beziehen. Ohne besondere Angaben werden die Tests 1) und 3) mit einem englischsprachigen Handbuch und einem englischen Wortschatztest sowie mit Protokollbögen geliefert.
Es waren die Damen Maria Pohlen, Margret Schroers, Marita Sommer und die Herren Werner Dodd, Joseph Lammertz, Reinhold Oellers. Wenn ein Kind in einer bestimmten Leistung mehr Fehler als der Durchschnitt seiner Altersgruppe produziert, kann man es in dieser Hinsicht noch nicht notwendig als primitiver kennzeichnen, sofern der Begniff der Primitivität eine spezifische Artung der psychischen Struktur und Prozesse— etwa im Sinne Heinz Werners oder
Karl Josef Klauer+ Der Progressive-Matrices-Test(1964)
Kurt Lewins— bezeichnen soll. Ob z.B. ein leseleistungsschwaches(legasthenes) Kind in diesem Sinne primitiver strukturiert ist oder primitiver operiert, muß im Einzelfall erst nachgewiesen werden. Man wird also nicht bei Legasthenikern allein wegen ihrer durchschnittlich erheblichen Minderleistung im Lesen schon von Primitivität sprechen. Es erscheint jedenfalls völlig unzweckmäßig„Primitivität“ mit„konstanter Minderleistung“(in operationaler Definition) terminologisch gleichzusetzen. Das ist nicht nur überflüssig, sondern auch mißverständlich. Primitivität kann ein Grund für die Minderleistung eines Individuums sein, neben vielen andern mög
lichen Gründen. Und bei primitiver Struktur sollte der Umkreis aller möglichen Leistungen auf einer genetisch früheren Stufe stehen. Das aber ist hier offensichtlich nicht der Fall. Des niedrigen Niveaus ihrer anschaulichen Intelligenz wegen dürften nur relativ wenige Hilfsschulkinder in der Volksschule gescheitert sein.
Dem Zeichentest zufolge sind die Geschlechtsunterschiede der Altersgruppen im Sinne einer Überlegenheit der Knaben für die Hilfsschule auf dem 5%-Niveau gesichert, nicht dagegen für die Volksschule, wenngleich die Tendenz auch dort unverkennbar ist.
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