Brian O’Riordan und Andreas Bohlen, Leiter des PITT und Geschäftsführer der neugegründeten UP Transfer GmbH, vereinbarten weitere intensive Kontakte. O’Riordan wird dem PITT, ebenso wie privaten Erfindern und neugegründeten Unternehmen aus der Region beim Marktzugang in den USA und Kanada behilflich sein. Weitere Informationen zum Thema Patentverwertung erteilt Dr. Andreas Bohlen vom PITT, Tel. 0331/977-1119, E-mail: bohlen@ rz.uni-potsdam.de., Andreas Bohlen
NETZWERK DER HOCHSCHULEN
Seit über drei Jahren besteht eine enge Kooperation zwischen den TechnologieTransferstellen an den Brandenburgischen Universitäten und Fachhochschulen. Im Mittelpunkt der Aktivitäten der zumeist nur mit zwei Projektmitarbeitern ausgestatteten und vom Wirtschaftsministerium des Landes Brandenburg geförderten Einrichtungen steht der Kooperationsgedanke. Vorhandene Kräfte bündeln, Erfahrungen allen Netzwerkpartnermn auf kurzen Wegen zugänglich machen, kleine und mittlere Unternehmen durch Transfer von Forschungsergebnissen und Know-how unterstützen— das sind einige der Aufgaben der Partner aus sieben Hochschulen.
Anfang Dezember 1998 wurde ein neuer Meilenstein gesetzt. IQ Brandenburg Transfer, wobei IQ für Innovationen mit Qualität steht, heißt das Netzwerk, das eine neue Qualität der Arbeit begründen soll. Die Transferstellen sollen enger zusammenrükken und Projekte auf Landes- und Bundesebene koordinieren und durchführen. Von einer effektiven Arbeitsteilung mit der TIN.A. Brandenburg GmbH und der neugegründeten Technologiestiftung sollen vor allem Unternehmen und Existenzgründer sowie Institute und Wissenschaftler der Hochschulen, die mit der Wirtschaft koopeNieren, profitieren.
Dr. Andreas Bohlen, Leiter des PITT der Universität Potsdam, wurde zum Sprecher von IQ Brandenburg Transfer gewählt.„Die Hochschulen haben ausgezeichnete Potentiale, die über Transfer-Kompetenzzentren der Wirtschaft zugänglich gemacht werden sollen“, so das Anliegen. Für bedenklich hält Bohlen, daß viele der Transferstellen auch im siebten Jahr ihres Bestehens ausschließlich aus Projektmitteln des Wirtschaftsministeriums finanziert werden. „Transfer ist ein sowohl für Hochschulen als auch für Unternehmen vorteilhafter Prozeß. Die Universitäten und Fachhochschulen können über Forschungsaufträge und kooperationen neben der Einwerbung Zzusätzlicher Mittel vor allem auch Pra
SERVICEBEREICHE
Zur effektiveren Bearbeitung von Anfragen durch die Transferstelle hat PIT'T drei Servicebereiche eingerichtet: Technologietransfer und Patentverwertung(Patente, Lizenzen, Verträge, Recherchen u.a.), Ansprechpartner: Andreas Bohlen, Tel. 0331/977-1119, E-mail: bohlen@rz.uni-potsdam.de.
Beratung und Projektmanagement (Marktrecherchen, Innovationsberatung, Fördermittel, Anträge, Projektabwicklung u. a.), Ansprechpartner: Dr. Wilfried Lamm, Tel. 03328/46-412, E-mail: lamm @rz.üuni-potsdam.de.
Marketing und Personaltransfer(Messen, Präsentationen, Werbematenal; Jobs, Praktika u.a.), Ansprechpartnerin: Dipl.Chem. Brundhilde Schulz, Tel. 0331/9771117, E-mail: brunschu@rz.uni-potsdam., de.
Diese Servicebereiche stehen allen Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studierenden der Universität Potsdam für eine kostenlose Erstberatung zur Verfügung. Interessierten Instituten und Fakultäten soll das Serviceangebot auch in speziellen Vorträgen und Einzelgesprächen vorgestellt werden. PITT
xisprobleme direkt in Forschung und Lehre integrieren.“ Dies seien wichtige Faktoren im zunehmenden Wettbewerb zwischen den Hochschulen und bei der Erhöhung ihrer Attraktivität für in- und ausländische Studenten und Wissenschaftler. Deshalb dürften Transferstellen an den Hochschulen nicht ein kümmerliches Dasein fristen, sondern sollten entsprechend ihrer übergreifenden Bedeutung ausgestattet werden.
Weitere Informationen: IQ Brandenburg Transfer, c/o Universität Potsdam, PITT, Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam, Tel. 0331/ 977-1119. PITT
Preiswert publizieren
Das neugegründete„Institut für wissenschaftliche Publikationen Udo Kolmsee“ (IfwP) in Bonn veröffentlicht ab sofort wissenschaftliche Publikationen und Dissertationen parallel auf drei Medien— als Buch in festem Einband mit Titelprägung, als zitierfähige Version im Internet und auf CDROM in fachspezifischen Sammelveröffentlichungen. Die CD-ROM kann wie eine Fachzeitschrift genutzt werden und ist selbst für Studenten erschwinglich. Dissertationen veröffentlicht das IfwP zum Einführungspreis von 999,- DM. Kontakt: Udo Kolmsee, IfwP Siemensstr. 1719, 53121 Bonn, Tel. 0228/52676218, Fax 0228/5267699, E-mail: ifwp@newcom.de, Internet: http.//www.tel.de/02286141120. zg
DFG-PROJEKT IN DER PÄDAGOGIK
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG) unterstützt das Forschungsprojekt „Schüler, Lehrer und Schulalltag der Schuen in den Frankeschen Stiftungen“ von Prof, Dr. Juliane Jacobi(Professorin für Historische Pädagogik an der Uni Potsdam), Prof. Dr. Peter Menck(Universität-Gesamthochschule Siegen) und Dr. Thomas MüllerBahlke(Archiv der Frankeschen Stiftungen Halle) mit einer Sachbeihilfe. Zwei wissenschaftliche Mitarbeiterinnen sowie eine Sstudentische Hilfskraft werden in diesem Projekt die umfangreichen Bestände des Schularchivs der Frankeschen Stiftungen in Halle erschließen und auswerten. Das Projek ist zunächst auf zwei Jahre befristet und an die Universität Potsdam angebunden. zg.
INFORMATIONEN ZUR FORSCHUNGSFOÖRDERUNG
DFG-Ideenwerkstatt
Die Ergebnisse grundlagenorientierter Forschung bergen oft ein großes Potential für die praktische Anwendung. Die Ideenwerkstatt der Deutschen Forschungsgemeinschaft(DFG) hilft, Ideen zu finden und zu formulieren, für Anwender und Geldgeber überzeugend darzustellen und bei potentiellen Interessenten bekannt zu machen. AuBerdem vermittelt die Ideenwerkstatt Kontakte zu Industrie, Investoren, Verbänden und Banken. Zielgruppe der Ideenwerkstatt sind in erster Linie Wissenschaftler in DFG-geförderten Projekten. Ansprechpartner sind: Dr. Andreas Engelke und Christoph Herr, Tel. 0228/885-2523,-2589, Fax 0228/885-2577, EMail: aengelke@mail.dfg.de und Herr@ mail.dfg.de, http://www.dfg.de. N.
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Leitfaden für Zuwendungsbeantragung
Der Leitfaden der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen„Otto von Guericke“ e.V.(AiF) für die Beantragung und Verwendung von Zuwendungen des Bundeswirtschaftsministeriums ist in den download-Bereich der AiF-Hompage eingestellt. Unter„http://www.aif.de“ kann er über diesen download-Bereich im Sektor „igf“ geladen werden. Weitere Informationen sind im Dezernat 1 bei Dr. Norbert Richter, Tel. 0331/977-1778, erhältlich. ri.
Promotions- und Habilitationsstipendien Um Innovationen zu initiieren, bedarf es entsprechend ausgebildeter, kreativer und umweltbewußter Menschen, die auch schwierige fachübergreifende Probleme anpakken und praxisorientierte Lösungen erarbeiten. Deshalb unterhält die Deutsche Fortsetzung Seite 16
PUTZ 1-2/99
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