutsch-französische Hoch­schulkooperation auf dem Gebiet der Rechtswis­senschaft gewürdigt. So hat er entscheidenden Anteil am Aufbau des integrierten deutsch-fran­zösischen Studiengan­ges Rechtswissenschaf­ten, der von den Juristi­schen Fakultäten der Uni Potsdam und der Universität Paris X durchgeführt wird. Seul wurde 1943 in Trier ge­boren. Er studierte Ro­manistik, Geschichte,

Sozial- und Politikwissenschaften und promo­vierte 1988. Seit 1989 ist der Wissenschaftler an der Universität Paris X-Nanterre tätig, wo er sich 1989 habilitierte. Er arbeitet auf den Gebieten der juristischen Fachsprache, der Rechtsge­schichte, der deutsch-französischen Systemverg­leiche und des Kollektivarbeitsrechts. Schwer­punkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit ist die interdisziplinäre Forschung auf dem Gebiet der Arbeitnehmerbeteiligung. be

Ehrendoktorwürden verliehen

Prof. Dr. Helmut Lüdtke, emeritierter Professor für Romanische Philologie an der Universität Kiel, wurde am n. Januar 2002 die Ehrendok­torwürde der Philosophischen Fakultät der Uni­versität Potsdam verliehen. Damit würdigte die Fakultät die wissenschaftliche Lebensleistung des Sprachwissenschaftlers und dankte ihm zugleich für seine Un­terstützung der wissen­schaftlichen Arbeit an der Philosophischen Fakultät. Helmut Lüdt­ke hat die linguistische Forschung in den Philo­logien an der Univer­sität Potsdam maßgeb­lich beeinflusst.

Der 1926 geborene Helmut Lüdtke studierte Romanistik, Anglistik und Allgemeine Sprach­wissenschaft in Köln, Bonn und Lissabon. Er promovierte 1952 und habilitierte sich 1963. Als Verfasser wichtiger Monographien, Herausgeber zentraler Sammelbände sowie als Autor von mehr als 150 wissenschaftlichen Aufsätzen gilt Helmut Lüdtke als sprachwissenschaftlicher Universalgelehrter, der entscheidende Erkennt­nisse vorgelegt hat zur Dialektologie und zur Geschichte der romanischen Sprachen, zur Geschichte der slavischen und der germani­schen Sprachen, zur Sprachkontaktforschung, zum Problem Mündlichkeit und Schriftlichkeit, zur Wissenschaftstheorie der Linguistik und vor allem zur Theorie des Sprachwandels. Helmut Lüdtke beherrscht etwa 30 Sprachen.

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Portal 1-2/02

Foto: privat